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Hier werden Dokumente zu Bürgers Leben und Werk, die in Bibliotheken nur selten oder gar nicht einsehbar sind,
vorwiegend als Faksimile angeboten. Eine Übersicht über alle als Faksimile angebotenen Dokumente bringen die Tabellen am Ende dieser Seite.
1 Die von uns, vor allem aus dem Archiv von Helmut Scherer stammenden, digitalisierten Dokumente (Gibt es keine Vorschau mit Titelbild, wird direkt zum Dokument verlinkt).
2. Die an anderer Stelle, vorwiegend von Google, digitalisierten Werke.
3. Für Werke, die vorwiegend aus urheberrechtlichen Gründen nicht als Digitalisat angeboten werden können, sind
im dritten Tabellenteil die bibliographischen Daten angegeben. Solche Dokumente werden in der links stehenden Leiste kursiv gekennzeichnet.
Nicht in diesen Listen sind die Parodien zu Bürgers Werk aufgeführt (siehe Rund um Bürger/Parodien).
Bürger, Gottfried August. Über Anweisung zur deutschen Sprache und Schreibart auf Universitäten
Hier Über Anweisung zur deutschen Sprache und Schreibart auf Universitäten
Dieses außerordentlich seltene Exemplar stammt aus der Sammlung des Bürger-Biographen Helmut Scherer
(Berlin). Er stellte es freundlicherweise für ein Faksimile zur Verfügung.
Links oben, von F. Mackenthun selbst geschrieben:
Ein Geschenk vom Verfasser Hannover im November 1787 Friederike Mackenthun
Der Inhalt dieses Heftchens ist auch heute noch von großem Interesse. Jeder, der einen behördlichen Bescheid
bekommen hat, worauf von einem “Rechtsbehelf” die Rede ist und sich wundert aber nichts versteht, sollte einmal bei Bürger nachschlagen. Die Probleme waren damals schon gleich und haben sich offensichtlich nicht geändert.
Es muß daran erinnert werden, dass Bürger sowohl Schriftsteller als auch Jurist war. Ihm war deshalb das
unverständliche Kauderwelsch der Juristen ein Grauen, woraus er kein Hehl machte und dadurch an der Universität einen schweren Stand hatte.
Eine Bemerkung muß zur Handschrift auf der linken Seite gemacht werden: wer ist Friederike Mackenthun?
Dieses Problem ist relativ einfach zu lösen, wenn man in Adolf Strodtmanns Briefe von und an Gottfried August Bürger unter Mackenthun nachschlägt. Dort erfährt man, daß Bürgers Gedicht “An F. M., als sie nach London ging”
diesem Fräulein Friederike Mackenthun gewidmet ist:
An F. M. als sie nach London ging
Könnt´ auf väterlichen Auen Ein verkümmerter Poet,
Könnt´ er dir ein Hüttchen bauen, Wie es vor dem Geist` ihm steht;
In der Hütt´ ein frohes Stübchen, groß genug für Weib und Mann,
Und zwei Mädchen, oder Bübchen, Die Gott leicht bescheren kann; ... “Bleib, würd er ins Ohr dir raunen,
Hier ist gut und besser sein, Als sich mit des Hofes Launen Zu St. James herum kasteien.” -
Aber ach! durch Sturm und Regen Muß er fort dich wandern sehn;
Nichts kann er als Gottes Segen Zum Begleiter dir erflehn.
Zudem gibt es einen Brief vom 2. März 1786 von Bürger an Friederike M.
Um obiges Dokument richtig einordnen zu können, muss man wissen, dass an der Göttinger Universität in dieser
Zeit Latein die Universitätssprache war Zur Jubelfeier der Universität am 17. September 1787 wurden viele Festreden gehalten, etwas besonderes war es schon, daß Abraham Gotthelf Kästner seinen Vortrag mit den
Worten begann: “Es sey mir also verstattet, von dem Vortrage gelehrter Kentnisse in deutscher Sprache zu reden”.
Mit welcher Schärfe Bürger argumentiert, zeigt folgendes Zitat aus den Anweisungen: “[S.25] Ich habe einen so unbeträchtlichen Gegenstand, als das Formular zu einer Candidaten-Präsentation ist, um destwillen so
umständlich beurtheilt, weil allgemeine Anklagen gegen gewisse Gattungen von Menschen nichts helfen; weil man diesen sehr scharf zu
Leibe gehen, sie beym Ermel festhalten und ihnen alle ihre Sünden Stück für Stück vorzählen muß, wenn sie nicht davon schleichen und thun sollen, als wäre nicht von ihnen, sondern von Chinesen die Rede.”
Sprache ist für Bürger jedoch kein Selbstzweck: "[S.46] Es ist nicht wahr, daß Kanonen mehr vermögen, als Gedanken und Worte, wie bisweilen gespaßt wird. Wenn wir Sclaven sind,
so sind wir´s wahrlich nicht durch jene Stein- Eisen- Bley- und Fleischmassen der Tyrannen,denen wir nicht ähnliche Massen entgegen
zu stellen haben: sondern darum sind wirs, weil die Kraft- That- und siegreichen Künste des Geistes, die Künste zu reden und zu schreiben vernachlässigen."
Den in Göttingen ignorierten bzw. abgelehnten Philosophen Immanuel Kant lobt Bürger: “[S.31] Man bringt den schönen Geist in der Gestalt, wie er diesen Nahmen verdienet, wahrlich nicht mit auf die Welt, ob man gleich
etwas mitbringen muß, welches vielen sehr gelehrten Leuten mangelt, nehmlich das Talent der Urtheilskraft, oder das specifische des
sogenannten Mutterwitzes, wie es Kant, der erste Philosoph auf Erden nennt, ein Talent dessen Mangel keine Schule ersetzen kann.”
Bezüglich Kant schreibt Bürgers an Gotthelf Friedrich Oesfeld am 14.Mai 1787 (A. Strodtmann, Briefe von und an
Gottfried August Bürger. Bd. 3, S.185) “Die hiesige hochlöbliche philosophische Fakultät ist zwar anderer Meinung: das kommt aber daher, weil ein Mann wie Kant leicht
dreyßig solcher philosophischer Facultäten zum Morgenbrot bey einer Tasse Thee aufzuschlingen im Stande ist. Ich danke Gott für
diesen Mann, wie für einen Heiland, der die arme gefangene Vernunft endlich aus den unerträglichen Ketten dogmatischer Finsterniß glücklich erlöset hat.”
Wie Bürgers Vorlesung von den Studenten angenommen wurde, zeigt die Meinung eines Studenten (Lenz, C.G. Brief an Schlichtegroll 1787.
In: Kluckhohn, August. Archiv für Litteraturgeschichte. 1884. S.83.): „Bürger hat ein einladungsprogramm zu seinen vorlesungen geschrieben, worin er vom deutschen stil handelt. Es ist noch nicht zu haben,
sonst hätt ich dirs gleich überschickt; denn es lohnt sich der Mühe, es zu lesen. Mit männlicher beredsamkeit und beißender satire rügt
er die unverzeihliche nachlässigkeit der deutschen schriftsteller im stil, verbreitet sich besonders über den zustand des kanzleystils und
pholosophirt überhaupt über den einfluß der sprache auf kultur. Tausend interessante bemerkungen trifft man darin an über schönen stil,
über eintheilung der wissenschaften und künste, in höhere und schöne, über den begriff eines schönen geistes etc. Kant wird der erste philosoph auf erde genannt“.
Brief Bürgers an Johannes von Müller vom 15. Oktober 1787 Original aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
Dieser Brief hat die Nummer 721 in: Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner Zeit. Aus dem
Nachlasse Bürger´s und anderen, meist handschriftlichen Quellen herausgegeben von Adolf Strodtmann. Dritter Band. Briefe von 1780 - 1789 Bern neu verlegt bei Herbert Lang 1970
Hier Bürger an Johannes von Müller vom 15.Octobr. 1787
Vergleicht man das Original des Briefes mit der bei Strodtmann gedruckten Fassung, so fallen selbst dem
ungeübten Handschriftenleser einige Abweichungen auf. Herr Heinrich Tuitje (Göttingen) hat sich die Mühe
gemacht, diesen Brief zu übertragen. Dabei geht es um eine Transkription ohne jede Änderung, also werden auch
offensichtliche Flüchtigkeitsfehler nicht korrigiert. Um dem Interessenten einen einfachen Vergleich zu ermöglichen, ist die Transkription zeilengetreu durchgeführt worden mit einer in [ ] gesetzten Erläuterung.
Göttingen d. 15. Octobr. 1787.
Mein lieber Müller,
Sie sind mir jetzt so nahe, Sie sind so in mir – weil ich erst
vor kurzem die Darstellung des Fürstenbundes gelesen habe – daß ich nicht umhin kann, Sie unvermuthet durch einen traulichen Schlag auf die Schulter
an ein unbedeutendes Menschenkind zu erinnern, das Sie herinnigst verehrt und liebt, und der Freundlichkeit noch nicht vergessen hat, wo mit Sie es vor 1 1/2Jahren in Maynz bey sich hegten und pflegten.
Ich wollte, ich könnte Ihnen die Seelenstärkung vergelten, die mir, wie alles, was Ihre Kraft hervorbringt, so auch besonders diese letzte Schrift gewährt hat. Allein ich bin nicht so reich von der Natur aus
gestattet und das wenige, was mir ward, verklomet in dem kalten und feuchten Clima, worin ich lebe. Da indessen die Götter, da, wo Gold, Weyhrauch und Myrrhen fehlen, auch mit farre pio
et saliente mica [Horaz, Carmina III 23, 20] vorlieb nehmen müssen; so mögen auch Sie, mein lieber Haus- und Herzensgötze, mit beygehenden Kleinigkeiten
die ich vor kurzem producirt habe, zufrieden seyn. Ich will Sie aber
schlechterdings nicht in die Verlegenheit gesetzt wissen, mir darüber nun etwas gutes oder böses zu sagen. Meinen Sie indessen, das ginge doch wohl nicht füglich an, so sagen Sie mir, wenn Sie
können, nicht Ehrenhalber, sondern von Herzen, dass Sie, obgleich nicht besonders viel hinter mir steckt, mir dennoch ein wenig gut sind. Auch darauf können Sie mir bey der Gelegenheit antworten: Ob es unter Ihrem Horizont keine Mäcenatische
oder Curatorische Excellenzen giebt, denen das academische Schriftchen auf Speculation zugespielt werden könnte? Es ist freylich nur leichte Speise; allein damit werden solche Herren
am ersten fertig. Ich denke nach und nach mit allem Ernste darauf, diesen Boden zu verlassen. Denn es scheint, mein Verhängniß will nicht, dass ich darauf gedeihe. Wenn
diesen Winter nicht etwas für mich geschieht, was schon längst hätte geschehen sollen; so ziehe ich künftiges Frühjahr auf Gerathewohl von hinnen. – Leben Sie herzlich wohl! Ganz der Ihrige Bürger
Vorwort von Dei Wörde det Manns.
Im Abschnitt “Rund um Bürger - Parodien” werden, zusammen mit dem Vorwort als Faksimile, zwei 1812 erschienene Parodien angeboten:
Dei Wörde det Manns und Ode an dei Hoopnung. Das Vorwort dürfte nicht allen Lesern verständlich sein. Plattdeutsch kann man noch vieles erraten, einige
lateinische Ausdrücke werden dagegen ohne Erläuterung nicht zu verstehen sein. Letzlich bleiben auch Ausdrücke
übrig, für die im Moment keine Deutung möglich ist. Ein Maximum an Verständlichkeit ist also nur zu erreichen,
wenn sowohl ausreichende Kenntnisse für Plattdeutsch und Latein vorhanden sind - eine sehr seltene Kombination. Umso erfreulicher ist es, dass sich Herr Heinrich Tuitje (Göttingen) dieser Aufgabe gestellt hat. Dabei geht es nicht
wie beim Bürgerbrief um Buchstabentreue, sondern um eine sinngemäße Transkription. Die nicht deutbaren Wörter (vermutlich Schöpfungen des Autors) werden farbig markiert. In den Anmerkungen hat H. Tuitje einige Begriffe
erläutert.
Ein hier und da sogar von Krüselschalen-Mistfinken teils gelesenes, teils buchstabiertes
plattdeutsches Gespräch über ein grässliches Zeichen am Himmel (auf das von allen, die sich an die Stelle der darüber sprechenden wähligen Tiere denken können, mit Sich-
Bekreuzigen oder Achselzucken reagiert worden ist) verursachte bei einigen, die keinen angeborenen noch affektierten horror naturalis vor Poesie hatten, den Wunsch:
„ein hochdeutsches Gedicht von schon anerkanntem Wert in der manchem so
unverständlich vorkommenden und doch naiver und poetisch spraakwaiker als das Hochdeutsche sein sollenden plattdeutschen Mundart aufzutischen, damit sie, bei
Vergleichung des Originals, leichter und richtiger herausschmecken können, ob der plattdeutsche Dialekt auch wohl fähig sei, poetische Gedanken auszudrücken und
nachzubilden. "
Dieser Wunsch wird nun im Folgenden in der Übersetzung der beiden schönsten und
meistgelesenen Bürger'schen Gedichte umso lieber erfüllt, als Bürger selbst 1793 diesen Einfall bei der noch ungedruckten Übersetzung seiner Romanzen in das Plattdeutsche guthieß
und dergleichen Übersetzung auch bei der hier und da etwas reizlos werdenden deutschen Dichtung für das lesende Publikum in der Folge eine neue Art von Genüssen darbietet, für
den Buchhandel aber eine neue Gewinnmöglichkeit und für ein paar Schock Poeten ein neues Hungerhandwerk mehr eröffnet.
Die Übersetzung ins Plattdeutsche ist übrigens so kinderleicht, dass jeder Schulmeister, der einst mit dem Mensa sein Quid-quid-sit von echt poetischem Geist und Geschmack mit
hineindekliniert hat, dergleichen gar leicht besser machen kann; ja so überaus leicht, dass mein Nachbar, der sächsische P-d-x Ministerii, auf der nächsten Messe mit der Herausgabe
des Messias samt Halleluja-Noten ad modum Minellii in vier Quartbänden den bescheidenen Anfang machen wird. Was denn, so Gott will, alle krüselschale Achselzucker alle hochgelehrten Hochdeutsch-Schnüffler und alle ohne angeborenes Os–magna-sonaturum
französisch daherzischelnden Zierlapps-Aesthetiker schon zu Räson bringen soll.
Villic. a Pasch. 1812.
Anmerkungen: P-d-x Ministerii: Podex Ministerii („der Hintern des Ministeriums")
Ad modum Minellii: Ausgaben griechischer und römischer Klassiker, die durch wörtliche
Übersetzung des Textes der Denkträgheit der Lernenden Vorschub leisten, werden als
Ausgaben ad modum Minellii bezeichnet nach dem Rektor der Erasmus-Schule in Rotterdam
Jan Minelli (1625-1683), der zuerst derartige Ausgaben herstellte. Os-magna-sonaturum: einen Erhabenes tönenden Mund (Horaz, serm. I 4,43)
Messe: gemeint ist wohl die Buchmesse in Leipzig, die jedes Jahr zu Ostern stattfand, nicht
die Michaelismesse in Frankfurt, die als Buchmesse damals ganz unbedeutend war. Villic.: Villicus, Meier, Gutsverwalter, Dorfrichter.
Daniel, Hermann Adalbert. Bürger auf der Schule Ein Dokument über die Schulzeit Bürgers auf dem
Königlichen Pädagogium zu Halle. Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
Wer waren die Mitschüler von Bürger ?
Wer waren seine Lehrer ?
Was ist sonst über die Schulzeit zu berichten ?
Hier Bürger auf der Schule
Wackernagel, Wilhelm. Zur Erklärung und Beurtheilung von Bürgers Lenore. 1835
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
In welchen Ländern gibt es Lieder, Märchen oder Sagen mit ähnlichen Motiven ?
Hat Bürger tatsächlich den Stoff aus Percys Balladensammlung entnommen, wie einige
englische Kritiker meinen ?
Hier das vollständige Dokument:
Zur Erklärung und Beurtheilung...
M-h-s-nsche Geschichten aus dem Vade Mecum für lustige Leute enthaltend eine Sammlung
angenehmer Scherze witziger Einfälle und spaßhafter kurzer Historien aus den besten Schriftstellern zusammengetragen. Das Vade Mecum von 1781 aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
Hier nimmt die Geschichte vom Münchhausen ihren Anfang als
“M-h-s-nsche Geschichten”
Der Autor bleibt anonym, diese Arbeit ist jedoch Vorlage für die in England
später erscheinenden und von Rudolph Erich Raspe verfassten:
Baron Munchausen´s narrative of his marvellous travels...
Hier die
M-h-s-nsche Geschichten
von 1781
M-h-s-nsche Geschichten aus dem Vade Mecum für lustige Leute enthaltend eine Sammlung
angenehmer Scherze witziger Einfälle und spaßhafter kurzer Historien aus den besten Schriftstellern zusammengetragen.
Das Vade Mecum von 1783 aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
Hier die
M-h-s-nsche Geschichten
von 1783
Wiebel, Bernhard Wiebel. Das Vade Mecum für lustige Leute. Zürich 2008
Die M-h-s-nsche Geschichten wurden im Vade Mecum für lustige Leute veröffentlicht. Es ist deshalb interessant,
die Geschichte dieser Veröffentlichungsreihe zu untersuchen. Bernhard Wiebel (Zürich) hat dies getan und stellt uns freundlicherweise seine Ergebnisse in einem kurzen Text und einer Tabelle zur Verfügung:
Hier Zum Vade Mecum für lustige Leute (pdf)
Eine auf langer und intensiver Beschäftigung mit dem Gegenstand beruhende knapp gefasste Einführung zum
Thema Münchhausen verfasste Helmut Scherer (Berlin):
Hier MÜNCHHAUSEN - Die Geschichte eines ungelogenen, unglaublichen Erfolgs.
Hoffmann, J.L. Zu Bürgers Gedächtniß. In: Album des literarischen Vereins in Nürnberg für 1849
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
 “[S. 116] Während also vielleicht Mancher bei
der Unerquicklichkeit früherer Zeiten aus Verlegenheit um Stoff in diesem Jahre mit Freuden die Gelegenheit ergriffen hätte, über
Bürger zu schreiben in seinem Säcularjahre, wenn er es nicht etwa vorgezogen hätte. die Segnungen des Westphälischen Friedens zu
preisen, hat jetzt das Jahr 1848 dem einzigen Döring zu seiner Biographie dieses Dichters den Anlaß gegeben. Wollen denn wenigstens
wir, die der Zweck dieses Vereines auf die Beschäftigung mit den Musen hinweist, dem einstigen Lieblingsdichter unsres Volkes einige
Augenblicke der Erinnerung gönnen, und so unsererseits einen Theil der Schuld bezahlen, die Deutschland in reichem Maße an ihn zu
entrichten hat.”
Hier das vollständige Dokument
Zu Bürgers Gedächtniß
Strodtmann, Adolf. Einige Nachrichten von den vornehmsten Lebensumständen Gottfried August
Bürger´s, nebst einem Beitrage zur Charakteristik desselben, von Ludwig Christoph Althof, Göttingen, bei
Johann Christian Dieterich. 1798 Sammlung Helmut Scherer (Berlin)
Ein Standardwerk über Bürger!
“[S. 93] Zu den liebenswürdigen Eigenschaften
seines Charakters gehört ferner seine grosse Bescheidenheit. Man würde ihm in der That sehr
unrecht thun, wenn man ihm diese Tugend, wegen mancher etwas lebhaft ausgedruckten
Äusserungen eines gewissen Selbstgefühls, streitig machen wollte. Bürger bewies durch sein
Beispiel, dass man auch bei einem sehr lebhaften Gefühle dessen, wodurch man sich vor tausend Andern auf eine rühmliche Art
auszeichnet, dennoch sehr bescheiden seyn könne.”
Hier das vollständige Dokument
Althof_1798
Strodtmann, Adolf. Bürger´s politische Ansichten. In: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik Berlin 1875
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
 ”[S. 225] Zwei seiner Freimaurer-Reden (“Über die Zufriedenheit” und “Ueber den moralischen
Muth”) sind aus der Gesammtausgabe seiner Schriften bekannt; weit interessanter ist eine dritte, welche er am 1.Februar 1790, ein halbes
Jahr nach Erstürmung der Bastille bei der Stiftungsfeier der Loge hielt. Wir sehen daraus, wie ernstlich Bürger es sich angelegen sein
ließ, seinen Gesinnungen Anhänger selbst in einem Kreise zu werben, der statutengemäß eigentlich alle politischen und religiösen
Debatten bei seinen Versammlungen ausschloß. Die Rede lautet:
Ermunterung zur Freiheit.”
Hier das vollständige Dokument
Bürger´s_polit._Ansicht 1875
Schmidt, Erich. Bürgers “Lenore”. In: Charakteristiken. 1886
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
“[S. 206]...sondern zum ersten Mal eine Gestalt, welche zwischen dem Urentwurf
und der Redaction im Musenalmanach die Mitte hält, bisher nur aus Briefen erschließbare Lesarten im Zusammenhange zeigt und im Großen wie im Kleinen
reiche Einblicke in des Dichters Werkstatt gewährt. Ich selbst bin auf artige Weise zu dem kostbaren Ineditum gekommen. Ich hatte im vergangenen März in Düsseldorf
einen Vortrag über Bürger mit besonderer Berücksichtigung der “Lenore” gehalten, und wir saßen unter lebhaften Gesprächen beim Wein, als unser Praeses, ein gelassener
Westfale, ans Glas schlug und spannend erklärte, er habe etwas mitgebracht, was heute Abend alle interessiren werde, eine Handschrift der “Lenore”. Der glückliche
Besitzer, Herr Bankier Leopold Ahrweiler, hat mir dann freundlichst das - ich vermuthe: aus Vossens Nachlaß zu ihm gewanderte - Autographum mit Boies
Randbemerkungen zu eingehender Prüfung und freier Verweerthung nach Weimar geschickt”
Hier das vollständige Dokument
Bürgers_”Lenore” Schmidt 1886
Bürger, Gottfried August. Die Republik England, (Der Verfasser des nachstehenden Aufsatzes ist einer meiner Herren
Mitarbeiter, dessen Namen zu nennen mir jetzo noch nicht erlaubt ist. d.H.) In: Politische Annalen herausgegeben von Christoph Girtanner. Berlin 1793.
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
Diese Arbeit Bürgers bedarf zum besseren
Verständnis der Kommentierung, man findet sie in “Bürger´s politische Ansichten” von Adolf Strodtmann auf den Seiten 228/229.
Hier die ersten beiden Teile im Ersten Band.
Hier der dritte Teil im Zweiten Band.
Hier der vierte Teil im Dritten Band.
Obwohl eine Fortsetzung angekündigt ist, bricht
diese Arbeit, sicher krankheitsbedingt, mit dem 4.Teil ab. Eine Rezension in der Allgemeinen Literatur-Zeitung
mißversteht möglicherweise die Intension Bürgers.
Ergänzend zu den Ausführungen von Strodtmann und zur Charakteristik der damaligen Zeit: eine Verordnung.
Ebenfalls in den Annalen des
Jahres 1793, Erster Band, S. 89-91
Die vollständige Verordnung,
Anonyme Kritik am Göttingschen Musen-Almanach, insbesondere am “Das Mädel, das ich meine”. Aus
Bürger´s Nachlasse, veröffentlicht in A. Strodtmanns “Briefe von und an Gottfried August Bürger.” Berlin 1874
Eine sehr vergnüglich zu lesende, aber sehr ernst gemeinte, Kritik an den
Herausgeber Goeckingk geschickt. Bemerkenswert vor allem deshalb, weil viele Bürger-Kritiker ihre Kritik sehr verschwommen darstellen und nicht
nachvollziehbar begründen. Besonders schlechtes Beispiel ist da Schiller. Dieser arbeitet mit allgemeinen, nicht definierten und schwer fassbaren
Begriffen wie “Idealisierung”, worunter jeder verstehen kann, was er will. Und: ”Hr. B. vermischt sich nicht selten, mit dem Volk, zu dem er sich nur
herablassen sollte, und anstatt es scherzend und spielend zu sich hinaufzuziehen, gefällt es ihm oft, sich ihm gleich zu machen.” Was das Ziel des
“hinaufziehens” ist bleibt völlig offen - eine Arroganz, wenn man bedenkt, wer Bürgers Leser waren. Das einfache Volk konnte kaum lesen und hatte noch
weniger die Möglichkeit, sich ein Buch zu kaufen - allerdings lernte es Bürgers Gedichte auswendig. Der Adel und das Bildungsbürgertum findet sich im
Subskriptionsverzeichnis von Bürgers Gedichten.
Im Gegensatz zu Schiller der anonyme Rezensent. Er nennt “Das Mädel, das
ich meine” das unverschämteste unter allen und begründet das in allen Einzelheiten: “[S. 55] O was in tausend Liebespracht, das Mädel, das ich
meine, lacht! Wie undeutsch! So wenig als man sagen kann: 1 Pracht 2, 3 Pracht oder Prächte u.s.w. so wenig kann man auch sagen: 1000 Pracht....”
Hier die vollständige Kritik Anonym an Goeckingk
Ebstein, Erich. Schiller und Bürger. In:
Zeitschrift für Bücherfreunde, Neunter Jahrgang 1905/1906, S. 94-102.
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
“[S. 98] Am verblüffendsten ist es eigentlich, in Schillers Rezension zu lesen, ein wie geringes Verständnis er für Bürgers Molly-Lieder hatte.
Und doch war es für Schiller die Zeit der ersten Liebe zu Lotte von Lengefeld; aber wäre er fähig gewesen, seinen reinen und tiefen
Herzensempfindungen einen liebeslyrischen Ausdruck zu geben? Schon am 3. März 1791 konnte Schiller von der Wirkung der Rezension
in Weimar an Körner schreiben: “In allen Circeln las man sie vor, und es war guter Ton, sie vortrefflich zu finden, nachdem Goethe öffentlich
erklärt hatte, er wünschte Verfasser davon zu seyn” Otto Harnack nimmt wohl den richtigsten und gerechtesten Standpunkt
in dieser Frage ein, wenn er ausführt, daß Schiller sich mit dieser Rezension im ganzen ins Unrecht setzte. Die Theorie war eine
unmögliche; seine Lehre von der Idealisierung mußte die lyrische Dichtung töten. Schiller hat auch später ein klares Bewußtsein dieses
Irrtums gehabt, wenn er nur an dem Endurteil über Bürger festhielt, die Beweise aber, die er dafür angeführt, preisgab.”
Hier die vollständige Arbeit Schiller und Bürger
Berg, Leo. Bürger und Schiller. In: Zwischen zwei Jahrhunderten. Gesammelte Essays von Leo Berg, Frankfurt a.M. 1896
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
“[S. 224] Am wenigsten verzeiht und versteht Schiller die gewiss nicht makellose.aber
prächtige Liebeslyrik Bürgers, die weder unkeusch noch gemeinsinnlich ist, die schon durch ihren hohen formalen Reiz, ihre blühende Phantasie, ihre männlich-erotische
Liebenswürdigkeit und ihren lebendigen fast modernen Empfindungsreichtum über alle Gemeinheit hoch erhaben ist, und die eine fast noch gar nicht begriffene Bedeutung für
die Entwicklung der modernen Lyrik gehabt hat. An Rhytmik, Melodik, Intimität der Stimmung und Seelenmalerei und an Feinheit der Technik stehen einzelne Lieder fast
unerreicht da und mussten, ehe die Romantiker der deutschen Prosodik ihre Geschmeidigkeit gaben, fast wie eine Offenbarung wirken. Schiller scheint hierfür kein
Gefühl gehabt zu haben. Seltsam genug ist es immer und muss gemerkt werden, dass er, der sich in der Rhytmik mit Bürger gar nicht messen durfte, der nie eine so virtuose
Behandlung des deutschen Verses heraus hatte wie Bürger, der ja im wild Leidenschaftlich-Dramatischen wie im Lyrisch-Weichen unerreichbar war, ihm sogar
unechte Reime, “entstellende Bilder”, “unnützen Wörterprunk” und “harte Verse” vorwerfen konnte.”
“[S. 225] Was mich an dieser Rezension immer erbost, ist der moralische Hochmut Schillers, der fast nirgends so ungeschminkt hervortritt, als hier, jener hässliche kalte
Stolz, der die Liebe tötet. Man braucht einen Bürger, man braucht einen Nebenbuhler nicht zu lieben. Aber man kleide seinen Hass und Neid oder auch Ärger nicht in
hochtönende Worte und in einen ästhetischen Schematismus.”
Hier das vollständige Essay Bürger und Schiller
Bürger, Gottfried August. G.A. Bürger´s Lehrbuch des Deutschen Styles, herausgegeben von Karl v. Reinhard 1826
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
“[S. 53] Da man nun die Niederdeutsche Mundart als eine verachtete
Volkssprache ansah, so blieb sie natürlicher Weise in der Cultur ganz zurück. Man hat sogar mehr, als Ein Mahl, den unbilligen Wunsch geäußert,
daß sie ganz und gar ausgerottet werden möchte. Ein solches Schicksal aber verdient sie wegen ihrer sehr guten Eigenschaften gewiß nicht.
Denn sie ist gerade in Allem das Gegentheil der Oberdeutschen Sprache. Für mich ist sie unter allen Deutschen Mundarten in der Wahl und
Aussprache der Töne die sanfteste, wohlklingendste, gefälligste und angenehmste. Sie ist eine Feindin aller hauchenden und zischenden, am
meisten aber der blasenden Laute. Sie verachtet den unnützen Aufwand eines vollen, mit vielen hochtönenden Lauten wenig sagenden Mundes, und
ist dagegen reich an einer kernhaften Kürze, an lebhaften treffenden Ausdrücken und naiven Bildern. Es fehlt ihr weiter nichts, als eine
sorgfältige verständliche Cultur, um sie zu der reichsten, angenehmsten und blühendsten Sprache zu machen”
Hier das vollständige Werk des Deutschen Styles
Die Sprache war für Bürger ein besonders wichtiges Thema. Für einen Dichter liegt das natürlich nahe. Bürger hat
auch aus mehreren Sprachen übersetzt. Besonders dieser Übersetzertätigkeit Bürgers verdankt die deutsche Sprache eine Reihe von Wortschöpfungen. Dazu vergleiche man die Arbeit von Charles Reining. Bürger war jedoch auch Jurist und hat sich aus praktischer Erfahrung mit Verständlichkeit des Rechtes, insbesondere dem Kanzleystil
auseinandergesetzt, siehe auch Über Anweisung zur deutschen Sprache und Schreibart auf Universitäten 1787
Eine neuere Arbeit von 1983 zeigt, daß Bürgers Ausführungen im Deutschen Style noch heute von Bedeutung sind:
Maximilian Herberger: Die Unverständlichkeit des Rechts
Döring, Heinrich. G.A. Bürger´s Leben. Nach den zuverlässigsten Quellen bearbeitet von Heinrich Döring. 1826
Aus der Sammlung von Helmut Scherer (Berlin)
“[S.VII ] “Da ich durch meine poetischen Werke und einige Vorfälle meines Lebens
einen ziemlich allgemein bekannten Nahmen in meinem Vaterlande erlangt habe, so kann ich mir leicht vorstellen, daß mein Leben nicht unbeschrieben
bleiben wird. Denn warum sollte mir weniger widerfahren, als so vielen andern Dichtern, deren Werke bei weiten nicht so allgemein verständlich
und gefällig gewesen sind, als die meinigen? Nun aber habe ich manche Erfahrungen gemacht, wie mager, wie unvollständig, wie falsch dergleichen
Nachrichten oft ausgefallen sind, selbst in Dingen, die sich von außen her noch wohl wissen lassen. Wie viel mehr muß das nicht der Fall bei solchen
Eigenschaften des Geistes und des Herzens seyn, wovon sonst Niemand, als ihr Besitzer, oder ein Freund, dem er sich durch langen ununterbroche-
nen Umgang gehörig entfaltet hat, ein getreues Gemählde aufzustellen im Stande ist. Damit nun bei einer künftigen Beschreibung meines Lebens
nicht romanisirt werde, damit Niemand mehr sich selbst und seine Kunst, als mich, darstelle, so entschließe ich mich vielleicht [ ! ] noch, das Geschäft
lieber selbst zu übernehmen.” Unter Bürger´s hinterlassenen Papieren hat sich keine Spur einer weiteren
Ausführung dieses Vorsatzes gefunden. Sehr angenehm sollte es uns seyn, wenn die vorliegende Biographie wenigstens einigen Ersatz dafür böthe.”
Hier das vollständige Werk G.A. Bürger´s Leben
Grisebach, Eduard. G.A. Bürger In: Die Deutsche Literatur 1770-1870 von E. Grisebach, S. 108-174
Aus der Sammlung von Klaus Damert (Molmerswende)
“[S. 133] Bürger´s Lenore und die andern haupt-balladen sind zugleich
ächt volksmäßig, d.h. nationaldeutsch, vom englischen charakter wesentlich verschieden, und zeigen überall im hintergrunde die
individualität des denkenden kunstdichters. Beides gilt von seinen andern lyrischen gedichten in gleichem masse.- Der wilde Jäger stellt die noch
heute lebendigen, ebenfalls uralten volksvorstellungen reiner dar, in trefflicher konkreter gestalt und in ebenso glänzender künstlerischer form,
wie sie die Lenore auszeichnet. Die onomatopoetischen ausrufe in beiden gedichten kann nur die überweisheit tadeln; Walter Scott bildete
sie vorzüglich nach: “Tramp! tramp! along the land they rode
splash! splash! along the sea.” Ja, der deutsche literaturhistoriker kann hier mit stolz verzeichnen, dass
diese beiden werke von dem grossen Walter Scott in´s Englische übersetzt sind, welcher mit ihnen seine schriftstellerlaufbahn eröffnete “The
chase and William and Helen, two ballads from the german of G.A. Bürge. Edinburgh and London 1796”. Dass Goethe und Bürger sogleich in die
sprachen des auslands übertragen wurden, verbrieft uns erst das wirkliche dasein einer neuen deutschen literatur.”
Hier das vollständige Kapitel: G.A. Bürger
ALLGEMEINE LITERATUR- ZEITUNG VOM JAHRE 1835. ERSTER BAND. JANUAR BIS APRIL. S.339: Rezension der: Ästhetische Schriften
von G.A. Bürger, Herausgeber Carl Reinhard, 1832 (digitalisiert von Google, Original von University of Michigan)
zum Digitalisat der Rezension (bitte Seite 339 anwählen)
zur Transkription der Rezension
Bürger, Gottfried August. Gedichte von Gottfried August Bürger. Mit 8 Kupfern von Chodowiecki. Göttingen
1778 Eine der seltenen Gedichtausgaben mit dem vollständigen Subskriptionsverzeichnis.
(Sammlung des Gottfried-August-Bürger-Museums)
Hier das vollständige Werk:
Bürger Gedichte 1778
Bürger, Gottfried August. Macbeth ein Schauspiel in fünf Aufzügen nach Shakespeare. Mit den zwölf
Kupfern von Daniel Chodowiecki. 1923 Nach der Johann Erich Biester gewidmeten Göttinger Ausgabe von 1783.
(Sammlung Helmut Scherer)
Hier das vollständige Werk
Macbeth 1783
Die zwölf Stiche von Chodowiecki sind auch im Abschnitt Illustrationen
zu finden.
Die Originalausgabe von 1783, damals noch ohne die Stiche von Chodowiecki, wurde von Google digitalisiert.
Akademie der schönen Redekünste. Herausgegeben von G.A. Bürger 1790/1791
(Sammlung Helmut Scherer)
Berlin, Königlich preussisch akademische Kunst- und Buchhandlung 1790 - 1791
Heft 1-3 (alles von Bürger herausgegebene)
Mit 5 gestochenen Vignetten von J.W. Meil
Hier alle von Bürger herausgegeben Stücke Ersten Bandes erstes Stück. 1790
Ersten Bandes zweites Stück. 1790 Ersten Bandes drittes Stück. 1791
Über diese “Akademie der schönen Redekünste” sind zwei Rezensionen verfügbar.
Rezension in der Allg. Literaturzeitung von 1792
Rezension in der Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste.1792
Strodtmann, Adolf. Aus dem Lebens- und Leidensbuche eines Dichters. Nach handschriftlichen Quellen. In:
Die Gartenlaube 1873, S.809-812, 1874, S.11-15 und 42-44 (Sammlung Helmut Scherer)
“Juliane, darf ich Dich bitten? - Es ist Zeit!” sagte plötzlich
Baron Mainau in das Stimmengewirr hinein - er war an die Braut herangetreten und hielt ihr seine Uhr hin, die ihre
kalten Brillantblitze über sie hinschleuderte.” E. Marlitt
Eine merkwürdige Nachbarschaft, in der sich Strodtmanns durchaus wichtige Arbeit findet! Zum
Verständnis ein kurzer Ausschnitt:
“[S. 809] Ein günstiger Zufall hat vor einem Jahre den
gesammten literarischen und brieflichen Nachlaß Bürger´s in meine Hände geführt, und durch allseitige freundliche
Unterstützung meiner Nachforschungen ist es mir möglich gewesen, die Lücken desselben aus öffentlichen und Privat-sammlungen, aus Staats- und Familienarchiven der Art zu ergänzen, daß das
ganze Leben des Dichters sich in klarster Beleuchtung enthüllt.... Ich glaube den Wünschen der Leser und Leserinnen der “Gartenlaube”
zu entsprechen, wenn ich v o r dem Erscheinen des Bürger´schen Briefwechsels und der nach neuen Quellen bearbeiteten Biographie
aus vergilbten Papieren Einiges über die Beziehungen des Dichters zu seinen beiden ersten Frauen und deren Familien berichte.”
Hier alle drei Teile Aus dem Lebens- und Leidensbuche eines Dichters
Bürger, Gottfried August. Ästhetische Schriften von Gottfried August Bürger. Herausgegeben von Karl v.
Reinhard 1832
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 179, Der Vogel Urselbst, Erstveröffentlichung im Göttinger Musenalmanach] Behaget gleich auf jeder Flur Dein Flug dem Sohne der Natur,
So frommt doch diese Gunst dir nichts Vor der Gewalt des Kunstgerichts. Das Püppchen der Convention
Rümpft stets sein Näschen drob mit Hohn. Denn eingeschnürte Schul-Cultur Haßt gliederfreie Weltnatur.
Drum mußt du, wenn ich rathen soll, Der Reglerinn zum Opferzoll Erst manchen Schwungkiel dir entziehn,
Womit Naturgeist dich beliehn.” - Der Urselbst säumt´ es nicht zu thun,
Und fragte gläubig: “Herr, was nun?” - “
Friedrich Schiller in einem Brief an Gottfried Körner über dieses Gedicht:
“[Jena, den 15 October. 92] In dem Neuen Göttinger Musenalmanach hat Bürger seine
Galle an mir und an der litt. Zeit. recht ausgelaßen. Die Platitüden dieses Menschen,
seine Anmaßungen und seine völlige Unbekanntschaft mit dem, was ihm in meiner Rec. gesagt worden ist, wird Dich in Verwunderung setzen.”
Hier die Ästhetischen Schriften von G.A. Bürger
Pröhle, Heinrich. Gottfried August Bürger. Sein Leben und seine Dichtungen. 1856.
(Sammlung Helmut Scherer)
 Inhalt.
Einleitung
G.A. Bürger in Molmerswende (1747-1759) Bürger auf der Schule (1759-1763) Bürger auf Universitäten. (Seit 1764)
Bürger als Justizamtmann. (Seit 1772) Spätere Lebenszeit. (Bis zu Bürgers Tode 1794) Bürger und unsere Zeit
Lenore Der Kaiser und der Abt Das Lied vom braven Mann. Die Kuh Der wilde Jäger
Die Weiber von Weinsberg Des Pfarrers Tochter von Taubenhain Der Raubgraf
Die Entführung. Der Bruder Graurock und die Pilgerin Das Lied von der Treue. Lenardo und Blandine
Der Göttingsche Musenalmanach und die beiden ersten Ausgaben von Bürgers Gedichten
Hier Sein Leben und seine Dichtungen von H. Pröhle
“[S. VI] Meine vieljährige Beschäftigung mit Bürger hat sich wunderlich gekreuzt mit einer Art von Cultus des Genius, den ich mit ihm
getrieben sah und der Ihnen [Dr. Julian Schmidt] am Wenigsten entgangen ist. Unser Büchermarkt ist in letzter Zeit mit den
biographischen Romanen überschwemmt, die vorzugsweise Persönlichkeiten aus der classischen Literaturperiode behandeln. Wenn nun
bei Bürgers piquanter Persönlichkeit gerade ein wahrer Wetteifer, zwischen Roman [Bürger. Ein deutsches Dichterleben von Otto Müller
1845] und Drama, stattfand, ihn dem Publicum vorzuführen, so mußte das Gefährliche, was hierin lag, den Verfasser einer
literaturhistorischen Monographie nur zu um so größerer Vorsicht im Urtheile über einen Dichter auffordern, an dem gerade er ein mehrfaches Interesse nimmt.”
Bereits 1851 veröffentlichte H. Pröhle die Arbeit “Gottfried August Bürger und unsere Zeit” in Deutsches Museum S. 607-612.
Hier Pröhles Beitrag im Deutsches Museum
Pröhle, Heinrich. Zusätze und Berichtigungen zu meiner Schrift: “Gottfried August Bürger. Sein Leben
und seine Dichtungen. In Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. Einundzwanzigster
Band. 1857.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 169] Am Ende der genannten Schrift forderte ich öffentlich zu speciellen
Mittheilungen über Bürger´s Leben und Dichtungen auf. Es sind mir in Folge dessen
mehrfach Sendungen zugegangen, darunter ein in sich abgeschlossenes Manuscript. Da nun in den mir zu Gesicht gekommenen Recensionen meiner Schrift Bürger als
eine dichterische Persönlichkeit angesehen und theilweise ausdrücklich bezeichnet
ist, welche das ihm zunächst von mir selbst zu Theil gewordene speciellere Eingehen
wohl verdiene, so nehme ich keinen Anstand, das mir eingesandte Manuscript vor der Hand selbständig dem Drucke zu übergeben.”
Hier die Zusätze und Berichtigungen. (pdf,0.3MB)
Eine Rezension der Arbeiten Pröhles erschien 1859 in Heidelberger Jahrbücher der Literatur S.754-762
Hier zur Rezension über Pröhle (Sammlung Helmut Scherer)
Pröhle, Heinrich. Gottfried August Bürger. In: Abhandlungen über Goethe Schiller Bürger und einige ihrer
Freunde. 1889. (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt:
D. Gottfried August Bürger.
I. Schiller und Bürger
Anmerkungen II. Bürger´s Lenore
1. Bürger´s Lenore und die Deklamation
2. Bürger´s Lenore und das Wunderhorn 3. Bürger´s Lenore und das Volkslied in Gottschee III. Bürger´s Leben Anmerkungen
“[Vorwort S. IX] Der Aufsatz “Schiller und Bürger” wurde zuerst in den G r e n z b o t e n
gedruckt. Es gereichte mir zur großen Freude, daß ihn Julian Schmidt, auf dessen Urteil
ich hohen Wert legte, nicht allein im allgemeinen billigte, sondern daß er auch fand,
Einiges darin sei für Bürger zu ungünstig gefaßt. Wenn man nämlich nicht annimmt, daß
auch Schiller immer den wirklichen Volkston getroffen hat, dagegen zugibt, daß die von Bürger infolge von Schiller´s Recension in seinen Gedichten vorgenommenen
Veränderungen deshalb mißglückt sind, weil Schiller´s Anforderungen nicht ganz richtig waren, so ändert sich in der That das Verhältnis in etwas.”
Hier die Abhandlungen über Bürger.
Ebstein, Erich. Gottfried August Bürger und Philippine Gatterer. Ein Briefwechsel aus Göttingens empfindsamer Zeit. 1921
Der Briefwechsel in der damaligen Zeit war oft nicht privat, er war meist auch
mit Blick auf die Öffentlichkeit geschrieben:
“[S. 3] Vor allen Dingen lassen Sie sich gesagt seyn, daß Sie alle Ihre Episteln
Briefe und Sendschreiben in einerley Format, wie ich auch thun werde, schreiben müssen, damit man sie
desto bequemer in das Archiv legen und hernach ohne viele Umstände in die Druckerey schicken kann. Sie
heißen alsdann auf dem Titul R o s a l i a , wie ich aber heißen werde, weiß ich noch nicht. Ich denke
Hosius Pomposius."
Hier Ein Briefwechsel aus Göttinger empfindsamer Zeit
Bürger, Gottfried August . Gedichte von Gottfried August Bürger. Erster Theil. Mit Kupfern. Göttingen 1789
Titelkupfer von J.H. Meil (Sammlung Helmut Scherer)
“[Vorrede S.7] Ein gehöriger Grad der Strenge bey
dieser neuen Ausgabe meiner theils 1778 bereits gesammelten, theils nachher einzeln erschienenen, und
endlich gegenwärtig ganz neu hinzugefügten Gedichte, hätte vielleicht mehr, als die Hälfte derselben, ganz
verwerfen, und von dem Reste wohl abermahls mehr, als die Hälfte wegschneiden, oder doch ganz anders zur
Vollkommenheit empor arbeiten müssen. Enthält diese Sammlung, sowohl in Materie als Form, ächtes poetisches Gold, so fassen es, ausgebrannt und von
den Schlacken gereinigt, vermuthlich nur wenige Bogen. Warum ich denn nun aber diesen Proceß nicht
vorgenommen habe? - Aufrichtig zu reden, ich trauete mir selbst nicht Unbefangenheit genug zu. Nicht, daß
ich aus Autorliebe gefürchtet hätte, vieles zu fest, sondern vielmehr zu lose zu halten, was meiner
gegenwärtigen Stimmung - vielleicht auch Verstimmung - mißfällt, gleichwohl aber mehrern Lesern noch
angenehm seyn kann. Die Reduction sey daher lieber der Kritik und dem Geschmacke des gebildeten Publikums überlassen.”
Hier die Gedichte von Gottfried August Bürger. Erster Theil. 1789
Aesthetische Beurtheilung der Kupfer zu Bürgers Lenore von W.R. Spencer. London 1796
In: Neue Miscellaneen artistischen Inhalts für Künstler und Kunstliebhaber. Vierzehntes und letztes Stück, S.636-556 Leipzig 1803 (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 637-638] Aber Bürgers poetischer Geist nimmt Interesse an diesem, wie weggeworfenen,
Alltagsgut; sein Feuer ergreift die dürren Bestandtheile desselben und zaubert uns durch
diesen genialischen Prozess ein Kunstwerk vor die Seele, das eben so sehr beym ersten
Genuss hinreisst, als auf die Dauer fesselt. Und was vorher kaum den Beyfall einer
Dorfspinnstube unterhalten konnte, wird nunmehr ein ästhetisches Kabinetstück allen Leuten
von Geschmack und Gefühl; oder vielmehr ein allgemeiner Liebling von Vossens Dorfmädchen
an bis zur Hofdame hinauf, bey den Lesern der Extrapost, wie in dem feinen Zirkel der Zeitung
für die elegante Welt. Nicht, weil Bürgers Muse mit der Erhabenheit und Kraft, und mit so
sicherer, gefühlsrichtiger Geübtheit der Sprache zu gebieten verstände, wie wir dies an
Schillern zu bewundern gewohnt sind, oder weil sie sich, Göthe´n gleich, durch Reichthum,
Fülle und Energie der Gedanken auszeichnete. Jene, Bürgers Sprache, ist bis zur Originalität
uncorrect, nachlässig und regellos, so wie seine Bilder häufig kraftlos und tändelnd sind.
Sondern wegen des sonorischen Rhythmus im Versbau, wegen der Leichtigkeit und
Lebhaftigkeit in der Darstellung und der kunstlosen Naivetät und Herzlichkeit, die seine Gesänge athmen, finden wir sie immer schön.”
Hier die Aesthetische Beurtheilung der Kupfer zu Bürgers Lenore von W.R. Spencer
Krembs, B. Ueber Gottfr. August Bürger´s Stellung zur Litteratur seiner Zeit. Dissertation von B. Krembs.
Universität Jena. 1875. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 10] Und in der That, er schien dazu berufen, die von Herder angebahnte Umgestaltung
des poetischen Lebens durchzuführen in einer Zeit, wo Klopstock immer noch ein ewiger
Jüngling der Poesie nur einen höheren Odem, eine idealere Richtung zu geben vermochte,
während Lessing nur noch in geringem Masse auf den Bildungsgang unserer Litteratur
einwirkte und Goethe nach der Herausgabe seiner ersten Hauptwerke sich mehr von ihr
zurückzuziehen schien, Schiller aber noch nicht aufgetreten war. Denn Bürger besass alle
Eigenschaften, die einen wirklichen Dichtergeist bezeichnen; er hatte eine regsame
Einbildungskraft, ein tiefes und ebenso weiches als warmes Gefühl, und wie er alle
Eindrücke rasch und sicher in sich aufnahm, so war er zugleich mit einer grossen,
schöpferischen Gestaltungskraft begabt. In ihm war eine wirklich grossartige Weise, eine
Menge gegebener Stoffe mit weitspähenden Blicke und in der Regel glücklichen Griffen
zusammenraffen und sie einzuschmelzen im Hochofen des Genius. Zudem beherrschte er
die Sprache mit wunderbarer Gewandtheit, alle ihre geheimsten Schätze standen ihm zu
Gebote. Konnte doch auch das Studium der alten Sprachen und neueren Litteraturen, dem
er in Halle und Göttingen in der eifrigsten Weise oblag, nur veredelnd und weiter bildend
wirken auf seinen schon natürlich feinen und sicheren Tact für das Rythmische und Wohllautende der Form.”
Hier die Dissertation von Krembs 1875
Barth, August. Der Stil von G. A. Bürgers Lyrik. Dissertation von August Barth. Universität Marburg. 1911.
(Sammlung Helmut Scherer)
Aus dem Inhaltsverzeichnis
Kapitel I: Charakteristik des Dichters
Kapitel II: Die ästhetischen Grundlagen des Stiles. Würdigung einzelner Teilstücke
1. Anakreontische Jugendstücke 2. Minnelieder
3. Lieder unter pietistischem Einfluß 4. Lieder an Dorette
5. Mollylieder 6. Lieder an E. Hahn
7. Oden 8. Soziale, politische Lieder
9. Gedichte zur Kunstkritik 10. Vermischte Gedichte
Zusammenfassung
Kapitel III: Die ästhetischen Apperzeptionsformen
Kapitel IV: Die Sprache
Hier die Dissertation von August Barth
Peveling, Adolfine. Bürgers Beziehungen zu Herder. Dissertation von Adolfine Peveling. Universität Münster. 1917.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[Seite 1] Bürgers Menschen- und Dichterleben ist traurig durch eigene Schuld und durch
unglückselige Verkettung von widrigen Umständen. Ein nachteiliges Geschick läßt ihn keine bedeutende, überragende Persönlichkeit gewinnen, die ihm Halt und leitende Kritik
hätte geben können, ein Mangel, der bei dem Halberstädter Pfarrerssohn, der ohne
gedeihliches Familienleben und feste Lebensregel, ohne eine gebildete, verständnisvolle Mutter in die Welt hinaustritt, doppelt verhängnisvoll wird.”
Inhalt.
Einleitung
Bürgers persönliches Verhältnis zu Herder
Die literarischen Beziehungen Bürgers zu Herder I. Bürger als Dichte
II. Bürger als Übersetzer III. Bürger als Dozent der Ästhetik und Stilistik
IV. Bürgers Dichtung im Urteile Herders
Hier die Dissertation von Adolfine Peveling
Strobelt, Else. Die Halberstädter Anakreontik, Goeckingk und Bürger. Dissertation von Else Strobelt.
Universität Leipzig. 1929. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 82] Was Bürger für die Poesie verlangte, expressive Volkssprache, greifbar
bildhaften Ausdruck und ursprünglichste Simplizität der Gefühle, das hat er selbst in
vielen seiner besten Lieder erreicht. Während die Anakreontiker die Lebensfreude, die sie anstrebten, nur in einem leichten Spiel der Formen zu fassen vermochten, kommt
bei Bürger die strahlende Freude am Leben durch den Einklang von Form und Gehalt, durch die Mozartisch-helle Klangfreudigkeit des Tones in vollendeter Weise zum
Ausdruck.”
Einleitung
I. Die Träger und das Wesen der Halberstädter Anakreontik 1. Charakter und Weltanschauung der Halberstädter
2. Die Stellung der Halberstädter zur Poesie 3. Hauptmotive der Halberstädter Anakreontik A. Liebe
B. Freundschaft C. Wein D. Natur II. L. F. G. Goeckingk
III. Bürgers Werden als Mensch und Dichter IV. Bürgers Überwindung der Anakreontik Literaturverzeichnis
Hier die Dissertation von Else Strobelt
Krienitz, Ernst. Gottfried August Bürgers Jugendlyrik 1767-1773. Die Grundlagen seines lyrischen Schaffens.
Dissertation von Ernst Krienitz. Universität Greifswald. 1929 (Sammlung Helmut Scherer)
Aus dem Inhalt
I.Einleitung
Die für die Betrachtung des Jugendlyrik Bürgers erforderlichen Grundlagen
II. Hauptteil
Analyse der Jugendlyrik Bürgers.
I. Kapitel: Anakreontik.
II.Kapitel: Empfindsamkeit.
III. Kapitel: Sturm und Drang § 1. Bürger und der Sturm und Drang a) Bürger und der Minnesang
b) Bürger und die Volkstümlichkeit § 2. Die minnesängerischen und volkstümlichen Elemente in
Verbindung mit anakreontischen und empfindsamen Stil. § 3. Die Elemente des Sturmes und Dranges
Hier die Dissertation von Ernst Krienitz
Riemann, Robert. Dichter-Biographien. Zehnter Band: Gottfr. Aug. Bürger. 1904.
(Sammlung Helmut Scherer)
“Den Bürgerforschern Erich Ebstein und Karl Nutzhorn
zur Erinnerung an den Falkenstein.”
Inhalt
1. Schuljahre (1748-1763) 2. Studentenzeit (1764-1772) 3. “Lenore” (1773)
4. Dorette und Molly (1774-1784) 5. Bürgers Übersetzungen 6. Bürger als Privatdozent (1784-1789)
7. Das Schwabenmädchen (1789-1792) 8. Bürger und die Klassiker
9. Bürger und die französische Revolution 10. Bürgers letzte Lebensjahre (1792-1794)
Hier die Bürger-Biographie von Robert Riemann
Duboc, Julius. Bürger´s Charakter in seinem Liebesleben. Eine psychologisch-ethische Studie. In: Gegen den Strom. 1877.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 1-2] Auch von Bürger gilt, wie von so vielen über das gewöhnliche Maß genialisch
beanlagten Menschen der Spruch: Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt
Schwankt sein Charakterbild in der Geschichte. Sind es auch keine politischen Parteiströmungen gewesen, die den Dichter der Lenore
in ihren verwirrenden Strudel hinabgezogen und die Linien seines Bildes für den Beschauer entstellten, so doch die großen, auf dem Gebiet des Sittlichen
gegensätzlichen Gefühls- und Anschauungsweisen: auf der einen Seite die disciplinirten,
allen Ausschweifungen abgeneigten und zu ihrer Verurtheilung schnell bereiten Naturen, auf der anderen jene, die im Gegensatz zu diesen einen sympathischen Zug für Alles
empfinden, was mit der Vollkraft tiefer Leidenschaft in stürmischen Wellen aufbraust. Kaum sollte es Einem erklärlich bedünken, wie ein und derselbe Mann, ein
hervorragender Dichter in seiner eigenen Nation, eine Apotheose seines Lebens und Wirkens erfahren konnte, wie sie Bürger z.B. in dem in vieler Beziehung vortrefflichen
Roman von O. Müller: “Bürger ein Dichterleben” gefunden und eine Verurtheilung, wie sie Dr. S.W. Ebeling vor einiger Zeit in einer Polemik mit Ad. Strodtmann, dem
Herausgeber der “Briefe von und an Bürger” [...] mit den Worten aussprach: “Das niedrige, klobige, aller höheren Herzensbildung bare, halt- und charakterlose Wesen
Bürger´s” - kaum sollte Einem ein so schroffer Widerspruch erklärlich bedünken, wenn man eben nicht die vorerwähnte gegensätzliche Beschaffenheit der hauptsächlich das
Wort führenden Parteien als Erklärungsgrund mit in die Waagschale zu werfen hätte.”
Hier die Charakter-Studie von Julius Duboc
Dühring, Karl Eugen. Die unterschätzte Grösse Bürgers und dessen Annäherung an eine Wirklichkeitsdichtung.
In: Die Grössen der modernen Literatur populär und kritisch nach neuen Gesichtspunkten dargestellt. 1903.
(Sammlung Helmut Scherer)
Siebentes Capitel. Die unterschätzte Grösse Bürgers und dessen Annäherung
an eine Wirklichkeitsdichtung. 1. Hinweisung auf die Hauptpunkte und Messung nach dem eignen Maas, Grund der Zurückdrängung. [...]
7. Heutige Nothwendigkeit, Bürgers Menschen- und Dichterrecht in vollem Maasse gegen
überlieferte und fortgesetzte Beeinträchtigungen zu wahren. Falsche Auslegung
seines Verkehrs im Klotzischen Hause. Verhasstheit von Klotz wegen seiner Spöttereien über Gelehrte.
8. Künstliche und interessierte Mache in der Verrufung von Klotz. Lessings Apportiren
charakteristisch für diesen. Bürgers geistiger Gewinn aus der Klotzischen Schule.
9. Dichtersitte überhaupt. Goethe im Sittlichen eine günstige Folie für den
höherstehenden Bürger. Vorgebliches Ausnahmerecht für Künstler zu Goethisch gearteter Unsitte.
10.Ueberwiegen der positiv sittlichen Vorzüge Bürgers über dessen Mängel. Contrast mit
heutigen allzu gefälligen Theorien. Sittliches Verdienst als Ergebnis. [...]
13.Etwas vom Bürgerjahrzehnt seit unserer ersten Auflage. Geschmack- und Tactlosigkeit von biographischen und werkeherausgeberischen Arbeiten. Verhehlte
Beeinflusstheit durch unser Vorgehen. Das Schlecht- oder Antideutsche als Hauptinstanz gegen Bürger. Rolle der Heuchelei.
Hier Die unterschätzte Grösse Bürgers
Huyssen, Andreas. Sturm und Drang. In: Geschichte der Deutschen Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Walter Hinderer. Königshausen & Neumann 2001
“[Sturm und Drang, Bürger und Schubart, S. 187] Den Göttingern freundschaftlich verbunden
war Gottfried August Bürger, Amtmann im nahegelegenen Gelliehausen. Die Begabung
dieses seit Schillers historisch ungerechter und menschlich rücksichtsloser Attacke von 1791
so oft geschmähten und verkannten Dichters und seine künstlerischen Wirkungsabsichten
lassen ihn aber eher dem Straßburger Kreis um Herder und Goethe wahlverwandt erscheinen. Wie sonst im Sturm und Drang nur noch Lenz wurde Bürger das Opfer einer
Literaturbetrachtung, die ihre Vorurteile gegenüber dem radikalen Demokraten hinter
moralischer Mißbilligung seines Lebenswandels und Kritik an seiner angeblich schlampigen
Amtsführung versteckte. Die Vorwürfe des Disziplinmangels, des groben Naturalismus, der
ausufernden Sinnlichkeit, die sich ebenso gegen die Dichtungen wie gegen den Menschen Bürger richteten, führten dazu, daß schließlich nur noch die Lenore als bedeutende poetische
Leistung Bürgers anerkannt wurde. Paradoxerweise ließ gerade die in der Tat einmalige Perfektion der Lenore Bürgers übrige Balladen und Romanzen, seine Lieder und Sonette in Vergessenheit
geraten. Erst seit Lore Kaim-Kloocks verdienstvoller Monographie hat sich eine adäquate Erkenntnis von Bürgers Bedeutung als Sturm-und-Drang-Lyriker durchgesetzt.”
Hier der Link zu Andreas Huyssens Arbeit (keine vollständige Ansicht)
Uslar-Gleichen, Freiherr Edmund von. Der Dichter Gottfried August Bürger als Justizamtmann des von
Uslar´schen Patrimonialgerichts Altengleichen (1772-1784). Nach den Quellen bearbeitet von Edmund Freiherr von Uslar-Gleichen. 1906 (Sammlung Helmut Scherer)
“Vorwort
Der vorliegende Abschnitt aus Bürgers Leben tritt nicht mit dem Anspruch auf, ein
erschöpfendes Bild von des Dichters Thätigkeit als Justizamtmann des von Uslar´schen - später freiherrlich von Uslar-Gleichen´schen - Gerichts Altengleichen zu
liefern. Dazu sind die Quellen, die mir zu Gebote standen, nicht vollständig genug, und was seine Biographen geliefert haben, trägt das Bestreben, den Dichter sowohl in
seinem richterlichen Berufe, wie in den Verfehlungen seines Lebens mit einem falschen Nimbus zu umgeben, zu deutlich an der Stirn, um mich, der ich der Ansicht
huldige, daß der Moralkodex auch für das Genie unbedingte Gültigkeit hat, mit ihnen identifiziren zu können. [...]
Ich weiß, daß ich mir durch mein redliches Bemühen, ein richtigeres Bild von dem zu geben, was der Titel verspricht und frühere Darstellungen gewähren, die Verehrer
Bürgers nicht zu Freunden machen werde. Versagen ihre Kritiken mir die Anerkennung, die ich nur als Dilettant beanspruchen kann, so unterwerfe ich mich
gern dem Urtheile kompetenter nicht anonymer Beurtheiler, sofern sie meine durch vollständige Quellennachweise beründeten Angaben und Auffallungen sachlich und mit
den gleichen Hülfsmitteln zu widerlegen vermögen.[...]”
Hier Gottfried August Bürger als Justizamtmann
Gesky, Theodor. Ueber Bürgers Lenore. In: Programm der Höheren Bürgerschule zu Geisenheim, mit welchem
zu dem Mittwoch den 21. März 1877 zur Vorfeier des Hohen Geburtstages Sr. Majestät [...] 1877
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.8] Zu der großartigen Wirkung aber, welche die Lenore bei ihrem Erscheinen
ausübte, trug nächst der glücklichen Wahl des Stoffes ganz besonders die Ausführung, die poetische Gestaltung desselben bei. Von Anfang bis zum Ende
finden wir weises Maßhalten und wachsende Steigerung. Der Stoff ist echt tragisch, Furcht und Mitleid weckend, durchweg dranatisch behandelt. Das
wußte keiner besser als der alte, nun auch am Rande des Grabes stehende Holtei, der etwa 50 Jahre später sein beliebtes Volksschauspiel “Lenore” nach
Bürgers Ballade dichtete und darin, um den Dichte noch im Tode zu ehren, den Pastor “Bürger” genannt hat.”
“{S. 16] So stehen wir mit tiefer Wehmut an dem Grabe des unglücklichen Bürgers und beklagen es schmerzlich, daß es ihm nicht vergönnt gewesen,
zum Gipfel der Vollendung und sittlichen Läuterung empor zu klimmen. Aber trotzdem hat unser Volk seiner nicht vergessen und die Schuld, durch die er
gesündigt, dem Dichter längst vergeben.”
Hier zu Geskys Ueber Bürgers Lenore
Stammler, Wolfgang. Bürgers Gedicht Die Nachtfeier der Venus. 1914
(Sammlung Helmut Scherer)
“[Vorrede] Bürgers “Nachtfeier der Venus” bietet in doppelter hinsicht ein für den
literaturhistoriker wichtiges und interessantes problem: philologisch reizt die
textgeschichte, und psychologisch gestattet die allmähliche entwicklung der einzelnen
lesarten einen einblick in die werkstatt eines dichters, wie sie uns selten geboten wird.”
Inhalt
Inhaltsverzeichnis Vorrede
Paralleldruck von G1 und G2 Abdruck von G3 Anhang
I. Lateinisches Original II. Belege für die Entstehungs- und Textgeschichte
III. Kritiken der Zeitgenossen IV. Die Varianten zu V. 1-4 (Refrain) aus V und der
´Rechenschaft´Bürgers
Hier Bürgers Gedicht Die Nachtfeier der Venus
Hock, Stefan. Zu Bürgers, Millers und Vossens Gedichten. Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien. 1914
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.1] Das in braunen Pappendeckel gebundene Buch besteht aus 16 Lagen von
Quartblättern (20.5X16.5cm), die aus quergefalteten und gehefteten Foliobögen entstanden sind. Die gleichmäßige Stärke der Lagen II-VIII läßt sie gegenüber den ungleich starken
folgenden als Einheit erscheinen. Sie enthalten in sehr sorgfältiger, steifer Schrift eine Sammlung von Gedichten verschiedener dem Hain angehöriger oder nahestehender
Dichter.”
“[S. 6] Ich vergleiche die Lesarten Ewalds mit dem Text der Bürger-Ausgabe von A.E.
Berger (Leipzig, Bibliographisches Institut), da diese die ältesten bekannten Fassungen wiedergibt; wo noch ältere Fassungen seither erschienen sind, wird der Vergleich mit
diesen vorgenommen. [es handelt sich um neun Gedichte]”
Hier Zu Bürgers, Millers und Vossens Gedichten
Anonym. Bilder aus dem Leben deutscher Dichter. Der Hainbund. Gartenlaube 1860.
Zeichnung von Georg Karl Schweissinger. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 454, das Bild bezieht sich auf Klopstocks Geburtstag am 2. Juli
1773] Unter dem Stuhle lag Wieland´s “Idris” zerrissen. Jetzt las Cramer aus den Triumphgesängen und Hahn etliche sich auf
Deutschland beziehende Oden von Klopstock vor. Darauf wurde tapfer Kaffee getrunken und die Pfeifen angezündet, wozu man die Fidibus
aus Wielands Schriften benutzte. Boie, der einzige Nichtraucher in der Gesellschaft, mußte doch auch einen Fidibus anzünden und mit den
Füßen auf den zerrissenen Idris stampfen. Alsbald wurde die Tafel mit Flaschen voll Rheinwein besetzt. Mit Ernst und Würde trank man im
funkelnden Rebengolde Klopstock´s Gesundheit, dem sich bald Toast an Toast auf Luther´s Andenken, auf Hermann´s Gedächtniß, auf des
Bundes, Ebert´s, Goethe´s, Herder´s Gesundheit anschloß. Der begeisterte Hahn verlas Klopstock´s Ode an den Rheinwein, andere
folgten nach. Das Gespräch wurde wärmer und wärmer. Die Hüte auf dem Kopfe stieß man an auf Freiheit und deutsches Vaterland, auf
Tugend und Männerwürde. Da brachte einer der Freunde Wieland´s komische Erzählungen herbei. “Verbrannt, verbrannt!” erscholl es in der
Runde, und sogleich loderte die Flamme auf!”
Hier die Bilder aus dem Leben deutscher Dichter
Hier zu größerem Bild.
Dem Thema Bücherverbrennung allgemein und im speziellen Fall des Hainbundes widmet sich in einer
akribisch recherchierten Arbeit Hans-Jürgen Schrader: Mit Feuer, Schwert und schlechtem Gewissen. Zum Kreuzzug der Hainbündler gegen Wieland. In Euphorion, Zeitschrift für Literaturgeschichte, 78. Band 1984 S. 325 -
367. Was Bürger betrifft, auf dem Bild sitzt er links mit einem Glas in der Hand, scheint er sich nicht aktiv beteiligt zu
haben. In Zusammenhang mit einem Treffen des Hainbundes am 3. Oktober 1772, bei dem auch Bürger zugegen war, schreibt Schrader :”[Anmerkung 35 auf S. 337] Gottfried August Bürger, seit März 1772 Amtmann im nahen Gelliehausen, war
nur besuchsweise zu den alten Freunden herübergekommen. Er trat ihrem neuen, förmlichen Bund nicht bei und ließ in seinen Briefen
keine Gelegenheit aus, sich über den bündischen Mummenschanz lustigzumachen. Zwar freute er sich über das auszeichnende Lob
Wielands, das im Boie übersandt hatte [...]; und von der in Göttingen einsetzenden Wieland-Verachtung ließ er sich weder in seiner
Wertschätzung noch im Aufgreifen von Kooperationsangeboten stören. Wenn er auf Ewalds Stube ins allgemeine “Vivat” Wielands
Namen rief, geschah das aber wohl weniger aus Bekehrsucht, als um die Berauschten zum eigenen Gaudium zu provozieren. - Für
Bürgers späteres Verhältnis zu Wieland vgl. Wolfgang von Wurzbach, Gottfried August Bürger. Sein Leben und seine Werle. Leipzig 1900,s.Reg.”
Mit freundlicher Genehmigung des Autors hier zu Mit Feuer, Schwert und schlechtem Gewissen
Ebstein, Erich. Gottfried August Bürger. Nachwort zu seinen Balladen. 1920
(Sammlung Klaus Damert)
“[S. 2] Mit der “Lenore”, wie Goethe sagte, “damals ganz frisch bekannt und mit
Enthusiasmus von den Deutschen aufgenommen” steht Bürger im Jahr 1773 auf der Höhe des Könnens.
Ihr Entstehen zeigt am besten die im folgenden ausgewählten Briefstellen. Die an Boie gerichteten Briefe habe ich mit den Originalen (Königliche Bibliothek in
Berlin) genau verglichen. Außerdem erscheint hier zum erstenmal im Zusammenhanh der Brife von Bürger an C. F. Cramer (12. August 1773), den ich
in der Zeitschrift für deutsche Philologie Band 35 (1903), Seite 542 zuerst wieder ans Licht gezogen habe. Ebenso steht zum erstenmal an richtiger Stelle - in dem
Brief an Boie vom 9. September 1773 - die von Erich Schmidt zuerst in den Charakteristiken Bd. 1 (2. Aufl. 1902) veröffentlichte Frühfassung der Lenore, “die
zwischen dem Urentwurf und der Redaktion im Musenalmanach die Mitte hält”. Darin ist von besonderem Interesse Bürgers Nachschrift, in der er dem Freunde
vorschlägt, “alles was die Todten reden, mit Schwabacher Lettern zu drucken”, um “die Abwechslungen des Dialogs im Druck am besten bemerklich zu machen”.”
Hier zum Briefwechsel, die Lenore betreffend
Reining, Charles. G. A. Bürger als Bereicherer der deutschen Sprache. 1913
(Sammlung Helmut Scherer)
Was haben die Wörter Ackerflur, Adelsbrut
Haremswächter, Lausejunge
querfeldein, Rabenhaar
und Zottellöckchen mit G.A. Bürger zu tun?
Hier G.A. Bürger als Bereicherer der deutschen Sprache
Gundolf, Friedrich. Bürgers Lenore als Volkslied. In: Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der
Wissenschaften 1930 (Sammlung Helmut Scherer)
 “[S.3] Bürgers Lenore als Volkslied.
Die nachfolgende Fassung der BÜRGERschen Ballade fand ich in
Hamburg auf einem ohne Ort-, Jahr- und Verfasserangabe gedruckten Kleinoktavblatt. Sie gehört zu den Nachzüglern der “Volkslied”drucke des
16. und 17. Jahrhunderts. Auch im 19. widerfuhr beliebten Gedichten bekannter Verfasser eine solche Verbreitung in andre Bildungsschichten
als diejenige ihrer Entstehung, mit größeren oder geringerem Stil- ja Motivwandel. [...] Solche Lieder sind grade Ausbrüche oder Durchbrüche
von Einzelstimmen die, ihren Kollektiven nach oben oder unten entfremdet, eben durch die Entfremdung sangesbedürftig und
sangesfähig werden: sinnbildlich dafür ist der Bericht von dem aussätzigen Mönch, dessen Lieder im Mittelalter rheinauf, rheinab im
Volk ertönten.”
Hier Bürgers Lenore als Volkslied
Ellisen, Adolf. Einleitung zu dieser neuen Ausgabe. In: Des Freih. v. Münchhausen wunderbare Reisen und
Abenteuer [...] 1849 (Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
Bürger hat den Münchhausen aus dem
Englischen übersetzt und einige Geschichten hinzugefügt. Das ist allgemein bekannt. Damit zusammenhängend gibt es jedoch noch viele
Fragen zu beantworten. Die zu diesem Zweck entstandenen wissenschaftlichen Arbeiten sind üblicherweise als Vor- oder Nachwort zu einer der
vielen Münchhausen-Ausgaben erschienen. Die wichtigsten diesbezüglichen Arbeiten bieten wir hier an.
Das nebenstehende Titelblatt enthält einen immer
wieder auftretenden Fehler: im korrekten Titel heißt es nicht “zu Wasser und zu Lande”, sondern
“zu Wasser und Lande”. Selbst Ellisen, der es natürlich besser wußte, hat den Fehler übersehen.
Hier Adolf Ellisens Einleitung von 1849
(Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
Hier Eduard Grisebachs Einleitung von 1880 (Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
Hier Hans von Müllers Nachbericht von 1906
(Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
Hier Erich Ebsteins Nachwort und Anmerkungen von 1925
(Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
Wurzbach, Wolfgang von. G. A. Bürger. Sein Leben und seine Werke von Wolfgang von Wurzbach. 1900.
(Sammlung Helmut Scherer)
Inhaltsverzeichnis.
Seite
Vorwort III
Einleitung 1
Erster Teil. Bürgers Jugend. 1748-1772. 5
Zweiter Teil. Der Amtmann Bürger. 1772-1784 65
Dritter Teil. Bürger in Göttingen. 1784-1794. 219
Register
375
Ein gewichtiges Werk mit XXVII Bildtafeln.
Hier G. A. Bürger von Wolfgang von Wurzbach
Strodtmann, Adolf. Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner
Zeit. Hg. Adolf Strodtmann. Erster Band. Briefe von 1767 - 1776. Berlin 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
“Vorwort des Herausgebers.
Am 8. Juni 1794 starb zu Göttingen der Dichter Gottfried August Bürger. Vierzehn Tage
darauf nahm der Vice-Syndicus der Universität, Dr. Friedrich Christoph Willich, unter Beistand der Pedelle Jobst Christoph Willig und Joh. Chr. Fricke, während der
Anwesenheit einer Schwägerin des Verstorbenen, der Frau Amtsvoigtin Elderhorst aus Bissendorf, ein genaues Inventar des Bürger´schen Nachlasses auf. Bei der öffentlichen
Versteigerung desselben am 8--18. September d. J. diente eine Abschrift dieses mir vorliegenden Verzeichnisses als Auctions-Katalog. Von den vorgefundenen
Handschriften wurde, außer “einem viereckigen Kasten mit allerley alten Acten und dem Anschein nach unnützen Scripturen”, nur “ein Convolut Collegienhefte über Aesthetik
und über den deutschen Styl” mit verkauft und von dem Professor Dr. med. Ludwig Christoph Althof erstanden. Dieser trat die Hefte an den Dr. Karl Reinhard ab, der sie
später unter den Titeln “G.A. Bürger´s Lehrbuch der Aesthetik, 2 Bände, Berlin 1825” und “G.A. Bürger´s Lehrbuch des deutschen Styles, Berlin 1826” veröffentlichte.”
Hier der Erste Band von Briefe von und an Bürger
Strodtmann, Adolf. Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner
Zeit. Hg. Adolf Strodtmann. Zweiter Band. Briefe von 1777 - 1779. Berlin 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
Hier der Zweite Band von Briefe von und an Bürger
Strodtmann, Adolf. Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner
Zeit. Hg. Adolf Strodtmann. Dritter Band. Briefe von 1780 - 1789. Berlin 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
Hier der Dritte Band von Briefe von und an Bürger
Strodtmann, Adolf. Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner
Zeit. Hg. Adolf Strodtmann. Vierter Band. Briefe von 1790 - 1794. Berlin 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
Hier der Vierte Band von Briefe von und an Bürger
Bürger, Gottfried August. Gottfried August Bürger´s letztes Manuscript. Supplement zu Bürger´s sämmtlichen Werken. 1846.
(Sammlung Helmut Scherer)
Ein etwas irreführender Titel, da das Dokument den Brief Bürgers vom
29.11.1791 an seine Frau Elise enthält.
“[Vorwort, Seite 4] Viel, sehr viel ist über des Dichters letzte Lebensmomente geschrieben
und gesprochen worden. Das trübe Verhältniß zu seiner dritten Frau, dem sogenannten “Schwabenmädchen” beschäftigte lange Zeit die Freunde und Verehrer des großen
Mannes; man bezog sich auf einen Brief, den der Dichter an seine Gattin geschrieben und gleichsam als eine Epistel an die Frauenwelt zu betrachten sei. Bruchstücke dieses
Briefes wurden früher einmal in einer Zeitschrift mitgetheilt, der ganze Inhalt aber aus Rücksichten verschwiegen.
Warum Rücksichten und Vorsichten in einer Angelegenheit, die unsern deutschen
B ü r g e r rechtfertigt vor seinem Volke? die seinen Charakter in ein so glänzendes Licht
setzt? - Heraus damit vor die Schranken des Publikums. Jener Brief, in einem Nachlasse
aufgefunden, jene Reliquie, jene Offenbarung des tieffsten Seelenleidens gehe hinaus als - B ü r g e r´s l e t z t e s M a n u s c r i p t.”
Hier Gottfried August Bürger´s letztes Manuscript
Nutzhorn, Karl. Aus Bürgers Amtmannsthätigkeit. Veröffentlicht von Pastor Karl Nutzhorn in Bissendorf bei
Hannover zur Enthüllung des Bürger-Denkmals in Molmerschwende am 26. Juli 1903
(Sammlung Helmut Scherer)
“[Seite 6] Leider ist das erwähnte Actenmaterial, soweit es Strodtmann nicht
zurückgegeben hatte, sondern behalten durfte, unwiederbringlich verloren gegangen, da alle Bemühungen der zahlreichen Bürgerforscher, die Ergebnisse des vieljährigen
Sammlerfleißes Strodtmanns aufzuspüren, völlig mißglückt sind. Indessen ist vieles in dem Vierteljahrhundert seit Strodtmanns allzufrühem Tode entdeckt worden, was ihm
noch unbekannt geblieben war. Im folgenden theile ich zum ersten Male die von Uslarsche Dienstinstruction für ihren Amtmann Bürger mit, welche fortan als Grundlage
für die Beurteilung Bürgers als Justizbeamten zu dienen hat.”
“[Seite 17] Nachdem ich mich in gleicher Absicht wie Strodtmann, an den
gegenwärtigen Superintendenten der zweiten Göttingenschen Inspection D. Karl Kayser gewandt, habe ich durch des Letzteren Güte noch etwa zehn Briefe und Acten von
Bürgers Hand erhalten, die Strodtmann unbekannt geblieben waren, und bin daher in der Lage, Strodtmanns Versprechen, die ihm vorliegenden Acten über die Gelliehäuser
Pfarrbau-Angelegenheit mitteilen zu wollen (Briefe I, 314 Anm.), noch besser, als er selbst es vermocht haben würde, zu erfüllen.
Da außer den eigenhändigen Schriftstücken Bürgers auch die Briefe seines langjährigen
Widersachers, des Pastors Zuch in Gelliehausen, erhalten sind, so wird durch die unter
Nr. II dieser Veröffentlichung mitrgeteilte Pfarrbausache neues Licht auf das Verhältnis der beiden “Antipoden”, des Amtmanns Bürger und des Pastors Zuch, fallen.”
Hier Aus Bürgers Amtmannsthätigkeit
Beyer, Valentin. Die Begründung der ernsten Ballade durch G. A. Bürger. Dissertation von Valentin Beyer.
Universität Straßburg. 1905 (Sammlung Helmut Scherer)
Inhaltsübersicht
Erstes Kapitel: Die Begründung der ernsten Ballade
Percys Reliques of ancient English poetry. - Das Volkslied. - Kirchenlied und Bibel. - Die ironisierende Romanze.
Zweites Kapitel: Der neue Ton
Die zugrundeliegende Stimmung. - Lebendigkeit: Leben und Poesie. Lautmalerei. -
Die syntaktischen Mittel der Verlebendigung. - Die rhetorischen Mittel. - Die
verlebendigenden Mittel der Komposition. - Popularität (S.71): Popularismen. -
Formeln. - Vergleiche. - Diminution. - Das Wörtchen “wohl”. - Sprache. - Metrum. - Ergebnis.
Drittes Kapitel: Der Umfang seines Könnens
Komposition. Lenore als Muster. - Wiederholung derselben Motive, Situationen usw.:
Lenore. - Wilde Jäger. - Pfarrerstochter. - Lenardo und Blandine. - Das stark Affektische. - Ritt, Entführung, Kampf.
Schluß
Hier Die Begründung der ernsten Ballade
Zaunert, Paul. Bürgers Verskunst. Dissertation von Paul Zaunert. Universität Marburg. 1911.
(Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt.
Kap. 1: Wort- und Versakzent
Kap. 2: Die Versfüsse
Kap. 3: Die Dipodie
Kap. 4: Der Vers
Kap. 5: Der Reim
Kap. 6: Strophenbau
Kap. 7: Schluss
Register
Hier Bürgers Verskunst von Paul Zaunert
Bürger, Gottfried August . Liebeslieder. Hg. Erich Ebstein, Inselverlag 1913 (Sammlung Helmut Scherer)
“Nachwort
Als Bürger 1778 die erste Sammlung seiner Gedichte, mit Chodowieckischen Kupfern
geziert, erscheinen ließ, gestand er seinem Freunde Boie: "Du wirst manchmal über das
Datum lächeln, das über jedem Stücke steht. Ich konnte mir nicht helfen; ich muste bisweilen lügen, oder nach bloßem Ohngefähr dasselbe bestimmen, weil ich die Stücke,
wovor Kupfer zu stehen kommen, verhältnismässig durch das ganze Werk berteilen muste. Indessen sind sie doch ohngefähr in der Ordnung verfertigt, wie sie da stehen.
Wer kann mich, ausser dir, gros Lügen strafen? Wir wollen uns nun an den ästhetischen
Narren belustigen, die aus dieser Chronologie den Fortschritt meines Geistes darthun sich bemühen werden." Es hatte aber noch einen andern Grund, weshalb Bürger
bisweilen lügen mußte. Als er z.B. am 22. August 1776 seinem Herzensfreunde Goeckingk das Gedicht ´Das Mädel, das ich meine´ zusandte, nannte er es "ein Liedlein,
meiner Schöne zu Ehren, an ihrem Geburtstage ganz leise gesungen". Bürgers Schöne
war Molly, und seine Frau - ihre ältere Schwester Dorette. Und daher fährt Bürger in
demselben Briefe fort: “Meine Frau würde mich bas kuranzen, wenn sie alles wüste, was wir zwey und noch zwey wissen. [...]"
Hier G. A. Bürger. Liebeslieder. Hg. Erich Ebstein
Wagener, H.F. Das Eindringen von Percys Reliques in Deutschland. Dissertation H.F. Wagener Universität Heidelberg.1897
(Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt I. Einleitung
II. Erstes Bekanntwerden der Reliques in Deutschland durch die Besprechungen Raspes, Gerstenbergs und Schmidts. - Bossiegels Auszug aus Percy. - Die ersten Uebersetzungen
1770. - Herders Beschäftigung mit Percy; sein Einfluss auf Goethe. - Die Uebersetzungen
der Jahre 1771/72. - Herders Aufsatz über Ossian (1778) und seine Wirkung. - Bürger (Lenore). Herders Aufsatz über Aehnlichkeit der mittleren englischen und deutschen
Dichtkunst 1777. - Bürgers Aufsatz im deutschen Museum (Daniel Wunderlich) und
fortdauernde Balladen-Dichtung. - Ursinus´ Balladen 1777. - Eschenburg. Die Volkslieder. -
Die Gegenströmung (Nicolai - Ramler - Hölty). Bürgers Gedichte. - Einzel-Uebersetzungen
und Drucke der Jahre 1777/79. - Percy auf der Bühne. - Bodmers Balladen 1780/81. - Einzel-Uebersetzungen der Jahre 1781/95. - Bothes Gedichte 1795. - Kosegarten 1800. -
Einzel-Uebersetzungen der Jahre 1801/05. - A.W. Schlegels Vorlesungen. - Haugs Epigramme. - Seckendorffs Almanach. - Ablösung Percys durch die deuztschen Volkslieder
(Des Knaben Wunderhorn). - Jüngere Uebertragungen. - Schluss. Haugs Percy-Lied.
Hier Das Eindringen von Percys Reliques
Ebstein, Erich. Emil August Bürger. Mollys Sohn. Beiträge zu seinem Leben. 1924
(Sammlung Helmut Scherer)
Nach Briefen und Albumblättern aus der Familie Bürger.
Den Teilnehmern am Festmahle
anläßlich der Bibliophilen-Tagung in Darmstadt
den 25. Mai 1924
gewidmet von
Erich Ebstein und Adolf Weigel
Hier Emil August Bürger. Mollys Sohn
Kauenhowen, Kurt. Gottfried August Bürgers Macbeth-Bearbeitung. Dissertation von Kurt Kauenhowen.
Universität Königsberg. 1915 (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt.
A. Bisherige Forschung
B. G. A. Bürgers Macbeth-Bearbeitung I. Entstehungsgeschichte II. Quellen
III. Inhalt IV. Auffassung und Form
V. Bürgers Macbeth in der Kritik VI. Bürgers Macbeth auf dem Theater
C. Letzte Nachwirkungen Anhang
Hier G. A. Bürgers Macbeth-Bearbeitung
Kadner, Siegfried. Gottfried August Bürgers Einfluß auf August Wilhelm Schlegel. Dissertation von
Siegfried Kadner. Universität Kiel. 1919. (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt
Persönliche Beziehungen 1. - 8.
Literarische Einflüsse A. Auf Schlegels Lyrik:
1. - 10.
B. Auf Schlegels Uebersetzungen: 1. - 3.
Schlegels “Betrachtungen über Metrik” C. Auf Schlegels romantische Theorien:
1. - 12.
Hier G.A. Bürgers Einfluß auf A.W. Schlegel
Fluck, Hans. Beiträge zu G.A. Bürgers Sprache und Stil mit besonderer Berücksichtigung seiner Iliasübersetzung.
Dissertation von Hans Fluck.Universität Münster 1914 (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt
Literaturnachweis
Einleitung Die Grundsätze Bürgers bei seiner Iliasübersetzung und ihre Kritik Archaismen bei Bürger
Bürgers Verhältnis zur Dichtersprache seiner Zeit Niederdeutsche Elemente in Bürgers Sprache
Zur Metrik der Iliasfragmente
Hier Beiträge zu G.A. Bürgers Sprache und Stil
Ebeling, Friedrich W. Elise Bürger. Zur Geschichte der letzten Lebensjahre des Dichters Gottfried August Bürger.
Kapitel VI. In: Zur Geschichte und Literatur. 1867. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.351] Wir können aber unsern Versuch, Elise Bürger ein besseres, geklärteres
Andenken in der Gegenwart und Zukunft zu bereiten, so weit es mit der Wahrheit
zu bestehen vermag, nicht abgethan sein lassen, ohne noch in aller Kürze eine andere Thätigkeit derselben in´s Gedächtniß zurückzurufen.
Trotz ihrer fast unausgesetzten Wanderungen, ihrer ungemeinen künstlerischen und schlechthin erwerbsmäßigen Geschäftigkeit, fand sie doch noch Zeit zu
literarischer Productivität. Freilich hat sie damit keine neue Epoche hervorgerufen, -
welche deutsche Schriftstellerin hätte denn das? - allerdings steht sie selbst mancher ihres geschlechts darin nach, [...]”
Hier Elise Bürger. von F.W. Ebeling
Hier eine Kritik der Ebelingschen Arbeit in Blätter für literarische Unterhaltung 1867
Mühlenpfordt, Franz. Einfluss der Minnesinger auf die Dichter des Göttinger Hains. Dissertation von Franz
Mühlenpfordt. Universität Leipzig 1899. (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalts-Übersicht
Einleitung:
I. Wiedererweckung des altdeutschen Minnesanges durch Bodmer und Breitinger II. Interesse für die Minnesinger zur Zeit der Schweizer
I. Kapitel:
Beschäftigung der Göttinger mit den Minnesingern und hre Motiventlehnungen 1. Bisherige Bearbeitungebn dieses Stoffes
2. Die einzelnen Dichter des Hains, ihre Beschäftigung mit den Minnesingern und Motiventlehnungen
II. Kapitel:
Einfluss der Minnesinger auf die Anschauungen und die poetische Technik der Göttinger Dichter
III. Kapitel:
Sprachliches und Stlistisches
Hier Einfluss der Minnesinger auf die Dichter des G. Hains
Strodtmann, Adolf. Ungedruckte Gedichte G.A. Bürger´s. Aus dem handschriftlichen Nachlasse desselben
mitgetheilt von Adolf Strodtmann. Deutsche Revue über das gesammte nationale Leben der Gegenwart. 1879.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.156] Unter den mir vorliegenden Nachlaßpapieren Bürger´s befinden sich zwei
vergilbte Hefte in Quartformat, deren Durchblätterung mir stets ein tiefes, mit Wehmuth
vermischtes Interesse gewährt. In diese Hefte hat der Dichter auf 235 engbeschriebenen
Seiten die ersten Entwürfe fast aller Gedichte eingetragen, welche in seinen letzten fünf
trüben Lebensjahren - von Anfang 1789 bis Anfang 1794 - entstanden. Wie gewissenhaft Bürger zu schaffen pflegte, wie unermüdlich er bestrebt war, seinen poetischen
Inspirationen den Charakter größtmöglicher Formvollendung zu geben, sieht man aus den
zahlreichen Umarbeitungen fast jeder Strophe der zuerst flüchtig hingeworfenen, dann immer sorgsamer gefeilten, oft ganz durchstrichenen und von Neuem in verbesserter
Gestalt zu Papier gebrachten Lieder. Das berühmte “Hohe Lied von der Einzigen” füllt mit seinen endlosen Varianten allein gegen 35 Seiten des ersten Heftes;[...]”
Hier die Ungedruckten Gedichte G.A. Bürger´s.
Abendroth, Walter. Der Vergessene. Eine Ehrenrettung für Gottfried August Bürger. In: Monatsschrift für
das deutsche Geistesleben. 1939. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.490-491] Welcher Zartheit indessen Bürger auch fähig war, entnehme man vielen
seiner Liebesgedichte, besonders den Molly-Liedern und den späteren Sonetten (die
übrigens nicht n u r bloße Rückfälle ins “Klassische” sind). Sie sind im übrigen nicht
“sentimentaler” als etwa der “Werther” und viel weniger sentimental als fast alle andere
Lyrik jener Epoche, zumal auch des Göttinger Hainbundes; man darf sich nicht scheuen, zu sagen: als auch Schillers. Was dabei an Bürgers unparfümierter “Erotik” für den
Salon- oder “Idealisierungs”-Geschmack zu “deutlich”, zu ungeschminkt, zu “körperlich” wirkt, ist wiederum nur köstliche Natürlichkeit, ist ländliche Unverhohlenheit -
“Erdgeruch”. Hat aber irgend jemand eine Verführung und das schicksalschürzende Keimen empfangenen Lebens poetischer, bezaubernder, bei aller Sinnlichkeit zarter
dargestellt, als Bürger in “Des Pfarrers Tochter von Taubenhain”?”
Hier Der Vergessene. Eine Ehrenrettung
Hoenig, Berthold. Nachträge und Zusätze zu den bisherigen Erklärungen Bürgerscher Gedichte. In:
Zeitschrift für Deutsche Philologie. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
1. Nachtfeier der Venus.
2. Änderungen und chronologische ordnung der jugendgedichte in der ersten ausgabe vom jahre 1778.
3. Minnelieder. 4. Lieder an Molly. 5. Balladen.
VI. Nachricht von priapischen gedichten. VII. Redaktion des Göttinger musenalmanachs.
Anhang: Bürgers reden in der loge.
Hier die Nachträge und Zusätze von Hoenig
Bürger und Müllner. Ein Briefwechsel. Nebst Beilagen. 1833. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.3-4] Vorerinnerung
Müllner war der Sohn der jüngeren, an den Amts-Procurator Müllner zu Langendorf bei
Weißenfels verheiratheten Schwester Bürger´s. Ein Verhältniß, mit welchem er sich oft
genug vor dem Publicum breit gemacht hat. Mit den folgenden Briefen begann und
endigte zugleich der schriftliche Verkehr zwischen Oheim und Neffen. Sie sind dem
Herausgeber von guter Hand zugekommen, und hier nach den Originalen abgedruckt. Beide sind charakteristisch.
In Müllner´s Briefe stellen sich die Anmaßung, Selbstgefälligkeit, Eitelkeit und
Ueberklugheit des Jünglings, wiewohl er so oft von seiner “Wenigkeit” spricht, überall
widrig heraus; Eigenschaften, welche, und in noch höherer Potenz, die ganze unruhige Laufbahn des Mannes bezeichnen.”
Hier der Briefwechsel Bürger und Müllner
Ziesenitz, Kurt. Gottfried August Bürger, das tragische Beispiel eines Dichterloses und einer Dichterbeurteilung.
In: Lebensbilder großer Stephaneer. 1930. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.42-43] So sind mir im Laufe der Jahre alle äußeren wie inneren Lebens- und
Schaffensumstände unseres heimischen Dichters vertraut geworden und haben schließlich dazu geführt, daß ich eine Reihe von Szenen seines Lebens unter der
Überschrift “Nachtstück des Lebens, die Tragödie Gottfried August Bürgers” zusammenfaßte und sie im November 1828 im Lübecker Stadttheater dargestellt
sehen durfte, wobei ich selber eine Einführung in des Dichters tragisches Schicksal geben konnte. Die Tragödie erschien im Otto-Quitzow-Verlag im Druck, ohne daß sie
der letzte Ausdruck meiner Gedanken über Bürger gewesen wäre. Denn die Erfahrungen der Bühnenaufführung veranlaßten mich zu einer starken Überarbeitung,
die allerdings bisher nur Manuskript ist. Immerhin hat diese Beschäftigung mit der Persönlichkeit Gottfried August Bürgers mich zu Erkenntnissen geführt, die mir nicht
ohne Wert erscheinen und die gerade vor Aschersleber Landsleuten entwickeln zu dürfen mir Freude ist.”
Hier das tragische Beispiel eines Dichterloses.
Kiesel, Fritz. Bürger als Balladendichter. Beiträge zur Literaturgeschichte. 1907.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.5-6] Bürgers Verdienst an der deutschen Balladendichtung kann nur richtig
würdigen, wer sich zuvor über den Stand dieser Kunstgattung vor Bürger unterrichtet. Denn darauf kommt es bei jeder literaturhistorischen Betrachtung
doch an, aufzudecken, wie weit der Dichter das Gebiet seines Wirkens gefördert hat. Wir müssen also, ausgehend von dem Stand seiner Kunstgattung vor ihm,
betrachten, unter welchen Bedingungen er schuf; wir müssen sehen, welches Ideal seines Gegenstandes allen gleichstrebenden Zeifgenossen vorschwebte, wie weit
er sich diesem Ideal genähert hat, und wie weit er endlich in die Zukunft gewirkt hat.
So stellt sich uns eine Entwicklungsgeschichte des Dichters und seiner Produkte dar, die uns allein zum Verständnis ihres literaturhistorischen Wertes führen kann.
Der Weg, den eine solche historisch-konstruktive Darstellung gehen muß, ergibt sich aus dem Stoffe selbst. Er wird für Bürgers Balladendichtung der folgende sein:
1. Literarische Vorbedingungen. 1750-1770. 2. Persönliche Vorbedingungen.
3. Bürgers dichterische Entwicklung und die Einflüsse auf ihn bis zur Lenore. 1770-1773.
4. Bürgers Balladen nach der Lenore. 1773 bis 1778, 1778 bis 1791. 5. Was hat Bürger erstrebt und was hat er erreicht?”
Hier Bürger als Balladendichter
C.F. Gottfried August Bürger. In: Deutscher Ehren-Tempel. Bearbeitet von einer Gesellschaft Gelehrter. Achter
Band. 1826. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 103] Ich müsste besorgen, dem Zweck dieser Blätter entgegen zu
handeln, wollt´ ich über Bürger´s wohlverdienten Dichterruhm mich hier weiter verbreiten, oder, zu dessen weiterem Beleg, mich einer ausführlichen Analyse
seiner einzelnen poetischen Schöpfungen unterziehn. Auch ohne diess wird die Behauptung: dass Bürger (ungeachtet der bekannten Schillerschen
Recension in der allgemeinen Literaturzeitung, welche den Dichter, ganz gegen die Absicht des Urhebers, so schmerzlich kränkte) für jede Zeit als
einer der ausgezeichnetsten deutschen Original-Dichter dastehe, von keinem einsichtsvollen Kenner seiner Werke angefochten werden. Er ist es, sofern
nicht der Stoff an und für sich, sondern die über alle Nachahmung erhabene Behandlung desselben Anspruch auf Originalität giebt; er ist es, wenn ächtes
Gefühl, Kraft und Fülle der Darstellung, Feuer der Einbildungskraft, eigenthümliche Laune und Natur, verbunden mit dem entzückendsten
Wohlklang der Verse, wahren Dichterberuf beurkunden.”
Hier zum Deutschen Ehren-Tempel
Hachtmann, Otto. Gottfried August Bürger. In: Mitteldeutsche Lebensbilder. Vierter Band. Lebensbilder des
18. und 19. Jahrhunderts. 1929. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 171-172] Unter den Nichtdichtern hat Bürger freilich auch wenigstens einen
stürmischen Bewunderer noch um die Wende des 20. Jahrhunderts gefunden: den materialistischen Philosophen Eugen Dühring, der in seiner Zeitschrift “Personalist
und Emanzipator” (seit 1899) Bürger in einer Artikelreihe als den größten Dichter der Leidenschaft pries. Aber im ganzen war Bürger doch eine historische Erscheinung
geworden: von seinem Werk war wenig und von seinem Leben allenfalls nur seine tragische Doppelliebe lebendig geblieben. Man kann dieses Schicksal auch durchaus
nicht unverdient nennen: man mag manche seiner Balladen noch so sehr bewundern, man wird doch zugeben müssen, daß seine Gefühlsweise und seine Gestaltungsart
uns fremd geworden sind. Ich gedenke deshalb auch keineswegs, in die Fußtapfen Dührings zu treten und Bürger einen absoluten Wert zuzumessen. Meine Aufgabe ist
vielmehr, dem Menschen Bürger gerecht zu werden - was bei ihm nicht leicht ist - und dann zu zeigen, was der Dichter Bürger seinen Zeitgenossen bedeutet hat.”
Hier Bürger in Mitteldeutsche Lebensbilder
Vetterlein, Christian Friedrich Rudolph. Handbuch der poetischen Litteratur der Deutschen. Abschnitt 33,
Bürger betreffend. 1800. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 547] Dabei erkannte er das Verdienst anderer Dichter eben so bereitwillig an, als
es ihn freuete, wenn seine eignen Gedichte von gebildeten Leuten gelobt wurden; aber
gegen den Beifall des g r o ß e n H a u f e n s ward er mit den Jahren immer
gleichgültiger; diesen hielt er (nicht ohne Grund) für unfähig, über Dichterwerke zu
urteilen, und es war ihm gar nicht recht, daß gerade seine L e n o r e, die er selbst nicht zu seinen bessern Gedichten zählte, das meiste Aufsehen gemacht hatte.”
“[S. 548] II. Bürgers Schriften werd´ich unter diesen 3 Klassen anführen:
Eigne Gedichte, Uebersetzungen fremder Gedichte, vermischte Aufsätze.”
Hier die Kurze Nachrichten, Bürger betreffend
Biehler, Otto. Bürgers Lyrik im Lichte der Schillerschen Kritik. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift.
1925. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 271] Mit dem Wesen der wahren und echten Kunst hängt aufs engste
Schillers Forderung nach Idealisierung des dargestellten Gegenstandes zusammen. Hier treffen wir wieder auf die schon einmal kurz gestreiften
Gegensätze, die in der Geschichte der poetischen Literatur immer wieder zu tief gehenden Konflikten und Auseinandersetzungen geführt haben, die des Idealismus
und des Realismus. Wie wir sehen werden, ist Schillers Ansicht vom Beruf und der Aufgabe des Künstlers in seiner Auffassung von der Fähigkeit des Idealismus
begründet.”
Hier Bürgers Lyrik im Lichte Schillers Kritik
Selle, Götz von. Bemerkungen zu Gottfried August Bürgers Bibliothek. Götz von Selle In: Beiträge zur
Göttinger Bibliotheks- und Gelehrtengeschichte. 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 108] Aus diesen Indizien konnte man mit einem gewissen Recht annehmen, daß
ein gedruckter Katalog der Bibliothek des Dichters G.A. Bürger vorhanden gewesen sein
muß. Bis zum heutigen Tage ist ein solcher aber nicht aufgefunden oder sonst irgendwie nachgewiesen worden.
Bei Arbeiten, die mit der Einrichtung des Göttinger Universitätsarchivs verknüpft waren,
fand sich nun ein großes, gänzlich unbezeichnetes Aktenpaket, das bei näherer
Nachprüfung nur auf Bürger und seine Nachkommen bezügliche Akten enthielt.”
Hier Bemerkungen zu Bürgers Bibliothek
Bürger, Gottfried August. Benjamin Franklin´s Jugendjahre, von ihm selbst für seinen Sohn beschrieben
und übersetzt von Gottfried August Bürger. 1792. (Sammlung Helmut Scherer)
Eine bibliophile Kostbarkeit,
noch zu Lebzeiten Gottfried August Bürgers im Jahre 1792 gedruckt.
Hier Benjamin Franklin´s Jugendjahre
Hottinger, Johann Jakob. Versuch einer Vergleichung der deutschen Dichter mit den Griechen und Römern.
1789. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 227] Die Rückseite von Götz ist Bürger. So wie jener ein Dichter für die feine Welt, so ist
dieser ein Dichter für das Volk. So wie er, hat noch kaum Einer seine Leyer herabgestimmt,
ohne sie ganz zu verstimmen. Für alle Klassen von Lesern ist er geniesbar. Alle werden ihn
verstehen, und fühlen: aber auch beinahe jeder wird wähnen, ihn mehr als alle zu verstehen,
und zu fühlen. Empfindung für Empfindung, Gedanke für Gedanke wird jeder glauben, das
Seinige zurückzuempfangen, und auf jedem kleinen Zuge seinen Stempel zu erkennen.”
Hier Hottingers Versuch einer Vergleichung
Schwarz, Sophie geb. Becker. Briefe einer Curländerinn auf einer Reise durch Deutschland. 1791
(Sammlung Helmut Scherer)
Wer wissen möchte, wie man zu Bürgers Zeiten reiste, kann diese Briefe mit
Gewinn lesen. Die Autorin beschreibt auch ein Treffen mit Goeckingk und Bürger sowie einen kleinen literarischen Wettstreit zwischen ihr und Bürger
(Bouts-rimés).
Hier der Reisebericht einer Curländerinn
Baggesen, Jens. Das Labyrinth oder Reise durch Deutschland in die Schweiz 1789. In: Bibliothek des 18.
Jahrhunderts. (Sammlung Helmut Scherer)
Ein Treffen zweier Dichter.
Hier die Postverzweiflung von Baggesen
Schulz, Joachim Christoph Friedrich. Litterarische Reise durch Deutschland. 1786
(Sammlung Helmut Scherer)
Bemerkungen zu Blumauer (besonders dessen Aeneas)
zu Kästner, Bürger und Gleim
Hier Ausschnitte aus der Litterarischen Reise
Schulz, Joachim Christoph Friedrich. Litterarische Anekdoten auf einer Reise durch Deutschland an ein Frauenzimmer geschrieben.
Zweyte Auflage. 1790 (Sammlung Helmut Scherer)
“Vorbericht. Etwas Ganzes in Briefen an ein Frauenzimmer zu erwarten, wäre unbillig; aber
von einer zusammenhangenden Geschichte der Litteratur, Plan, Ordnung, kalten Ton zu verlangen, wäre billig; nur würde ein Frauenzimmer, und jeder
männliche Leser, der in diesem Punkt Frauenzimmer ist, dabey einschlafen. Man giebt ja dem Publikum jetzt alles in flimmernden Pillen und süssen
Säftchen ein, warum sollte es mir nicht erlaubt seyn, mit einer kritischen Uebersicht der deutschen s c h ö n e n Litteratur, ein Gleiches zu thun? (Die
erste Ausgabe erschien bey Wucherer in Wien, unter dem Titel: Litterarische Reise durch Deutschland. Wir glauben, der jetzige sey passender.) Ich bin nur
dann zu tadeln, wann meine Pillen ekelhaft aussehen, und meine Säftchen bitter sind. Man breche, falls dies wäre, getrost den Stab über mich; ich werde
nicht zucken.”
Der Inhalt, Bürger betreffend, unterscheidet sich von dem in der “Litterarischen
Reise durch Deutschland” von 1786 allerdings nur dadurch, daß er jetzt auf den Seiten 258-260 steht, 1786 stand er auf den Seiten 78-80.
Horn, Franz. Die schöne Litteratur Deutschlands, während des achtzehnten Jahrhunderts. 1812.
(Sammlung Helmut Scherer)
Zu Schillers Kritik schreibt Horn
“[S.217] Sie scheint auf das reizbare Gemüth des Dichters einen tieferen Eindruck
gemacht zu haben, als man es billig finden kann. In der That enthält sie nicht viel
mehr als einige abgerissene Gedanken über Objektivität und Idealität der Poesie, mit denen Bürger geschlagen werden sollte.”
Hier Horns Artikel zu Bürger
Kluckhohn, August. Bürgers und Höltys Aufnahme in die Deutsche Gesellschaft zu Göttingen. Bürgers
ursprüngliche Abhandlung “über eine deutsche Uebersetzung des Homer”. Seine Lehrtätigkeit.
In: Archiv für Litteraturgeschichte. 1884. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.65] Bürger dagegen veranlasste durch seine Abhandlung schon den Vorsitzenden zu
kritischen Einwendungen, und andere Mitglieder der Gesellschaft nahmen noch
entschiedener Anstoss an dem Tone seines Briefes und vollends an dem Prolog und Epilog
seiner Schrift. Man fand den jugendlichen Autor nicht allein unfein, sondern auch eingebildet
und eitel. Der Philolog H e y n e spricht ihm sogar in der Sache selbst jedes selbständige
Urteil ab und verhehlt seinen Verdruss über die Aufnahme des unreifen jungen Mannes nicht.
Aber wie schon K ä s t n e r hervorgehoben hatte, dass ihm ein Baum, der zu sehr ins
Holz treibe, lieber sei, als einer, der aus Mangel an Saft dürre stehe, so erkannten auch die
anderen gelehrten Herren an, dass es Bürger nicht an Genie fehle, und F e d e r übte
weniger an dem Candidaten als an der Gesellschaft, so weit sie aus ausserordentlichen
Mitgliedern bestand, eine einschneidende Kritik, wenn er dahin votierte, dass er keinen so
vortheilhaften Begriff von den Beisitzern habe, als dass er Bedenken tragen könne Bürger seine Stimme zu geben.”
Hier Kluckhohns Beitrag zu Bürgers und Höltys Aufnahme
Ewert, Sabine. Die Gebärde im Melodram Lenardo und Blandine von Joseph Franz von Goetz.
Dissertation von Sabine Ewert, Universität München 1978.
Aus Urheberrechtsgründen können wir hier nur das Inhaltsverzeichnis dieser interessanten Dissertation angeben:
Vorwort Einleitung 1. Joseph Franz von Goetz - Leben und Werk
2. Entstehungsgeschichte des Melodrams 3. Motivgeschichte des Melodrams 4. Musik des Melodrams 5. Die Gebärde bei Joseph Franz von Goetz 6. Analyse einzelner Szenenkomplexe
7. Die heutige Bedeutung der Gebärde bei Goetz Bibliographie Verzeichnis der Abbildungen
Bürger´s sämmtliche Werke herausgegeben von August Wilhelm Bohtz. Göttingen 1835.
(Sammlung Helmut Scherer)
Ein umfängliches Werk, enthält neben Bürgers Werk den Bericht
von Althof, den zur damaligen Zeit bekannten Briefwechsel von und an Bürger sowie die erstmals 1800 erschienene Charakteristik
Bürgers von August Wilhelm Schlegel.
Hier Bürger´s sämmtliche Werke von Bohtz
Rese, Johann Karl August. Bürger. In: Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste.
Dreizehnter Theil. 1824. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.377] Lenore ist Bürgers gelungenster und glücklichster Wurf und würde allein
seinen Namen unsterblich machen; ihr kommt der mit großer Kunst ausgeführte wilde Jäger am nächsten.[...] Mehrere kleinere romanzenartige Gedichte, des
armen Suschen´s Traum, der Ritter und sein Liebchen, Schön Suschen, Untreue
über Alles erscheinen als höchst vorzüglich in ihrer Art; das letztere zumal ist ein
zart anmuthiges, gleichsam aus Nichts gesponnenes fantastisches Gewebe. Unter
Bürgers lyrischen Gedichten sind eine Anzahl eigenthümlicher, frei aus voller Brust gesungener Lieder im Volkston, besonders schätzbar. Das lange vergessene
Sonett führte er mit Erfolg wieder auf dem teutschen Parnaß ein, ohne jedoch das Höchste in demselben zu erreichen.”
Hier der Encyclopädie-Beitrag von Rese
Bürger, Gottfried August. Die Königinn von Golkonde. Musenalmanach. Goettingen bei Joh. Chr. Dieterich
1794. (Sammlung Helmut Scherer)
Das Original, noch mit “Königinn” aus dem Musenalmanach.
Ein Hinweis: Lovis Corinth hat dieses Werk, eine Übersetzung Bürgers aus dem Französischen, mit 12 Farblithographieen
prächtig illustriert - siehe unter Illustrationen.
Hier Bürgers Königinn von Golkonde
Wurzbach, Wolfgang. Bürger und Molly. In: Velhagen und Klasings Almanach 1921
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.72] Unterdessen griff die Liebe zu Molly in seinem Herzen immer mehr um sich,
und er erkannte immer deutlicher, daß ihn die ruhige, temperamentlose Schönheit
seiner Frau auf die Dauer nicht befriedigte. Immer stürmischer erfüllte ihn die
Leidenschaft zu der jüngeren Schwester, deren Liebreiz ihn seine unbesonnene Heirat
schmerzlich bereuen ließ. Es dauerte lange, ehe Bürger den Widerstand, welchen
Molly seiner Liebe entgegensetzte, überwand. “Wie nur irgendein sterblicher Mensch
ohne Sünde sein kann,” schreibt er nach ihrem Tode an Boie, “so war sie es, und was
sie je in ihrem ganzen Leben Unrechtes getan hat, das steht allein mir und meiner heißen, flammenden, allverzehrenden Liebe zu Buche.””
Hier Wurzbachs Bürger und Molly
Hochgesang, Michael. Wandlungen des Dichtstils. Dargestellt unter Zugrundelegung deutscher
Macbeth-Übertragungen. 1926 (Sammlung Helmut Scherer)
Inhalts-Übersicht.
Vorbemerkungen Geschichte und Gegenwart Sprache
Eschenburg (Der Rationalismus) Bürger (Der Sturm und Drang)
Schiller (Die Klassik) Dorothea Tieck (Die Romantik) Rhythmus
Komposition Anhang
Hier Hochgesangs Wandlungen des Dichtstils
Ehrmann, Theophil Friedrich. Briefe von Gottfried August Bürger an Marianne Ehrmann. Ein merkwürdiger
Beitrag zur Geschichte der letzten Lebensjahre des Dichters. Mit einer historischen Einleitung herausgegeben von
Th. F. Ehrmann. 1802. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.29] Das Aeußere des Mädchens, liebe Frau, müssen Sie mir bey Zeit und guter
Mahlerlaune etwas ausführlicher schildern. Denn man fasele von überirdischer Seelenliebe
auch was man wolle; so bleibt doch das - mir wenigstens - ewig wahr: irdische Liebe keimt
in der Sinnlichkeit, und behält, sie treibe ihre Zweige und Blätter nachher auch noch so hoch
in geistige Regionen hinauf, dennoch immer in der Sinnlichkeit ihre nahrhafteste Wurzel.
[S.54] Kaum war er fort [der Briefträger], so schloß ich meine Thüre ab, riß das Paquet auf
und hätte fast alles kurz und klein gerissen. Aber was soll ich Ihnen von dem ersten
Eindruck sagen, den das Bild auf mich machte? - Ich kann ihn mir selbst nicht einmahl im
Geist wiederholen, geschweige denn mit Worten ausdrücken. Sie meynen wohl, er wäre so
entzückend gewesen? - Nein! Aufrichtig zu reden, er war es nicht, ob ich mir gleich bis diese
Stunde den feindlichen Zauber noch nicht erklären kann, der sich in den ersten Minuten des
Anblicks sowohl meiner Augen als meines Herzens bemächtigte. Kurz, das Bild stellte mir
eine Gestalt dar, die meinen Augen und Herzen ganz fremd, beiden nicht das mindeste anzugehen schien.”
Hier Ehrmanns Bürger-Briefe mit Vorerinnerung
Bürger, Gottfried August. Actenstücke über einen poetischen Wettstreit geschlichtet auf dem deutschen
Parnass. 1793 (Sammlung Helmut Scherer)
Bürger schlichtet einen nicht ernst gemeinten poetischen Wettstreit auf vorgegebene
Endreime. Aus seinem Gutachten: “[S.16] Zuförderst kann ich nicht unbemerkt lassen, wie höchstgefährlich die fast
allzuschmeichelhafte Aufforderung nothwendig meiner moralischen Gesundheit seyn müsse, wenn ich nicht stündlich das Blümchen Wunderhold meiner Nase vorzuhalten
beflissen wäre. Warlich! eine härtere Versuchung, das Schicksal weiland Nebucad- nezars mir selbst auf den Hals zu ziehen, ist mir in meinem ganzen poetischen Leben
kaum vorgekommen. Dank sei es daher dem Blümchen, dass seine Würze den Kopf vor den aufsteigenden Dünsten noch so ziemlich rein und lauter erhält! Kraft des Blümchens
weiss und seh´ ich auch ganz klar und richtig ein, dass, wenn mir auch ein Paar Musenwerke gelungen sein sollten, die den Menschenkindern, vielleicht sogar nicht ohne
Fug, wohlgefallen dürften, mir dennoch aus diesem Umstande noch lange kein Anspruch auf ein Richteramt, vielweniger auf das höchste in allen Sachen des poetischen
Geschmacks erwachse. Ich maasse mir´s freilich von Gott und Rechtswegen an, sagen
zu dürfen: d i e s s G e d i c h t g e f ä l l t m i r - j e n e s a b e r m i s s f ä l l t
m e i n e r W e n i g k e i t !” “[S.18] Ein guter Dichter ist deswegen nicht auch gleich ein guter Kunstrichter.”
Hier die Wettbewerbsbeiträge und Bürgers Urteil
Gottfried August Bürger. Eine humoristische Sängerfehde entschieden durch Gottfried August Bürger.
(Marburg 1791.) 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
Diese Veröffentlichung bezieht sich ebenfalls auf die “Actenstücke über einen
poetischen Wettstreit”. Sie enthält jedoch auch Informationen über die handelnden Personen, z.B. ist der Gutachter “Herr Pr. E. zu M.” Professor
Joseph Friedrich Engelschall, der an der Marburger Hochschule die philosophische Wissenschaft und speziell die Aesthetik vertrat.
Hier Eine humoristische Sängerfehde
Kircher, Erwin. Volkslied und Volkspoesie in der Sturm- und Drangzeit. Dissertation von Erwin Kircher,
Universität Freiburg i.B. 1902. (Sammlung Helmut Scherer)
1. Einleitung
2. Vorgeschichte des Begriffs (poésie populaire, Eindringen Percys in Deutschland, Terminologie)
3. Sturm u. Drang (Genie-Ästhetik): a) Begriffsbildung bei Herder (Natur- und Kunstpoesie; Natur; organische Produktion;
Nationalgesänge; Volksseele; “historische Illusion”; Ossianaufsatz). Grammatisches. Verbreitung des Worts.
b) Entstehung einer Volksliedbewegung. (Natur u. Volk bei den Genies; Kampfmittel u. Formeln; Terminologie).
4. Volkspoesie bei den “halbschönen Geistern”. 5. Aufklärerischer Volksliedbegriff (Lieder fürs Volk; Bürgers Popularitätsideal; Volksdichter). -
6. Volkslied als Schlagwort (Popularität, “Wahres Volkslied”. Normen der Journale). 7. Bekämpfung durch die Berliner Aufklärung.
8. Volkslied bei den Gelehrten. 9. Herders Lossagung von der Bewegung. 10. Ende der Bewegung. Ergebnis.
Hier Kirchers Volkslied und Volkspoesie
Horstmeyer, Rudolf. Die deutschen Ossianübersetzungen des XVIII. Jahrhunderts. Dissertation von Rudolf
Horstmeyer, Universität Greifswald. 1926. (Sammlung Helmut Scherer)
Inhaltsangabe. Verzeichnis der besonders benutzten Literatur
Einleitung: Probleme der Ossianübersetzung I. Die ersten Übersetzungsversuche:
1. Die anonyme Übersetzung der Fragmente “Carrikthura”
und “Die Lieder von Selma” im “Bremischen Magazin” 1762
2. Auszug und Übersetzung des “Fingal” von R.E. Raspe im “Hannoverischen
Maganzin” 1764 3. Übersetzung der “Fragmente” von Joh. Andr. Engelbrecht. 1764
4. Übersetzung des “Fingal” von Albrecht Wittenberg. 1764 II. Crome und Denis
III. Harold und Petersen IV. Goethe
V. Lenz und einige Übersetzungen in zeitgenössischen Zeitschriften VI. Kretschmann und Bürger
VII. Herder
Hier Horstmeyers deutsche Ossianübersetzungen
Schröder, Ernst. Die Pfarrerstochter von Taubenhain. Stoff- und motivgeschichtliche Studien zur Volkskunde
u. Literaturwissenschaft. Dissertation von Ernst Schröder, Universität Kiel, 1933. (Sammlung Helmut Scherer)
Inhaltsverzeichnis Einleitung
Angabe des Themas - Das Motiv im Sturm und Drang; Abgrenzung gegen das
philantr.-jurist. Aufklärungsschrifttum - Bürgers Ballade “Des Pfarrers Tochter von Taubenhain”
Erster Abschnitt: Bürgers “Pfarrerstochter als Volkslied Prinzipielle Bemerkungen - Die inhaltliche Abrundung durch J.J. Brückners
“Gegenstück zur Pfarrerstochter von Taubenheim” - Die formale Rezeption dargestellt in
ihren Grundtendenzen - Das Pfarrerstochter-”Volkslied” in des Knaben Wunderhorn. Zweiter Abschnitt: Bürgers “Pfarrerstochter” als Roman
Prinzipielle Bemerkungen - Literarhistorische Eingliederung. Erste Reihe: Der Ritter- und Räuberroman - Zweite Reihe: Der englische Roman - Romananalyse
Dritter Abschnitt: Bürgers “Pfarrerstochter” als Puppenspiel Prinzipielle Bemerkungen - Literatursoziologische Interpretation - Textüberlieferung und
“Zerspielen” - Komische Szenen - Verse - Schillers “Kindesmörderin” als Puppenspieleinlage - Datierung - Wagners Kindermörderin als Puppenspiel
Eingliederung Vorlage - Vorwegnahme der Wagner-Renaissance von 1900? - Warnungsworte - Darstellung der formalen Rezeption - Schlußbemerkung
Vierter Abschnitt: Otto Ludwigs Pfarrose Prinzipielle Bemerkungen - Die Ballade “Der böse Fleck” - “Die Kindesmörderin”
Balladeskes in den Entwürfen - Die dramatischen Anfänge; Skizzen Da-Dg - Die
Waldburg - Des Pfarrers Tochter von Taubenheim - Zur Pfarrerstochter von Taubenhain. Volkstrauerspiel - Die Pfarrose Anmerkungen
Hier Schröders Pfarrerstochter von Taubenhain
Schulz, Joachim Christoph Friedrich. Gottfried August Bürger. In: Almanach der Bellettristen und
Bellettristinnen für´s Jahr 1782. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.23] Unser Volksdichter! Wol keiner unsrer Dichter kan sich rühmen,
so von Klein und Gros, von Hohen und Niedern, von Jung und Alt, gelesen
zu werden! Und er verdient auch den Beifal, den er überal hat. Er ist, dünkt
uns, aus dem Halberstädtischen gebürtig; studirte erst in Halle - und wie
komt es doch, daß die grossen Geister mehrerentheils einen kleinen Hang zum Lokkern haben?”
Hier der Beitrag von J.Chr. Fr. Schulz
Porsch, R. Der altdeutsche Minnegesang und die Göttinger Dichter, insbesondere G.A. Bürger. In:
Berichte des Freien Deutschen Hochstiftes zu Frankfurt am Main. 1901. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.40] Aber wichtiger, gehaltvoller ist das, was die Göttinger Dichter im Anschluß an den
Minnegesang geschaffen haben. Gottfried August Bürger hat hierbei zwar keine führende,
aber doch eine bedeutende Rolle gespielt und mehrere Jahre hindurch im Freundeskreise “Minnelieder” gesungen. Wahrscheinlich ist ihm zuerst in Göttingen altdeutsche Poesie
vor die Augen getreten, als er im Juli 1769 Schilters Thesaurus aus der Bibliothek entlieh.
Aber daß sie ihn damals schon fesselte, davon ist kein Zeugnis vorhanden. Erst Johann
Martin Miller, welcher im Herbst 1770 in Göttingen immatrikuliert wurde, machte Bürger mit dem altdeutschen Minnegesang bekannt. Aus Ulm gebürtig, besaß Miller in seiner
schwäbischen Mundart ein Mittel, die alte Sprache der Minnesänger besser zu verstehen
als Norddeutsche. Um ihn sammelte sich bald ein kleiner Freundeskreis - zu dem auch Bürger gehörte - der unter seiner Anleitung den Minnesang kennen und schätzen lernte.
[S. 41] “Liebe Brüder,” so heißt es dort [Vorwort Gedichte 1778], “wenn ihr eure Sprache
lieb habt, so tretet dem Schlendrian auf den Kopf und richtet euch nach den Regeln der Vernunft und einfachen Schönheit, nach welcher sich schon größtentheils die
Minnesinger richteten, ehe die nachfolgenden plumpern Jahrhunderte die Sprache mit so vielen unnöthigen Buchstaben überluden. Jene schrieben fast gar kein Dehnungs-h; und
das giebt der Sprache ein noch einmal so einfaches, reines und schönes Ansehen.” Demnach hat der Minnesang vielfach Bürgern bei der Regelung seiner Orthographie als
Vorbild gedient.”
Hier Porschs altdeutscher Minnegesang
Kaiser, Bruno. Studien zu G.A. Bürger. In: Euphorion Zeitschrift für Litteraturgeschichte. 1901
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.656] Bürger hat damit im wesentlichen gesagt, was er über eine Übersetzung
Homers zu sagen hatte. Die letzten Seiten seines Aufsatzes füllte er mit einer
Polemik gegen die Franzosen, die von vielen Stellen im Homer behaupten, “daß sie das feinere Ohr und die Artigkeit unserer Sitten beleidigten”, und mit dem
Versuche, einige “verdorbene Stellen” des Textes zu bessern [...]. Wir sehen also,
daß Bürger durchweg mit Gedanken arbeitet, die ihm in Breitingers “Kritischer
Dichtkunst” wohl zubereitet vorlagen. Nur erhalten diese Gedanken dadurch, daß
er sie einheitlich unter den Gesichtspunkt des Homerübersetzers stellt, eine neue Verknüpfung und gelegentlich auch eine etwas andere Wendung; so wird der
originelle Charakter der homerischen Gedichte als altertümlich bestimmt (vielleicht
nach Anregungen, die Bürger von Klotz empfangen hatte) und dann Breitingers allgemeine Empfehlung altertümlicher Wörter und Wendungen sowie sprachlicher
Neubildungen auf den besonderen Zweck bezogen, dem deutschen Homer den Geschmack des Altertums zu geben; so werden Breitingers Ausführungen gegen
den deutschen Alexandriner mit Riedels Bemerkungen gegen den Hexameter verknüpft und damit auf diesen Vers übertragen.”
Hier Bruno Kaisers Studien zu Bürger
Schlenther, Paul. Gottfried August Bürger. Sonntagsbeilage No. 23. zur Vossischen Zeitung. 10.Juni 1894.
(Sammlung Helmut Scherer)
Wahrscheinlich der beste Artikel über Gottfried August Bürger!
Inhalt
I. Bürger im Kampf ums Dasein.
II. Bürger im Kampf um die Liebe.
III. (Schluß) Bürger im Kampf um die Kunst.
Hier Schlenthers Beilage
Wagenseil, Christian Jacob. Gottfried August Bürger. In: Almanach für Dichter und schöne Geister. Auf das
Jahr 1785. (Sammlung Helmut Scherer)
“[Vorbericht] Daß der Almanach für Belletristen und Belletristinnen auf das Jahr 1782 ein
ärmliches Stückchen Arbeit sey, dachte ich beym ersten Durchlesen desselben, und
beneidete den Verfasser um nichts, als - um das Titelkupfer und das schöne Papier, worauf sein Büchlein gedruckt ist.”
“[S.11] Wer kennt nicht seine Lenore
? Von der Königinn bis zum Wäschermädchen herab, ward sie gelesen, auswendig gelernt, gesungen. Eben so trefflich ist die Entführung,
Lenardo und Blandine, das Lied vom braven Mann [...]. Einige andere z.E. Frau Schnips, und in der Sammlung seiner Gedichte: Die beyden Liebenden sind
seiner nicht ganz, und Hans Grodian Dumbart völlig unwürdig.”
Hier der Ausschnitt aus Wagenseils Almanach
Stammler, Wolfgang. Neue Kunde von Bürger. Ungedruckte Briefe und Handschriften aus der
Autographensammlung des Kestner-Museums zu Hannover. In: Niedersachsen. 7. Julmond 1919
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.156] Die beiden ersten Schreiben sind gerichtet an Ernst Ferdinand Listn, der
als württembergischer Hofrat und Vormund der zwei minderjährigen Söhne des verstorbenen Majors Karl Friedrich Ferdinand von Uslar in Gelliehausen lebte. Listn
besaß zwar eine feine literarische Bildung, war aber in seiner Vermögensführung von der größten Nachlässigkeit, so daß es nicht wundernehmen kann, als er im
Juni 1775 Konkurs machte. Bereits im Dezember 1772 hatte ihm die Kgl. Justizkanzlei zu Hannover die Ausübung der Rechtsanwaltstätigkeit verboten; im
Januar 1773 begab sich nun Listn nach Hannover, “um dort allerlei zweifelhafte Entschädigungsansprüche gegen die Familie von Uslar und die Hannöversche
Regierung gelten zu machen. Er ließ seine Frau unter dem Schutze Bürgers zurück, dem er auch die Sorge für sein Ökonomiewesen anvertraute, und kam erst
im November wieder nach Hause” [...] In diese Zeit fallen Bürgers unten mitgeteilte Briefe.”
Hier Neue Kunde von Bürger.
Wackernell, Josef Eduard. Ein Lied Bürgers im Volksmunde. In: Festschrift zum VIII. Allgemeinen Deutschen
Neuphilologentage in Wien Pfingsten 1898. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 59] Prof. Prem, der emsige Sucher und glückliche Finder, brachte von einem
literarischen Streifzug ins innthaler Oberland neben verschiedener anderer Beute
auch folgendes kleine Lied mit, das er mir zur Verfügung stellte.
Ein Spinnerlied.
I.
Schnure, schnure, schnure! Treib das Rädchen, schnure! Trille mir den Faden ein,
Dann wird aus dem Garn recht fein Mir ein Jungfrau Schleier Einst zur Hochzeit Feyer.
Spinne deinen Faden rein.”]
Hier zum bearbeiteten Spinnerlied Bürgers
Thimme, Friedrich. Rezension zu Der Dichter Gottfried August Bürger als Justizamtmann des von
Uslarschen Patrimonialgerichts Altengleichen (1772-1784). Nach den Quellen bearbeitet von Edmund Freiherr von Uslar-Gleichen. 1906.
In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen. 1907.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.179] Aber auch die Selbstgeständnisse, an denen des Dichters Briefe so reich sind,
sind nur cum grano salis zu nehmen. Bürger hat neben seinen vielen anderen
Leidenschaften die der Selbstanklage gehabt. Es ist als ob er - und ähnliches findet man ja
bei manchen unserer ersten geschichtlichen Größen wie bei Luther - in solchen
weitgehenden Selbstanklagen eine Art von Reinigungsbad gesucht hätte. Alle solche
Selbstanklagen gegen den unglücklichen Dichter ausspielen zu wollen, wäre ungefähr
dasselbe, als ob man denen, die im Kirchenliede den bekannten Vers “Ich bin ein Scheusal
ohne Dich” singen, flugs dieses Scheusal als Charakteristik vorhalten wollte. Auf alle Fälle
bleibt es nötig, festzustellen, wie sich die Selbstbekenntnisse Bürgers in dem Lichte des Urteils unbefangener Zeitgenossen widerspiegeln.”
Hier Thimmes Rezension zur Uslarschen Rechtfertigung
Uslar-Gleichen, Edmund Freiherr von. Entgegnung auf den Aufsatz des Herrn Pastors K. Nutzhorn:
“Aus Bürgers Amtmannsthätigkeit”. In: Hannoversche Geschichtsblätter. 1903. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.510] In der Einleitung zu obigem Aufsatze wird die Thätigkeit einiger meiner Vorfahren
in ihrer Stellung als Gerichtsherren des derzeitigen Patrimonialgerichts Altengleichen
gegenüber dem ihnen als Gerichtshalter (Amtmann) von 1772-1784 unterstellten Dichter
Gottfried August Bürger in so scharfer Weise angegriffen, daß ich mich zur Ehre der historischen Wahrheit veranlaßt sehe, dagegen Widerspruch zu erheben.”
Hier zur Uslar-Gleichenschen Entgegnung
Salzmann, Christian Gotthilf. Gottfried August Bürger. In: Denkwürdigkeiten aus dem Leben ausgezeichneter
Teutschen des achtzehnten Jahrhunderts. 1802. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. III] Vorbericht
Es ist gewiß eine rühmliche Eigenheit des Teutschen, daß er wenig Nationalstolz besitzt.
Statt verächtlich auf die Arbeiten anderer Völker herabzublicken, ist er auf alle ihre
Unternehmungen und Erfindungen aufmerksam, prüft sie, ahmt sie nach und sucht sie
seinem Vaterlande mitzutheilen. [...] Eben so unrühmlich ist es aber auch, daß der
Teutsche gemeiniglich gar zu wenig aus sich selbst macht, Teutsches Verdienst, Teutsche Kunst und Teutschen Fleiß verkennt [...].
[S.586] Mehrere seiner zarten und süßen Lieder auf Molly spielen Lust und Schmerz in
das Herz, aber beydes oft zu stürmisch und zu laut; eben dieser wilde Sturm, dieses
Uebermaß von Leidenschaft und diese Ueberladung von Bildern machen sein hohes Lied
auf Molly, welches er eine Zeitlang parteyisch genug allen seinen Gesängen, selbst der Lenore, vorzog, zu einem bloßen rhetorischen Prachtstück.”
Hier Salzmanns Ausführungen zu Bürger.
Jördens, Karl Heinrich. Gottfried August Bürger. In: Lexikon deutscher Dichter und Prosaisten. 1806.
(Sammlung Helmut Scherer)
Inhalt:
Lebenslauf S.251-259
Bibliographie und Besprechung einzelner Gedichte S.259-273
Hier Jördens Beitrag im Lexikon von 1806
Döring, Heinrich. Gottfried August Bürger. In: Gallerie deutscher Dichter und Prosaisten. 1831.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.144] Er versuchte sich in Liedern, Oden, Elegien, Balladen, erzählenden Gedichten
und Epigrammen, und zwar in keiner dieser Gattungen ganz ohne Glück. Seine frische,
lebendige Darstellungsgabe, meistens im Kreise des wirklichen Lebens sich
bewegend, gewann durch Wahrheit und Wärme des poetischen Colerits. Durch einen
seltenen Wohllaut unterstützt, verfehlten Bürger´s Gedichte ihre Wirkung bei keinem
Gebildeten. Aber auch der Menge, so wenig sie sich von dem Eindrucke seiner Poesie
genau Rechenschaft geben konnte, war selten ein Dichter in gleichem Grade lieb gewesen.
[S.146] Auch in manchen seiner Lieder geht die naive Tändelei nicht selten in einen
Ton über, der die moralische Würde verletzt. Dies war es vorzüglich, was Schiller´n in
seiner Kritik an Bürger´s Gedichten misfiel. Aber das Bestreben des Letztern, den an
ihn gemachten idealen Anforderungen genügen zu wollen, mislang. Daß bei den aus
diesem Gesichtspunkte von ihm unternommenen Umarbeitungen früherer Gedichte,
diese dadurch ihren ursprünglichen Charakter fast ganz verloren, sieht man unter
andern an dem naiven Liede: das Mädel, das ich meine, das der Dichter späterhin: die Holde. die ich meine, betitelte.”
Hier Doerings Gallerie-Beitrag
Gräf, Hans Gerhard. In Molmerschwende und Schielo. In: Die Grenzboten. 1909
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.572] Guten Tag, sagte ich, näher hereintretend, Sie sind wohl ein großer Freund
von Bürgers Balladen? [nach dem Absingen aller achtundvierig Strophen von Frau
Schnips] - Ja ja, der Gottfried August Bürger, der hats schon verstanden, erwiderte er,
munter lachend, und fuhr eifrig in seiner Arbeit fort, indem er Stroh vom Boden aufraffte
und ein Seil wand, wie man es zum Zusammenbinden der Garben benutzt. Ich setzte
mich auf einen Holzbock, der seitwärts in einer Ecke stand, und sah dem Alten bei
seiner Arbeit zu. Auf meine Frage, ob er etwa gar ein Verwandter des Dichters Bürger
sei, erzählte er mir: er heiße Karl Bürger und sei ein Urenkel von Tobias Bürger in
Pansfelde, der ein Bruder gewesen sei von des Dichters Großvater Johann Heinrich
Bürger auf Wilhelmshof. Jetzt seien schlechte Zeiten, fuhr er fort, der alte Kaiser
Wilhelm sei tot, und der Kaiser Friedrich sei nun auch tot, und man wiise gar nicht,
wie es noch werden würde; am 30. Januar sei er sechsundachtzig Jahre alt geworden, ja ja, der Mensch müsse sich sein Leben lang plagen.”
Hier Gräfs Reisebericht vom Sommer 1888
Jördens, Karl Heinrich. Gottfried August Bürger. In: Denkwürdigkeiten Charakterzüge und Anekdoten aus dem
Leben der vorzüglichsten Dichter und Prosaisten. 1812. (Sammlung Helmut Scherer)
“Vorrede.
Bei der Bearbeitung des Lexikons deutscher Dichter und Prosaisten [...] sah ich mich
genöthigt, alles, was nur über diese Schriftsteller in biographischer oder literarischer Rücksicht geschrieben, und mir zugänglich war, durchzulesen.
[S.VI] Es schien mir aber eine besondere Sammlung solcher Denkwürdigkeiten,
Charakterzüge und Anekdoten für das gebildete Publikum nicht ohne Unterhaltung und Nutzen zu seyn.”
Ausgewählt hat Jördens:
Einige Nachrichten von den vornehmsten [...] von Althof Briefe von Gottfried August Bürger an Marianne Ehrmann
Briefe einer Kurländerinn auf einer Reise durch Deutschland
Hier Jördens Denkwürdigkeiten zu Bürger
Walter, Erich. Schiller über Bürgers Gedichte mit einem Nachwort des Herausgebers Erich Walter. In:
Gottfried August Bürgers sämtliche Werke. 1905. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.120] Das harte Urteil, das Friedrich Schiller über Bürger als Dichter und die Welt
über Bürger als Menschen fällte, sah man als unumstößlich an, als Bürger im 46.
Jahre seines Lebens, frühzeitig durch seelische Qualen gebrochen, aus der Welt
schied, und lange, lange hat es gedauert, bis die Welt ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen sollte.
Aber bei aller Hochachtung und Verehrung für den als Menschen und Gesamterscheinung unendlich viel größeren und harmonischen Schiller muß man
heut doch sagen, daß sowohl sein Urteil als das des Herrn “tout-le-monde” nicht
stichhaltig sind. Das der Herrn “Schnick und Schnack” wie sie Bürger selbst genannt
hat, ist eigentlich nicht der Ehre wert, ernsthaft kritisiert zu werden. Doch wollen wir
auch dies nicht unterlassen, weil der Mensch vom Dichter nun einmal nicht zu trennen ist. Die Welt hatte gewiß einen Schein von Recht um Bürger dem Makel der
Unsittlichkeit preiszugeben. Denn Bürger war nicht der schlaue und geriebene Fuchs,
der nach außen jeden Schein eines Unrechts verbirgt, um hinter “zuen Türen” desto
ungestörter seinen Neigungen zu opfern. Bürger war, wie uns das der Philosoph Dühring in seinem hochbedeutenden Revisionsbuch “Die Größen der modernen
Literatur” Bd. I. erst ein Jahr vor der hundertjährigen Wiederkehr von Bürgers Todestag
erschöpfend klargestellt hat, in erster Linie ein offener, ehrlicher Mensch. Er glaubte
es nicht nötig zu haben, jeden Schritt in der Öffentlichkeit zu überlegen. Aber die Welt dachte anders.”
Hier Walters Nachwort zu Bürger und Schiller
Lücke, Heinrich. Aus dem Leben des Dichters Gottfried August Bürger. In: An den Ufern der Garte. 1927.
(Sammlung Helmut Scherer)
Aus dem Inhalt des reich bebilderten Heftes:
Bürger in Gelliehausen.
Bürger in Niedeck. Bürger in Wöllmarshausen. Bürger als Pächter von Appenrode.
Nochmaliger Aufenthalt in Gelliehausen. Das Bürgertal.
Gottfried August Bürger in der deutschen Literatur..
Hier Lückes Bericht über das Leben Bürgers
Hoenig, Berthold. G.A. Bürgers Nachtfeier der Venus und Schillers Triumph der Liebe in ihrem
Verhältnisse zu dem lateinischen pervigilium veneris. In: Jahrbücher für Philologie und Paedagogik. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
“1. G.A. Bürgers nachtfeier der Venus und ihr lateinisches vorbild.
[S.231] beachtenswert ist Schlegels wort:´man kann bei dieser untersuchung mit dem
verstande sehr irre gehen, wenn man schon mit dem sinne alles ganz richtig aufgefaszt hat.´ es wird eben durch diese dinge etwas ausgedrückt, was ín der region dunkler
empfindnisse, gleichsam also auszer dem gebiete der sprache liegt´. wertvoll ist auch seine meinung, dasz man den reim aus musikalischen und psychologischen gesetzen
erklären müsse, denn alle diese ansichten sind die lehren Bürgers. In dem bestreben, diesen dunklen empfindungen töne zu verleihen, in dem
ineinanderflieszen der grenzen von dichtung und musik steht Bürger auf dem boden der romantik.
Der kanon aber, den Bürger künftigen jahrhunderten hinterlassen wollte, kann als solcher
nicht gelten; es wäre denn, dasz Polyklet ´seinen kanon nicht durch die vollkommenheit
seiner proportionen, sondern durch fleisziges polieren der bronze´geschaffen hätte. denn nur in dem harmonischen ausdrucke einer idee finden wir die vollendung.
2. Schillers trumph der liebe und die vergleichung mit dem Bürgerschen gedichte. [S.332] bei Bürger war die idee gegeben, er hüllt sie in das weite, faltenreiche gewand der
form. Schillers idee ist sein eigentum, sie prägt sich unmittelbar ihre knappe form.
Bürgers phantasie erhebt sich nicht von der erde, Schillers genius fliegt durch alle räume.
alle schranken durchbricht seine energie, wo Bürgers lässigkeit kampflos das feld räumt. Schiller erhebt sich in mächtigem fluge zu den höchsten höhen der menschheit, da
Bürger nach und nach in sich versinkt.”
Hier Hoenigs Analyse der Nachtfeier von Bürger und Schiller
Schaaffs, Georg. Zwei unbekannte Briefe von Bürger. In: Zeitschrift für Bücherfreunde. 1912.
(Sammlung Helmut Scherer)
Zwei bis dahin unbekannte Briefe,
der erste vom 27.9.1781 an Scheufler,
der zweite vom 7.10.1790 mit unbekanntem Adressaten.
Mit Erläuterungen von G. Schaaffs.
Hier zwei unbekannte Briefe von Bürger
Fries, Albert. Zu Bürgers Stil. In: Pädagogisches Archiv. 1907. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.594] Bei wenigen Dichtern verlohnt die Stilbelauschung sich mehr als bei dem
Sangesmeister, der mitten im Formchaos der Stürmer ein sorgsam meißelnder Gestalter war (wie Kleist den Romantikern gegenüber); nicht nur “korrekt”, sondern eine
Artistennatur! Früh den Engländern, später den Italienern nachsingend, ist er ein Vorvater wie der anglisierenden (Shakespeare!), so der romanisierenden Aneignungskunst
(Schlegel, Gries usw.). Zuerst reizt ihn Kraftentfaltung, dann die Kunst süßer Einschmeichlung. Die Schwinge des Pathos, die Klopstock in reim-, später wohl auch
formlosen Strophen oft ins Nebelhafte trug, ist hier in Farbe, Reim und romantischen Wohllaut getaucht (An Agathe, Hohelied, Heloise). Den Sinnlichen reizt die sinnliche
Seite des Kunstwerks, Form und Klang. Nicht “Stimmung”, nicht Mystik ist die Stärke
dieses Apostels der Faßlichkeit; dafür gutmütig naive Herzensfülle und satte Farbe. Statt
Würde und Anmut Kraft und Süßigkeit. Seinem Rousseauischen Fehderuf: Volkspoesie gegen Gelehrtenkunst ist in Ton und Ethos verwandt der Gegensatz des herzensadligen
Plebejers (Lenardo, der brave Mann, der Hirt im “Jäger”, Hans Bendix) zum herzlosen Adligen (Falkenstein, Wildgraf, der spanische Prinz). Gegen seine Volkstümlichkeit
kontrastiert Schillers aritokratische Vornehmheit.”
Hier Zu Bürgers Stil von Fries
Mehring, Franz. Gottfried August Bürger. In: Die Wage. 1874. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.258] Unsere Literaturgeschichte droht zu verknöchern, sie droht ganz und gar zur fable
convenue zu werden. Sie ist es leider schon da, wo ein solcher Zustand am schlimmsten
wirkt, in unseren höhern Schulen. Es mag in allerneuester Zeit besser geworden sein, aber vor etwa einem halben Dutzend Jahren noch, als der Schreiber dieses die Bänke der
Prima drückte, welcher Jammer war es um den Unterricht in der deutschen Literatur! Die
Befreiungskriege waren das große Thor, das dröhnend vor dem Wißbegierigen zuschlug,
wie in der politischen, so auch in der literarischen Geschichte. Arndt, Körner, Schenkendorf
und vor allem Uhland standen mit erhobenen Schwertern vor dem verbotenen Land; sie galten als die letzten Ausläufer der klassischen Zeit. Nicht einmal bis zu Goethe´s Tode
wurde die Literaturgeschichte fortgeführt, weil sonst der nichtsnutzige Heine hätte erwähnt werden müssen.
[S.259] Erfreulicherweise ist hier und da schon ein Anfang gemacht und dankbar darf anerkannt werden, daß unter den ersten Dichtern, deren Namen moderne Kritik von dem
Staub und Wust der Jahrzehnte zu reinigen versucht hat, sich Gottfried August Bürger befindet.
[S.260] Er war, was er hieß. Die stolze, bürgerliche Unabhängigkeit seines ganzen Wesens theilt er unter den Deutschen Dichtern des vorigen Jahrhunderts nur noch mit
Lessing.”
Hier Mehrings Beitrag aus der Wage
Eulenberg, Herbert. Bürger. In: Neue Bilder. 1920. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.52] Ihre warmen Tränen tropften aus dem Himmel ihrer blauen Augen. [...] Er hatte
ihre losen, wie welke Lilien herabhängenden Hände ergriffen und reihte eine Schnur von Küssen auf sie.
[S.55] Er vernahm hinter sich leise feste Schritte, die das Gras niedertraten. Jach
wandte er sich zur Seite und stürtzte vor der andern nieder, ihre üppige blühende
überreife Gestalt umstreichelnd. Sie glühte wie ein Sodomsapfel, der außen rosig
lachend, innerlich morsch einem frühen Ende entgegensieht. Jetzt küßte er ihre
zierlich gedrehten Füße, die er vor allem andern an ihr liebte. Sie waren eiskalt vom langen Warten. “Molly, meine, meine Molly!” ächzte er.”
Ein Beitrag der Trivialliteratur zum Molly-Kult !
Hier Eulenbergs Bürger.
Ziesenitz, Kurt. Nachtstück des Lebens. 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.9] Ein Vorhang riß... Ich sehe... sehe... Dich!
(Jäh auf Molly zu, reißt sie in seine Arme und überdeckt sie mit wilden
Küssen) Molly!
(Molly schlägt ihm verzweifelt ihre kleinen Fäuste ins Gesicht, sich wild
wehrend, ohne sich befreien zu können) Schlag! Spuck mir ins Gesicht! Ich hab nichts anderes verdient! Ich Hundsfott! Ich
Kanaille! Kratz! Beiß! Du tust mir wohl!
[S.17] M o l l y Was soll ich tun?
D o r e t t e Hinweg von hier! Daß Dich der Weg verschlinge, der Weg ins Nimmerwieder! M o l l y (aufjammernd)
Von Vater, Mutter, Haus und Hof, von allen, allen? D o r e t t e Nur von ihm! Von ihm, den meine Seele liebt, gleich als am ersten Tag!
M o l l y Ich kann nicht. D o r e t t e (mit schneidender Schärfe)
Dann bleib, Du Metze! Und hure weiter! Aber nicht vor meinen Augen, daß ich Dich nicht mit diesen beiden Händen, mit meinen Schwesterhänden erwürgen muß!”
Hier Nachtstück des Lebens von Ziesenitz
Woltmann, Karl Ludwig. Gottfried August Bürger. In: Zeitgenossen. Biographien und Charakteristiken. Von Friedrich August Koethe 1818, Bd.2 (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.114] Es war so durchaus gegründet, was er späterhin schrieb: “Liebe würde meiner
mächtig seyn; so viel ich nur meiner selbst mächtig bin, und wohl noch mehr. Ich weiß nicht, ob es mir zum Lob, oder zum Tadel gereichen mag, daß ich mich bei einem
geliebten Weibe kaum gegen Sclaverei aufrecht erhalten würde, besonders wenn sie die
Kunst zu herrschen verstände.” Man würde seiner Molly Unrecht thun, wenn man ihr eine
solche Kunst beilegen wollte. Aber sie herrschte unumschränkt über Bürger, ohn es zu
beabsichtigen, einzig durch die gegenseitige Liebe. Sie war nach Aller Urtheil, welche sie
kannten und urtheilen konnten, eine so in sich selbst begnügte und harmonische Natur,
daß ihr nichts fehlte, als ein Mann, den sie lieben mochte; dabei waren ihre Gestalt und
ihr Gesicht wenigstens so anmuthig, ihre Stimme hatte jenen Flötenton voller und weicher
Empfindung, der für Bürgers eigne phantasievolle Weichheit und seinen ungemeinen Tact für Wohllaut über Alles bezaubernd war, in einem solchen Grade, daß selbst seine
Einbildungskraft und Sinnlichkeit, die sich an ein Flattern früh ergeben hatten, und denen,
nach seinem eignen Ausdruck, die Gefühle wie ein Dieb in der Nacht kamen, von den Reizen dieser Geliebten in Befriedigung und Treue für sein ganzes Leben festgehalten
wären. Die eigene thätige Harmonie trug Molly auf ihre Umgebung, am nächsten und sichersten auf den geliebten Mann über. Zu Befolgung der kleinen Pflichten des
geselligen Lebens, worin Bürger zu seinem großen Nachtheil sehr lässig war, zum Erwerb förderte sie ihn, und hielt das Erworbene zu Rathe.”
Hier Woltmanns Bürger-Biographie und Charakteristik
Schüddekopf, Carl. Von und über Bürger. 1765. 1778. 1794. 1895. (Sammlung Helmut Scherer)
Schüddekopfs Arbeit enthält:
Albumblatt vom 30.Sept. 1765
mit dem ersten überlieferten Gedicht Bürgers.
Brief an seinen Verleger Johann Christian Dieterich
vom 16. März 1778 über die Geburt einer Tochter: “Ich dachte: freilich wäre mirs lieb, wenn du ein Loth Fleisch mehr zwischen
den Beinen hättest, indessen, da es nicht anders hat seyn sollen, so bist du mir, weil du doch sonst so hübsch bist, auch ohne dies Loth Fleisch
willkommen.”
Brief von Georg Christoph Lichtenberg an Heyne vo. 14. Juni 1794
“Ich habe sein Begräbniß durch das Perspektiv mit angesehen. Als ich den Leichenwagen mit einer Art von Anlauf durch das Kirchhof Thor rollen sah: so
hätte nicht viel gefehlt, ich hätte l a u t ausgeweint. Das Abnehmen vom Wagen konte ich unmöglich mit ansehen, und ich muste mich entfernen.”
Hier Von und über Bürger. 1765 1778 1794
Wahle, Julius. Bürger und Sprickmann.
In. Forschungen zur neueren Litteraturgeschichte. 1898.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.191] Was die beiden Männer so schnell und tief verband, lag in der Gleichartigkeit
ihrer Charaktere, vor allem ihrer Gefühle begründet; was sie so bald wieder auseinanderführte, in der weiteren Entwicklung Sprickmanns. [...] Was Bürger zu
Sprickmann zog, das war das Bewusstsein, hier eine gleichgestimmte Seele, ein auch im Feuer der Leidenschaft glühendes, von den Qualen der Liebe gepeinigtes
Herz gefunden zu haben: ein Herz, das zitterte und zagte, jauchzte und weinte wie das seinige; einen Menschen, der angeekellt von der Oede des Daseins, in der
Hätschelung seines Herzens, in dem rücksichtslosen Eingehen auf dessen Wünsche und Begierden, überhaupt in der schrankenlosen Entfaltung seiner Persönlichkeit den
wahren Wert und Sinn des Lebens erkannte.”
Die Arbeit enthält Briefe Bürgers vom
17. Juli 1777 9. April 1778 10. Februar 1778 und einige Nachträge zu Strodtmanns Briefwechsel.
Hier Wahles Bürger und Sprickmann
Ebstein, Erich. Gottfried August Bürger auf der Hochzeit in Sennickerode im Mai 1773. In. Aus dem
achtzehnten Jahrhundert. 1922. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 30] Im Mittelpunkt unseres Briefes steht die Schilderung einer Hochzeit in
Sennickerode. Hier, nicht weit vom Lenorendörfchen Gelliehausen entfernt, wohnte auf seinem Gute der Hauptmann a.D. Thilo Leberecht Amadeus Heinrich von Uslar
(1748-1814), gleichaltrig mit Bürger und ein Freund und Verehrer seiner Muse. In dessen
gastlichem Hause ging Bürger oft ein und aus; in dem dreifenstrigen Saal des ersten Stockes trug er im September 1773 seine Lenore vor. In diesem von einem schönen
Park umgebenen Herrenhause war Bürger zum 31. Mai 1773 zur Hochzeit geladen.”
Aus dem Brief vom 3.Juni 1773:
“Wir sind zu der preißwürdigen Hochzeit in Sennickerode gewesen; und ich habe die
Braut besungen, nicht so wohl um ihret- als um meinetwillen, um mein poetisches Licht
einmal vor allen hiesigen dunkeln Erdensöhnen leuchten zu lassen. Sie erhalten hier einige Exemplare davon aus denen Sie sich im Fall der Noth einige Groschen Geld
machen können.”
Hier Ebsteins Erläuterung und Bürgers Brief
Minor, Jakob. Zu Bürgers Macbeth-Übersetzung. In: Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.1900.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.123] Der erste Druck dieser Hexengesänge war bisher nicht bekannt. Er findet
sich in der Berliner Litteratur- und Theater-Zeitung. 1780 [...] Dieser Text bietet zu
dem späteren von 1783 höchst interessante Varianten; er enthält Verse (zu III 6), die später ganz fallen gelassen wurden; und Bürger führt hier noch die Hekate ein, die er
später durch die “Altfrau” ersetzt hat, so daß es keiner Entschuldigung bedürfen wird,
wenn ich die paar Seiten aus der seltenen Zeitschrift herausnehme und tiefer hänge.”
Hier Minors Zu Bürgers Macbeth-Übersetzung
Kilian, Eugen. Bürgers Macbeth-Bearbeitung. In: Die Deutsche Bühne 1916.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 165] In der Bühnengeschichte von Shakespeares Macbeth spielt Gottfried
August Bürgers Bearbeitung des Stückes eine bemerkenswerte Rolle. Sie wurde
in den beiden letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts auf verschiedenen
deutschen Bühnen gespielt, in einer Zeit, da Schlegel-Tiecks klassisches
Uebersetzungswerk noch nicht vorhanden war. Da aber erst unter Schröders und
Dalbergs Initiative die ersten erfolgreichen Schritte zur Eroberung Shakespeares
für das deutsche Theater geschahen, hat Bürgers Bearbeitung des Macbeth gerade zur Popularisierung dieser Tragödie bedeutend beigetragen.”
Hier Kilians Analyse von Bürgers Macbeth
Bürger, Gottfried August . Gedichte von Gottfried August Bürger. Zweiter Theil. 1789.
(Sammlung Helmut Scherer)
Der zweite Band von Bürgers Gedichten.
Wichtig zu wissen: in dieser Ausgabe sind die Gedichte noch nicht als Folge der Schillerschen Kritik von Bürger überarbeitet
worden.
Hier Zweiter Theil der Gedichte
Michels, Victor. Gottfried August Bürger. In: Protokolle über die Sitzungen des Vereins für die Geschichte
Göttingens. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.126] Er war keine ideale Natur, kein Mensch, zu dem wir in unbedingter Begeisterung
emporschauen, dem wir im Ueberschwang der Empfindung dankbar unser ganzes Herz zum Opfer bringen möchten. Aber er war ein Mensch, der als Dichter sein Bestes gab;
und das will viel sagen. [S.128] Die Deutschtümelei des Bundes hat auf Bürger am wenigsten eingewirkt. Er hat
nie die Maskierung in altdeutsche Barden mitgemacht, in der sich Voß, Hölty, Hahn und
Miller eine Zeitlang gefielen. Er hat allerdings vielfach an ältere deutsche Traditionen angeknüpft.
[S.131] Alte volkstümliche Vorstellungen wurden in seinen Balladen mit Glück wieder zum Leben erweckt. Der Welt des volkstümlichen Aberglaubens, auf die aufgeklärte
Männer, wie der Berliner Friedrich Nicolai, von der Höhe ihrer Bildung verächtlich herabschauten, hat er, durch Shakespeares großes Vorbild geleitet, ihre poetischen Reize
abgelauscht. [...] Ein Volksdichter! Das Wort hat auch sehr einen socialen und politischen
Beigeschmack. Mit den unteren Gesellschaftsschichten hielt er innige Fühlung. Das Leben auf dem Lande, mit den Bauern, als Amtmann von Altengleichen, hat auch auf
seine Dichtung gewirkt. [...] Ein Volksdichter war Bürger, indem er politisch Partei nahm für die Bauern gegen die adeligen Herren und Fürsten. Grunddemokratisch war sein
Fühlen und Denken. Ein Tyrannenhasser war er, wie so manches andere Mitglied des Hains.”
Hier Michels Beitrag zu Bürger in Göttingen
Ebstein, Erich. Das Auftreten der blinden Künstlerin Maria Theresia von Paradis. In: Die Spinnstube 1928.
(Sammlung Helmut Scherer)
Ein Bericht über den Besuch von Maria Theresia von Paradis
in Göttingen im November 1785 und ihre Begegnung mit G.A. Bürger. Besonders interessant ist es, wie eine blinde Künstlerin in der damaligen
Zeit mit Noten und mit Briefen arbeiten konnte.
Ebstein teilt noch einen Brief von Paradis vom 17.April 1790 an Bürger mit.
Paradis bedankt sich für das ihr gewidmete Gedicht Bürgers und schreibt über ihre eigene Vertonung der Lenore.
Hier Ebsteins Beitrag in der Spinnstube
Brun, Sophie Christiane Friederike geb. Münter. Tagebuch meiner ersten Reise. Anonym erschienen 1782.
(Sammlung Helmut Scherer)
Eine Begegnung mit G.A. Bürger,
der auch aus seiner Macbeth-Bearbeitung liest.
Hier der kurze Tagebuchauszug
Musen Almanach A MDCCLXXIV Göttingen bey J.C. Dieterich. (Sammlung Helmut Scherer)
Ein kleines Buch (10.4cm hoch, 7.1cm breit), das ein bedeutendes Denkmal der Literaturgeschichte darstellt.
Es enthält von Bürger: Die Nachtfeier der Venus (S.54) Minnelied (S. 111)
Ballade (S. 155) Minnesold (S. 164) An ** (S. 192)
Lenore (S. 214) sowie die Vertonung der Ballade durch Friedrich Wilhelm Weis.
Weitere Autoren sind u.a.Matthias Claudius, Friedrich Wilhelm Gotter, Ludwig Heinrich
Hölty, Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Martin Miller, die Grafen zu Stolberg, Johann
Heinrich Voß sowie unter den Chiffren H.D. und T.H. Johann Wolfgang von Goethe.
Von Christoph Willibald von Gluck (Ritter Gluck) sind zwei Vertonungen enthalten.
Hier der Göttinger Musen Almanach 1774
Dieser Almanach wurde 1962 vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht als Faksimile-Nachdruck neu aufgelegt, merkwürdigerweise ohne die
“Beylage” (Komposition von Ritter Gluck: Wir und Sie). Aus dem Nachwort von Albrecht Schöne - dem wie der Spiegel [Jg. 1994, H. 46,
S. 229] schreibt "heimlichen Herrscher der Germanistik" - zwei Bemerkungen:
"[S. 254] Am Ende des Jahres schon verließen die meisten Bundesgenossen [Göttinger Hain] Göttingen und gingen eigene Wege, löste
ihre Verbindung sich auf. Der Musenalmanach auf 1774 ist ihr literarisches Denkmal geblieben.
[S. 263] So hat Boies "poetische Blumenlese" das Belanglose, dem Zeitgeschmack Verhaftete und Vergängliche zusammengebunden
mit dem Großen und Überdauernden, führt dieser Musenalmanach auf 1774 viele Sterne kleiner und kleinster Ordnung herauf, die sich
längst wieder verfinstert haben, einige wenige große unter ihnen, und dann das eine unvergängliche Gestirn am Himmel der deutschen
Dichtkunst. Das mag einen durch den Sinn gehen, wenn man hier Goethes "Gesang" noch einmal liest [...]. “
Um ein richtiges Verhältnis zur Größe des Musen Almanachs zu bekommen, sei im gleichen Maßstab eine handelsübliche
Streichholzschachtel gezeigt:
Die hier angebotenen Faksimile der Musen Almanache sind vollkommen unbearbeitet. Sie sollen einen möglichst realistischen Blick auf diese kleinen Kostbarkeiten erlauben.
Musen Almanach A MDCCLXXVIII Göttingen bey J.C. Dieterich.
(Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
Von Bürger enthält dieses Bändchen Das Lied vom braven Mann (s. 125)
mit der Vertonung von Johann Philipp Schönfeld.
Auf das “Verzeichniß der Gedichte” folgt ein “ Nachbericht” des Herausgebers Goeckingk:
“Da ich die Herausgabe dieser jährl. Sammlung nicht ferner besorgen kann, so muß ich
um derer willen, welche Beyträge dafür eingesandt haben, noch ein Paar Worte über die gegenwärtige sagen. [...]
In diesen und jeden andern Vorwurf weiß ich mich zu finden; unerwarteter ist mirs aber,
mich in Briefen ohne Unterschrift darüber angegriffen zu sehen, daß ich durch Aufnahme verschiedner Gedichte die guten Sitten beleidigt haben soll.
Ellrich den 1. Sept. 1777 Goeckingk””
Einer dieser anonymen Briefe wird wohl der unter Nr. 314 in Strodtmanns Briefwechsel,
Zweiter Band, S. 42 sein: Anonym an Goeckingk
Hier der Göttinger Musen Almanach 1778
Musen Almanach A MDCCLXXI Göttingen bey J.C. Dieterich.
(Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
Ein sehr aufwendig gestalteter Almanach mit 12 Monatskupfern.
Von Bürger nur ein Gedicht, unter der Chiffre U. das Trinklied.
Später Herr Bacchus: “[S.101] Herr Bacchus ist ein braver Mann,
Das kann ich euch versichern, Mehr als Apoll, der Leyermann,
Mit seinen Notenbüchern. [...]”
Zum Trinklied eine Vertonung von Johann Christoph Kellner.
Um einen Eindruck von den Monatskupfern zu geben, kann man sich
hier den Stich für den Monat April vergrößert ansehen.
Hier der Göttinger Musen Almanach 1771
Musen Almanach MDCCLXXII Göttingen bey J.C. Dieterich.
(Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
In diesem Almanach veröffentlichte Bürger unter der Chiffre U.
Enthalten sind die Gedichte Das Dörfchen (S.149) Der Traum (S. 167)
Das harte Mädchen (S.186).
Zu Das harte Mädchen liefert Georg Benda eine Vertonung (S. 186 f).
Hier der Göttinger Musen Almanach 1772
Zehnder, Hans. Die Anfänge von August Wilhelm Schlegels kritischer Tätigkeit. Dissertation Universität
Zürich 1930 (Sammlung Helmut Scherer)
Aus der Zusammenfassung. “[S. 185] Diese geistige Entwicklung, die Schlegel im dritten Jahrzehnt seines Lebens
durchlief und die auf eine Formel gebracht lauten würde: von der Aufklärung über den Sturm und Drang zur Klassik, war nicht innerlich bedingt. Es fehlte ihr die
Notwendigkeit; denn nirgends ist in Schlegel eine innere gesetzmässig wirkende Kraft aufzufinden, die sich mit den von aussen kommenden Ideen auseinandersetzte. Es
fehlte also etwas Wesentliches: das Erlebnis. Schlegel nahm ohne Kampf in sich auf und gab das Aufgenommene wieder preis, wenn eine andere Lehre ihn beeinflusste.
[...] Er trat in ein Geistesgebiet ein, machte es zu seiner Welt und urteilte nach ihren Gesetzen. Dann verliess er das Land und wanderte in ein anderes, wo sich das
Nämliche abspielte. Als Reisender war er mit der Gabe ausgestattet, sich überall rasch einzuleben und daheim zu fühlen. Diese Gabe war seine geistige Biegsamkeit,
die sich auf eine positive und negative Art auswirkte. [...] Ein System selbständig auszudenken und bildend auszubauen war ihm nicht gegeben. Er konnte nicht
philosophisch vertiefen, um- oder weiterbilden. Es fehlte seinen Anschauungen ein unverrückbarer geistiger Mittelpunkt, so dass die übernommenen Ansichten stets
Gefahr liefen, andern weichen zu müssen. Schlegel blieb daher in seinen ästhetischen Ueberzeugungen grundsätzlich nie fest.
Doch auf zwei Gebieten, die er durchwanderte, hat er geistige Schätze gesammelt, die stets seine Kritik bestimmten. Erstens führte er nämlich von der Aufklärung Bürgers
die hohe Schätzung des Silbenmasses, überhaupt des Formalen in der Poesie mit. Dazu begünstigte ihn die Verstaendnisseite seiner Natur, in der auch seine Vorliebe
für das Lehrgedicht, die Satire und die blosse Phantasiedichtung wurzelte, und auf der
einige Vorzüge seines Stiles beruhten: der gute Gliederbau, die Klarheit, Richtigkeit,
Reinheit und endlich der gelegentlich satirische oder parodistische Einschlag. Zweitens blieb er seit dem Einflusse Herders der
historisch-einfühlenden Beurteilungsweise treu. Sie fand in der mehr historisch-psychologischen Art seines Wesens eine gute Stütze.
Wie feine Adern durchzogen so Reste der Anschauungen Bürgers das klassische Lehrgebäude und wie ein breiter Strom befruchtete der Einfluss Herders seine gesamte kritische Tätigkeit in Jena.
Schöpferisch erwies sich Schlegel einzig als Gesetzgeber von poetischen Formen und von Grundsätzen in der Uebersetzungskunst. Hier wahrte er seine Selbständigkeit und gelangte zu neuen Einsichten.”
Hier Die Anfänge Schlegels kritischer Tätigkeit
Bürger, Gottfried August. Neue weltliche hochteutsche Reime enthaltend die ebentheyerliche doch
wahrhaftige Historiam von der wunderschönen Durchlauchtigen Kaiserlichen Prinzessin Europa. 1777 (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 3] Vor Alters war ein Gott,
Von nicht geringem Ruhme, Im blinden Heydenthume. Nun aber ist er Todt. Er starb - post Christum natum ,,,
Ich weiß nicht mehr das Datum.
[S. 20] Doch der verkappte Gast
Empfand auf seinem Rücken, Mit krabbelndem Entzücken, Kaum seine schöne Last, So sprang er auf und rennte,
Als ob der Kopf ihm brennte.
[S. 31] Nun dank, o frommer Christ,
Im Nahmen aller Weiber, Daß dieser Heyd und Räuber Bereits gestorben ist; Zwar ,,, fehlt´s auch zum Verführen
Nicht an getauften Stieren.”
Hier Bürgers Prinzessin Europa
Illustrationen zur Prinzessin Europa unter Illustrationen.
Ebstein, Erich. Gottfried August Bürger und der Harz. In: Der Ramberg 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
“[o.P.] Wenden wir uns nun einen Augenblick zu dem Dorfe Molmerschwende selbst:
Auf der Dorfstraße entlangschlendernd - am Dorfteiche vorbei- fiel uns ein Schild auf:
Bürger, Schlächterei. Auf Befragen hörten wir, daß der Name Bürger in dem Dorfe und in der Gegend noch vielfach vertreten sei. Als wir dann Dorfkinder nach dem
berühmten Dorfsohne Gottfried August Bürger fragten, sagten sie, der Dichter K a r l
B ü r g e r sei vor gar nicht langer Zeit gestorben., er habe sehr schön gedichtet. Als
wir aber erklärten, der Bürger, den wir meinten, sei schon über hundert Jahre tot, habe aber auch schön gedichtet, da wußten sie, wen wir meinten. Sie kannten sein
“Dörfchen” und “Das Lied vom braven Mann” aus der Schule. [...] Im ersten Stock, zur Rechten der Treppe, liegt das niedere Stübchen, wo der Dichter
der “Leonore” [!] das Licht der Welt erblickte. [...] Wir sahen auf das zum Hause gehörige Gärtchen hinaus, und ich erinnere mich der
Worte Pröhles: Ein tieferes Stilleben könne man sich nicht denken, als sich hier dem Auge biete, wenn man auf die grünenden Gärten und Obstbäume hinblicke, welche
sich zur Seite der Kirche vor dem Auge ausbreiten.”
Hier Ebsteins literarische Plauderei zu Molmerswende
Pietsch, Otto. Schiller als Kritiker. Dissertation Universität Königsberg. 1898. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 66] Ebensowenig wie “Idealisierung” vermag Bürger den Begriff “Individualität” in dem
Sinne zu fassen, wie Schiller ihn meint. Es scheint ihm ein lebhafter Widerspruch zu sein,
daß Schiller einerseits sagt: “Alles, was uns der Dichter geben kann, ist seine Individualität”
und andrerseits ihn so heftig angreift, daß er sein eigenstes, individuelles Empfinden in seinen Gedichten zum Ausdruck brachte. Es ist schon berührt worden, woran das liegt.
Bürger versteht unter Individualität die Persönlichkeit genau so, wie sie ist, mit ihren Vorzügen und Schwächen, ihren bedeutenden Eigenschaften, aber auch mit ihren
Beschränktheiten und Unzulänglichkeiten, ja ihren momentanen Verstimmungen und Erregungen. Diese Individualität des täglichen Lebens, diese intimste Mitteilung der eigenen
Persönlichkeit hält Schiller nicht für wert, in der Kunst zum Ausdruck zu gelangen. Er verlangt eine geläuterte Individualität, eine Persönlichkeit, die an sich selbst den Prozeß der
Idealisierung vorgenommen hat, ehe sie es unternimmt, sich künstlerisch zu äußern. Schiller läßt den “nachdenkenden Leser” entscheiden, ob er sich in diesem Punkte eines
Widerspruchs schuldig gemacht habe. Auch hier enthüllt er sein Inkognito nicht, das er aus verschiedenen Gründen für
zweckmäßig hält. Es sei falsch, hierin einen Kampf im Dunkeln zu sehen: “Wo mit Vernunftgründen und aus lauterem Interesse an der Wahrheit gestritten wird, streitet man
niemals im Dunkeln. Das Dunkel tritt nur ein, wenn de Personen die Sache verdrängen.” In diesen letzten Sätzen der “Verteidigung” charakterisiert Schiller übrigens in kurzen Worten
scharf und schlagend die beiderseits beobachteten Methoden. Die Rezension bezeichnet, wie schon gesagt wurde, in Schillers kritisch-ästhetischer
Entwickelung einen bedeutenden Fortschritt. An Stelle der früheren teleologischen Grundsätze sind rein ästhetische getreten. Er giebt zwar noch nicht mit Sicherheit dem
Gedanken Ausdruck, daß die Kunst Vergnügen, Freude hervorrufen soll, sondern hat die sittliche Veredelung immer noch stark im Auge; im wesentlichen ist aber schon jetzt ein
starker Bruch mit seinen früheren Überzeugungen erfolgt. Er setzt das Ziel der Kunstwirkung in das Gemüt und erst mittelbar in den sittlichen Charakter des Menschen.
[S. 147] Der verschlungene Weg, den Schillers kritische Entwickelung genommen hat, ist eigentümlich. In seiner Persönlichkeit lag, wie
schon häufiger betont wurde, eine bedeutende moralische und eine hohe ästhetisch-künstlerische Veranlagung nebeneinander. [...]
bewirkte für die erste bedeutendere Hälfte seines Lebens im Ästhetischen das Vorwiegen moralischer Gesichtspunkte [...]. Daneben
kommt in seinen specifisch kritischen Schriften die andere Seite seines Wesens, eben diese künstlerische, mit Nachdruck zu Sprache.
Dieser eigentümliche Dualismus ist für Schillers kritisch-ästhetische Thätigkeit das charakteristische Moment.”
Hier Pietschs Schiller als Kritiker
Zimmermann, Curt. F. L. W. Meyer, sein Leben und seine schriftstellerische Wirksamkeit.
Dissertation Universität Halle-Wittenberg 1890. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 11] Die Tage des Göttinger Dichterbundes waren nicht lange vorüber, als M. nach
Göttingen kam, aber die Mitglieder desselben hatten sich schon in alle Winde zerstreut. Nur Bürger, der mit dem Dichterkreise nahe verbunden gewesen war, lebte noch dort und
M. trat zu ihm in freundschaftliche Berührung. Bürger lernt in M. einen Menschen von guten Anlagen schätzen und bewog ihn, sich als Mitarbeiter an dem Musenalmanach, den
Bürger seit 1779 herausgab, zu betheiligen. [S. 18] Die Schwächen, welche M. in dem Leben des Dichters [Bürger] wahrnahm, fand er
auch in seinen lyrischen Produkten wieder; in einem Briefe an Heyne charakterisiert er die 1789 erschienen Bürgerschen Gedichte folgendermassen: “Popularität, die keine Grazie
zulässt, tönende Worte für gemeinen Sinn, Stolz, der das Verdienst seinem Richter aufdringen will, und vor allem die häufige Wiederkehr der beleidigenden Forderung, dass
eine Gottheit, wie wir uns die christliche denken, sich um alltägliche Liebeshistorien und Küsse kümmern und verwenden sollte, Vermischung der Sprache und des Tones,
Dehnung, Mangel an Empfindung und Verstösse gegen die Anständigkeit, berauben den Dichter beinah der vorzüglichsten Eigenschaften, um derentwillen er Achtung verdient.[...]
In den Tagen, als der poetische Liebeshandel Bürgers mit Elise Hahn anhub, der einen für Bürger so überaus prosaisch-traurigen Ausgang nahm, befand sich M. auf Reisen in
Italien. Von Tatter über den Vorgang benachrichtigt, verfasste M. eine “Warnung” [Gött. Musen Almanach 1791], die in scherzhaftem Gewande bittern Ernst enthielt und Bürgern
vor einem unüberlegten Schritte bewahren sollte.”
Hier Zimmermanns Dissertation über F.L.W. Meyer
Blömker, Friedrich. Das Verhältnis von Bürgers lyrischer und episch-lyrischer Dichtung zur englischen Literatur.
Dissertation Universität Münster (Westfalen) 1930. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.77] Um so größer ist die Bedeutung, welche die englische Literatur in
Shakespeare für die Ausbildung seines eigentlichen, wesensgerechten Werkes gewinnt. Wenn Bürger mit der “Lenore” der eigentliche Begründer der ernsten
deutschen Ballade ist, so ist Shakespeares Anteil daran nicht gering. Er ist das Hauptvorbild für einen dramatisch bewegten, gesteigerten inneren Aufbau, für
die lebenswahre Auffassung der Personen, für die ernsthafte poetische Verwertung des volkstümlichen Gespensterglaubens und endlich der
Lehrmeister für die bildkräftige Schilderung einer großartigen Natur, die den die Gesamtstimmung ergänzenden Rahmen abgibt für die Vorgänge im Schicksal
der Menschen. [S. 78] Erst der Sammlung des Bischofs Percy, die in einem großen Teil ihres
Gehalts Bürgers Ideal wahrer Volkspoesie auf das vollkommenste entspricht und mit ihren meist dem nordischen Kulturkreis entnommenen Figuren und
Stoffen und ihren nordischen Landschaften bei unserem norddeutschen Dichter auf eng verwandte Ideen- und Gefühlskreise trifft, haben wir den größeren Teil
seiner Balladendichtung überhaupt zu verdanken. [S. 79] Denn seiner ganzen Artung nach ist er wenig zum Uebersetzer
geeignet. [...] Ein weiteres wichtiges Moment für das Charakteristische seines Nachschaffens ist Bürgers starke Milieugebundenheit. Als Sohn eines
Landpfarrers, in engster Berührung mit der Natur aufgewachsen, ist er so sehr im heimischen Volkstum und Boden verwurzelt, daß es ihm, auch bei der
Behandlung zeit- und kulturferner Stoffe, nicht gelingt, sich aus dieser Sphäre zu befreien.
[S. 80] Andererseits darf man nicht verkennen, daß der Schritt, den Bürger unmittelbar von der Schauer- und Bänkelsängerromanze ohne eigentliche
Voraussetzung in der deutschen Literatur zur ernsten Ballade tut, eine bedeutende dichterische Leistung ist, und daß er für die
Ausbildung der folgenden Balladenpoesie, besonders des jungen Schiller, von vorbildlichem Einfluß gewesen ist.
Bedeutungsvoll ist seine Balladendichtung auch in dem Sinne, daß er mit ihr altes, köstliches Gut englischer Volkspoesie dem deutschen Publikum zugeführt hat.”
Hier Blömkers Dissertation zu Bürger und der englischen Literatur
Redlich, Carl Christian. Versuch eines Chiffernlexikons zu den Göttinger, Voßischen, Schillerschen und
Schlegel-Tieckschen Musenalmanache. 1875. (Sammlung Helmut Scherer)
In den o.g. Musenalmanachen war es nicht unüblich,
anstelle des eigenen Namens eine Chiffre zu verwenden. Im Göttinger Musenalmanach 1774 war z.B.Goethe mit ED, HD und TH vertreten.
Goeckingk verwendete Amaramt und Nantchen.
Redlich konnte die meisten Chiffren auflösen.
Hier das Chiffernlexikon zu den Musenalmanachen
G.A. Bürger´s sämmtliche Werke. Herausgegeben von Carl v. Reinhard. Erster Band. 1823.
(Sammlung Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
“[S. XIII] Vorrede zur gegenwärtigen Ausgabe.
Meine erste Sammlung von Bürger´s Schriften konnte weder eine vollständige, noch eine
vollendete werden, weil ich mich durch Zufall damahls noch nicht im Besitze des ganzen
literarischen Nachlasses meines Freundes befand. Sie ist zudem in den wiederhohlten,
ohne mein Wissen und ohne mein Zuthun veranstalteten Abdrücken durch Irrthümer
und Fehler jeder Art entstellt, und so dem von mir selbst besorgten immer unähnlicher geworden.
Schon früher hoffte ich, eine neue Ausgabe, die nichts vermissen ließe, zu liefern,
welche indessen auf mancherlei Weise und fast zu lange verzögert worden ist. Das
Publicum erhält sie hier endlich. Die Vorzüge derselben empfehlen sich auf den ersten
Blick. Nicht bloß durch zweckmäßigere Anordnung, durch eine Menge Berichtigungen
im Einzelnen und durch große Correctheit, sondern vornähmlich durch die nur immer
mögliche Vollständigkeit nach dem Gebrauche mir vorher unzulänglicher Hilfsmittel. Die
vorliegende Auswahl, welche für alle Zukunft unverändert bleiben wird, begreift in den
beiden ersten Bänden ein halbes Hundert Gedichte mehr, als meine ältere.
[S. XV] Ein Tadel, der am lautesten wurde, und auch wohl den meisten Grund hat, war,
daß ich oft zu rasch, und nach einem einseitigen, von S c h i l l e r ´ s Urtheile noch
befangenen Geschmacke gerade gegen solche Gedichte entschieden habe, welche die
Eigenthümlichkeit der Bürgerischen Manier am deutlichsten und kräftigsten, wenn auch nicht immer frei von Anstoß, bezeichnen.”
Hier der erste Band der Reinhardschen Bürger-Ausgabe
G.A. Bürger´s sämmtliche Werke. Herausgegeben von Carl v. Reinhard. Zweiter Band. 1823.
(Sammlung Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
Hier der zweite Band der Reinhardschen Bürger-Ausgabe
Erhard, Heinrich August. Gottfried August Bürger, und mit ihm Berührung einiger seiner Zeitgenossen.
In: Die Mitwelt 1820. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 95] Bürger war Balladendichter, Nationaldichter im vollsten Gehalt des Worts, und
sonach, da schon jetzt viele seiner Gesänge, besonders auf dem Lande, von Mund zu Mund sich fortpflanzen, ist es entschieden, daß sein Ruf durch die Vox populi noch lange stehn wird, gegründet in seinen Gesängen durch hohen Beruf und durch kunstlose
Ausführung. - Wenn denn auch bei diesem Volksdichter, einer Zierde seiner Zeit, künftige Jahrhunderte fragen werden “wie wurde er geehrt? wer wand ihm den Lorbeer?
wer gab ihm die glückliche Freiheit, das dolce far´niente! in der Phantasiewelt schwärmen
zu dürfen?” so muß es auch hier wieder heißen: “die Bedrücker kannten ihn nicht, die Bedrückten konnten ihn nur mit Worten bewundern; und es ging auch ihm fast wie dem
blinden Homer, der seine Gesänge vor den Säulengängen der Palläste um ein Geringes recitirte.”
[S. 157] Ehrten, bewunderten wir nicht den Dichter, liebten wir nicht seine flatterhafte,
unbesonnene Gutmüthigkeit im wirklichen Leben, wir würden bei alle dem, was wir von ihm gehört, und noch mehr bei dem, was wir nicht gehört, auf den moralischen
Menschen mit Steinen werfen. [S.145] Die Kälte, mit welcher man größtentheils die Nachrichten von Bürgers letzter
Lebensperiode und seinem Tode in Göttingen aufgenommen, hatte ihren Grund in Stadtgesprächen. Die geschiedene Ehefrau hatte nemlich auch ihre Parthei, suchte sich
auf Bürger´s Kosten vielleicht auch wohl mitunter zu rechtfertigen, und es liefen Gerüchte
umher, daß er bei den Ausschweifungen der Gattin nicht aus Blindheit, sondern des Vortheils wegen geschwiegen, und daß seine ganze Krankheit die Folge gemeiner
Ausschweifungen, welche den Krankheitsstoff gleich mit sich führen, sey. [S. 147] Dazu kam, daß er in Göttingen unter seinen jungen Freunden in einer strengen
Schule der Prosodie erzogen war, und daß sein herrlicher Freund Boie es nie zugab, wie er dem jungen Roß nach ungebahnten Wegen den Zügel lasse. Um so vollendeter,
ansprechender, d a u e r n d e r stehn aber auch seine Geistesprodukte da, weil er aus sich selbst herausging, nicht, wie Dichterlinge
sich selbst gefiel, sondern den Eindruck b e r e c h n e t e, welchen seine Posie machen müsse.
[S.151] Am reichhaltigsten, glücklichsten und ruhmwürdigsten blieb Bürger ohnstreitig in der Dichtungsart, die er selbst “episch-lyrische
Gedichte” nennt. [...] In Gedichten anderer Gattungen blickt Bürgers Freiheitssinn, sein geschworner Haß gegen alle Dependez vom Staat, seine Verachtung aller Schmeichelei hindurch.
[S. 157] B ü r g e r, als Mensch betrachtet, war als moralischer Mensch nicht von Auszeichnung, sondern er fand seines Gleichen
überall. Ein Widerstreit zwischen Empfindung und Vernunft - gute Grundsätze und ungemäßigte Leidenschaften - Genuß und dann
Bereuen des Genusses - Maxime im Wort, Laune im Handeln - redlich und gefällig ohne Eigennutz, aber immer an der falschen Stelle -
lässig im Einnehmen, locker im Ausgeben - so war Bürger mit vielen anderen sanguinischen Männern. Im B ü r g e r l e b e n fehlte viel,
daß er, als halber, der Weltverhältnisse unkundiger Naturmensch, dem alles abging, sich in Zwang, Ergebenheit und Weltton zu
schicken, hier sein Glück hätte machen können. Im a l l g e m e i n e n aber waren seine Unglückssterne - die Frauen!!”
Hier Ehrhards Arbeit über Bürger in der Mitwelt 1820
Pröhle, Heinrich. Gottfried August Bürger und unsere Zeit. In: Deutsches Museum 1851.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.607] Es ist auffallend, daß die Bürgerliteratur gerade in diesem und den
letztvergangenen Jahren sehr ansehnliche Erweiterungen erhalten hat und daß namentlich die dichterische Verherrlichung Bürger´s und seines Lebens noch in
fortwährender Zunahme begriffen ist. [...] Daß nun aber die Aufmerksamkeit unserer Dichter und Dichterlinge in neuerer Zeit sich gar noch dem Leben eines Poeten aus dem
vorigen Jahrhundert zugewendet hat, dessen persönliches Schicksal man über seinen herrlichen Dichtungen längst würde vergessen haben, wenn dasselbe nicht seinen
Schatten selbst in die eigenen Dichtungen dieses Poeten hineinwürfe, dies gereicht uns keineswegs zur Ehre und ist ein sehr bedenkliches Zeichen der Zeit.”
Zu Otto Müllers “Bürger, ein deutsches Dichterleben”:
“[S.608] Gleichwohl leidet auch diese Dichtung an den allgemeinen Fehlern aller
ähnlichen Producte: sie ist weder ein eigentlicher Roman, noch hat sie den Werth
einer Biographie. [...] Otto Müller ist daher über Bürger´s Charakter durchaus nicht
verblendet, was wenigstens dem Leser, der sich durch die romanhafte Behandlung
nicht täuschen läßt und zwischen den Zeilen zu lesen versteht, nicht entgehen kann.” Zu Salomon Hermann von Mosenthals Drama “Bürger und Molly, oder ein deutsches
Dichterleben: “[S.609] Allein was soll man überhaupt dazu sagen, wenn der Verfasser eines
historischen (oder literar historischen) Dramas eine andere kurz vor seiner eigenen
Arbeit erschienen Dichtung als Quelle benutzt, anstatt, wie wir es von seiner
künstlerischen Gewissenhaftigkeit doch billig verlangen dürfen, auf die Geschichte
selbst zurückzugehen und sein Werk auf eigene Studien aufzubauen?” Zu Emil Leonhards “Gottfried August Bürger, ein deutscher Poet”
“[S.609] Wir glauben dem Leser von dieser Curiosität am deutlichsten eine
Vorstellung geben zu können, wenn wir bemerken, daß dem Dichter der Abschnitt von Karl Beck´s
“Nächten” vorgeschwebt zu haben scheint, wo dieser Börne besingt, ihn redend einführt und von ihm eine neue Bibel schreiben läßt.
War dieser Gedanke schon in Bezug auf Börne´s idealen Standpunkt keineswegs zu loben und nur Beck´s damaliger Jugend
allenfalls zu Gute zu halten, so ist eine solche lyrische Ueberdichtung (wenn ich mich dieses Ausdrucks bedienen darf) bei Bürger geradezu abscheulich.”
Zu “Gottfried August Bürger´s letztes Manuskript” eines ungenannten Herausgebers.
“[S.610] Der ungenannte Herausgeber des “letzten Manuscripts” will einmal Bürger´s Charakter durch die Herausgabe des
vorgeblichen Manuscripts ein Ehrendenkmal setzen, sodann aber auf der anderen Seite die Flecken, die dennoch vielleicht an Bürger
haften sollten, von dem Standpunkte aus, den der Cultus des Genius einnimmt, rechtfertigen. Aber beides ist schon ein Widerspruch;
Wirthschaftsberechnungen, wie sie in dieser Schrift sich vorfinden, und der Cultus des Genius vertragen sich nicht miteinander. Der
Vorredner in seiner Beschränktheit wird sich also entschließen müssen, während wir Bürger als Menschen mit allen seinen
Irrthümern lieben und achten, ihn entweder als Genie oder als Philister anzubeten.”
Hier Pröhles Bürger und unsere Zeit
Ebstein, Erich. Neue Kunde von und über Bürger. In: Süddeutsche Monatshefte 1907.
(Sammlung Helmut Scherer)
Eine Fundgrube mit Stammbuchblättern und Briefen von Gottfried August Bürger,
die nicht in Strodtmanns “Briefe von und an G.A. Bürger” stehen. Darunter:
Bürger an Kästner, Listn (13.9.1773), Miller (20.1.1774), Gelhus (17.5.1776), Gemeinde
Gelliehausen (3.3.1778), Scheufler (16.3.1778), Rothmann (9.4.1778),
Dieterich (29.4.1778), Hindenburg (9.1.1779), Becker (14.6.1781),
Kl. Schmidt (24.9.1781), Mackenthum (10.1.1786), Wächter (13.4.1786), Heyne oder
Lichtenberg? (2.9.1787), Boie (20.4.1789), Schwarzkopf (Jul. 1789).
Aus drei den Curialakten der Göttinger philosophischen Fakultäten entstammenden Briefen:
“[S.422,von Heyne] Wenn gleich seine Reputation in der gelehrten Welt nicht eigentlich
von der Gelehrsamkeit selbst ausgehet: so ist, doch auch die Dichtkunst unter den
schönen Künsten, welche zur philosophischen Klasse gehören; er ist aber doch auch
mehr als blos Dichter im gemeinen Sinn, hat einen berühmten Namen, und ist also im Ganzen ein Mann, der Aufmerksamkeit verdient.
Nun fängt man außerdem gar zu laut an, es der Universität Göttingen zum Vorwurf zu
machen, daß sie einen so berühmten Mann bey sich hat, den man hier ganz im Dunkel
läßt und zu vernachlässigen scheint. [...] so stelle ich zu hohen Ermessen
unterthänigst anheim, ob es nicht gut befunden werde, dem M. Bürger den Charakter
eines Professoris philosophiae extraordinarii gnädigst beizulegen.” Aus der Antwort an Heyne:
“[S.423] Die von euch angerühmte Fähigkeiten des M. Bürger sind auch Unserer
Aufmerksamkeit nicht entgangen und würden Wir nicht anstehen bey Se. Königl.
Majestät auf Ertheilung einer außerordentlichen Professur in der philosophischen
Fakultät für denselben anzutragen, wenn Wir nicht das Bedenken hätten, daß der
Magister Bürger nach erhaltener Professur um eine Gehalts Ertheilung nachsuchen möchte. Da die euch am besten bekannte
beschränkte Umstände der Universitäts Kaße Uns nicht erlauben gedachtem Magister dazu einige Hofnung zu ertheile;[...].”
Hier Ebsteins Neue Kunde von Bürger
Hirzel, Georg. Autor und Verleger im vorigen Jahrhundert. In: Allerlei Leute 1899.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S 37] Es ist für uns moderne Verleger immerhin interessant zu sehen, wie unser Kollege im
vorigen Jahrhundert von seinem Autor behandelt wurde, zumal jeder Brief den Dichter in einer anderen Stimmung zeigt. Heute kommt Freundschaft und geschäftlicher Örger anders zum
Ausdruck, Gänsekiel und Stahlfeder schreiben verschiedene Sprache.”
Enthalten sind die Briefe vom (mit Ausnahme 30.7.82 nicht in Strodtmann):
20. März 1779 4.Aug. 1781 19.Novbr. 1781
30.Jul. 1782 16.Aug. 1783
Eine Kostprobe aus dem letzten Brief:
“Ach Goldkäferchen, Goldkäferchen, wenn ich an dich denke, so muß ich gleich vor Angst auf
das Stühlchen, so angst und schissern ist mir vor deinem Donner und Hagelwetter zu Sinne.
Ich lasse mich auch wahrhaftig in diesem Jahre nicht wieder vor dir sehen. Die Ohren klingen
mir den ganzen Tag. Das kommt ohnstreitig blos davon, weil du jezt meiner so oft in liebe und Ehren gedenken magst.”
Hier Hirzels Autor und Verleger im vorigen Jahrhundert
Leverkühn, August. Der Dichter G.A. Bürger als Richter. In: Deutsche Revue 1884.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.86] Und so hat sich denn beim Amtsgericht Reinhausen, zu dessen Bezirk das
ehemalige Amt Altengleichen gehört, nur die eine Erinnerung an Bürgers dienstliche Thätigkeit lebendig erhalten, daß er ein “Faullax” gewesen sei.
Allein nicht immer war Bürger lässig und saumselig, er konnte sich auch zu einer beängstigend prompten Justiz aufraffen, wenn höhere Interessen, nämlich die seiner
gnädigsten Patrimonialherren, im Spiele waren. Hiervon zeugt eine unter alten Aktenstößen jüngst aufgefundene, demnächst an das Königliche Staatsarchiv in Hannover
abgelieferte Akte, die von Bürger, abgesehen von einigen Briefen, die dazu gehören, völlig
eigenhändig geschrieben ist. Ihr Inhalt giebt ein so anschauliches Bild der damaligen Patrimonialjustizpflege im allgemeinen und von Bürgers Beamtenwirksamkeit im
besonderen, daß genauere Mitteilung desselben wohl von allgemeinem Interesse sein dürfte.”
Hier Leverkühns Bürger als Richter
Paech, Johannes. G.A. Bürger als Übersetzer Virgils. In:Bericht über das Schuljahr 1906/1907 Breslau 1907.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.4] Merkwürdiger Weise aber liegt aus einer viel früheren, ich möchte sagen aus
der jambischen Periode Bürgers schon eine Probe seiner Hexameter vor, eine Übersetzung der ersten 392 Verse des vierten Buches der Äneis unter dem Titel
“Dido, ein episches Gedicht aus Virgils Äneis gezogen.” Sie ist in demselben Jahre angefertigt wie der Aufsatz, der den deutschen Hexameter wenigstens zur
Übersetzung Homers völlig verwirft.
[S.15] Was für ein weiter Abstand trennt doch diese Bürgersche Dido von den
Übersetzungen, denen diese Proben entstammen! Es ist nur ein kleiner Abschnitt aus dem dichterischen Wirken Bürgers. Wie darin
im Guten und Schlechten seine Vorzüge und Schwächen deutlich hervortreten, habe ich zu zeigen versucht. Aber es ist auch bezeichnend, daß es ein so kleiner
Abschnitt blieb.”
Hier Paechs Bürger als Übersetzer Virgils
Martens, Herbert. Die Schöpfung der Kunstballade. In: Deutsche Rundschau 1918.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.252] Die Schöpfung der Kunstballade ist ein Tempel auf dem Wege zur Ballade
Goethes. Sie hat dem größeren Geiste die Weihe und den Schlüssel zu ihrem Geheimnis gegeben. War Bürger auch kein Universalgenie im Goetheschen Sinne, aus bloßen
genialen Einfällen ist sein Meisterwerk nicht zu erklären. Die Zauberkraft des Schöpfers hatte auch ihn ergriffen. Daß sie sich mit der “Lenore” erschöpfte, lag einzig und allein an
seiner engeren Natur. Nur in diesem Sinne können Schuld und Schicksal, Erschütterung und Verbitterung aus
Bürgers Erdenirren gerecht beurteilt werden. Es bleibt eine schwere Verirrung, auf lyrische Naturen, wie Bürger und Liliencron, Goethes Urteil über Günther anzuwenden: ihr Leben und
Dichten sei zerronnen, weil sie sich nicht zu zähmen wußten. Ihr Leben läßt sich nimmer als das von Verirrten, Haltlosen, von Trinkern und Verbuhlten begreifen. Ihr Dichten
erscheint uns heute vielmehr als ein getreuer Spiegel der Zeit und ihrer Schicksale. Ihr unglückliches Leben, in einer unvollkommenen, einseiztigen Natur begründet, konnte sich
unmöglich auf den Höhen Goethischen Geistes bewegen; die Unglücklichen rangen Zeit ihres Lebens nach frischer Luft aus der grauen, engen Alltagskümmernis, nach Befreiung
von drückenden Geldsorgen, nach den goldenen Wolkensäumen, die nach einem Sturmtage den Abend verklären.
[S.256] Wir können Schillers idealisch gestimmter Gesinnung, seinem aufgeklärten sittlichen Bewußtsein unsere Bewunderung nicht versagen und müssen seiner herben Kritik
insoweit recht geben, als sie die Unerbittlichkeit seines für Menschenpflicht und Menschenwürde besonders empfindliche Zeitalter darstellt. Aber dem L y r i k e r in Bürger
konnte sie nicht die volle Gerechtigkeit widerfahren lassen und mutet uns heute als vorurteilsvoll, als im gewissen Sinne beschränkt an. Ohne Zweifel war Bürger von den
beiden der Lyriker; seine lyrische Ursprünglichkeit kam schon in der “Lenore” zum Durchbruch. Dies fühlte auch Goethe, und es ist nicht unbekannt geblieben, daß er
wiederholt Bürgers lyrische Begabung vor der Schillerschen Kritik in Schutz nahm. Aber nicht allein dem Lyriker, auch dem
D e u t s c h e n in Bürger hätte Schiller größeres Verständnis entgegenbringen können. Hier versagte das Augenmaß des
griechisch-rämisch gebildeten Weltbürgers. Prüfen wir heute das Lebenswerk Schillers und dasjenoge Bürgers von deutschnationaler
Warte, so ist es verwunderlich, wie wenige deutsche Stoffe dem ersteren zugrunde liegen, während Bürgers ganzes Sinnen und Denken in der engeren Heimat aufging.
Hier Herbert Martens Die Schöpfung der Kunstballade
Bobé, Louis. Findlinge aus dänischen Privatarchiven. In: Euphorion 1908.
(Sammlung Helmut Scherer)
Diese Sammlung enthält neben Briefen von Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Johann
Gottfried Herder, Johann Caspar Lavater, Johann Friedrich Wilhelm von Schlegel, Louise von Göchhausen und Gräfin Charlotte Schimmelmann auch einen nicht in
Strodtmann veröffentlichten Brief Bürgers vom 29. Oct. 1789 an Friederike Brun, geb. Münter:
“[S.53] Hier, holde gütige Frau, schicke ich Ihnen eine Ankündigung. Ich habe die
sonderbare Grille die Beförderung derselben bloß den wackern Weibern unmittelbar
an´s Herz zu legen. Wundershalber will ich doch sehen, was dabey herauskommt. Nun soll mich zwar der Himmel vor der Unverschämtheit bewahren, Sie auf eine
mühselige Subscribentenjagd sprengen zu wollen. Allein es könnte ja doch seyn,
daß Ihnen ganz von ungefähr auf einem Spaziergange ein jagdbarer Hirsch so nahe aufstieße, daß Sie nur das Stäbchen zu erheben brauchten, da meinte ich nur,
sollten Sie das Wildpret anrühren und rufen: halt! Sie merken, daß ich Ihnen einen Zauberstab zutraue und werden nicht ermangeln
mir gelegentlich wieder etwas Verbindliches dafür zu sagen.”
Hier die Findlinge aus dänischen Privatarchiven
Führer durch die Altertumssammlung des Städtischen Museums Göttingen. Göttingen 1919.
(Sammlung Helmut Scherer)
Eine Aufstellung der sich im Besitz des Museums
befindlichen Dokumente, Erstdrucke und Bilder zum Themenkreis Bürger.
Hier Bürger-Dokumente im Städtischen Museum
Ebstein, Erich. Über die Konfiskation von Bürgers Ehestandsgeschichte. In: Zeitschrift für Bücherfreunde.
1930. (Sammlung Helmut Scherer)
Eine bizarre Geschichte aus dem Jahre 1812:
Das Buch mit Bürgers Ehestandsgeschichte wurde
wegen “unsittlicher Stellen” verboten:
Hier Ebsteins Bericht über die Konfiskation
Schaaffs, Georg. Referat zu Paul Zaunert, Bürgers Verskunst. In: Deutsche Literaturzeitung 1912.
(Sammlung Helmut Scherer)
 Rezensionen zu
V. Beyer: Begründung der ernsten Ballade 1905 “[S.668] so zeigt sich in der kritischen Verwertung der Nachrichten über Bürgers
Studien Voreingenommenheit, [...] der Einfluss der englischen Gedichte auf die L e n o r e steht felsenfest.”
C. Janentzky: G.A. Bürgers Ästhetik 1909
“[S. 668] Ich habe einen einzigen, aber schwerwiegenden Einwand: dass die V o r l e s u n g e n m.A.n. überhaupt nicht von Bürger stammen, sondern ein
Machwerk von Reinhardts eigenen Händen sind!” “[S.669] Was ich seither an Reinhardt beobachtet habe, und was von andern
beobachtet ist, hat mich immer mehr in der Meinung bestärkt, dass er ein gewissenloser Freibeuter gewesen ist, der heute, um Geld zu verdienen, Bürgern
plagiierte, und ihm morgen seine eigenen Elaborate unterschob, wieder um Geld zu verdienen.”
P. Zaunert: Bürgers Verskunst 1911
“[S.670] verdient nun mit Nachdruck die Vollständigkeit, Sauberkeit und Zuverlässigkeit alles dessen hervorgehoben zu werden, was der Verf. zu sagen hat.”
Hier Schaafs Referat
Lomberg, August. Gottfried August Bürger - Das Lied vom braven Mann - Der wilde Jäger. In:
Präparationen zu deutschen Gedichten 1904. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.82] Sein Meisterstück in dieser Dichtungsgattung, das zugleich seinen Dichterruhm
begründete und für immer sicherte, ist die “L e n o r e”. Schon gleich bei ihrem ersten
Erscheinen erregte sie einen Sturm von Begeisterung und durcheilte im Fluge ganz Deutschland. Auch heute noch hat sie von ihrer tiefgehenden und nachhaltigen Wirkung
nichts verloren. Freilich erscheint sie für eine Behandlung in der Schule wenig geeignet, da sie Dinge berührt, die mit Kindern nicht gut besprochen werden können. Um so
brauchbarer in erzieherischer Hinsicht aber finden wir sowohl “Das Lied vom braven Mann”
wie auch “Den wilden Jäger”. Die Vorzüge der Bürgerschen Poesie zeigen sich auch bei ihnen in hellstem Lichte: zunächst der volkstümliche Stoff, sodann die dramatische
Lebendigkeit in der Darstellung, nicht minder aber auch der Fluß der Verse und der Wohllaut der Sprache. Was diese Gedichte für erzieherische Zwecke noch besonders
wertvoll erscheinen läßt, ist ihr sittlicher Gehalt. Beim “braven Mann” sehen wir eine
Opferwilligfkeit und Hochherzigkeit der Gesinnung, die jedes empfängliche Herz mit sich fortreißt; der “wilde Jäger” dagegen zeigt uns in erschütterndem Gemälde die
verhängnisvolle Macht der Sinnenlust, die den Menschen zuletzt ins Verderben stürzt.”
Hier die “Gebrauchsanleitungen” für die Schule
Ebstein, Erich. Gottfried August Bürger. In: Tuberkulose als Schicksal. 1932
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 70] Nach den uns vorliegenden Berichten werden wir
sagen müssen, daß Bürger an einer ziemlich rasch verlaufenden Lungenschwindsucht, zu der sich noch Kehlkopfschwindsucht gesellte, gestorben ist.”
Hier Ebstein medizinischer Bericht
Nebe, August. Aus Bürgers Leben. Nach einem ungedruckten Briefwechsel. In: Tägliche Rundschau,
Unterhaltungsbeilage, Nr. 27, Sonnabend, 1. Februar 1902 (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 106] Da das Wurzbachsche Werk [Wurzbach] vor einiger
Zeit in der “Tgl. Rdsch.” bereits ausführlich gewürdigt wurde, so mag es heute von Interesse sein, gewissermaßen ergänzend
aus einem ungedruckten Brautbriefwechsel jener Tage, der mir vorliegt, einige bemerkenswerte Stellen anzuführen. Der
Bräutigam, der spätere Professor Schmelzer in Helmstädt, dann in Halle, kennt Bürger von seiner Studienzeit und seiner
ersten juristischen Lehrtätigkeit in Göttingen her. Die Braut, eine Göttinger Professorentochter [Beckmann], berichtet aus
unmittelbarer Anschauung mancherlei und spiegelt zugleich die Anschauung der Professorenkreise über Bürgers unglückliche dritte Heirat wieder.”
Hier Aus Bürgers Leben von A. Nebe
Minor, Jacob. Zwei Recensionen Bürgerischer Dichtungen von A.W. Schlegel. In: Zeitschrift für die
Österreichischen Gymnasien. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 586] Die erste Recension (über Bürgers Gedichte 1789) ist in den Göttingischen
Gelehrten Anzeigen, den 9. Juli 1789, 109. Stück, S. 1089 ff. enthalten. Bürger selbst bezeichnet W. Schlegel als Recensenten (Strodtmann, Bürgerbriefe IV 31).
Die zweite Recension (über Bürgers Hohes Lied) ist im Neuen deutschen Museum von
Boie 1790, 2, 205-214 (Februarheft) und 3, 306-348 (Märzheft) gedruckt. Über die Autorschaft vergleiche man die Briefe bei Strodtmann III 299, IV 5.8.42, und den Brief
Friedrich Schlegels an Wilhelm bei Walzel S. 36 f. Man liest dorzt auch, welchen Wert Boie auf diesen Beitrag Schlegels legte, den er gut honorierte.”
Hier Zwei Recensionen von A.W. Schlegel
Bernays, Michael. Ein kleiner Nachtrag zu Bürgers Werken. In: Archiv für Litteraturgeschichte 1870.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 110] Er [Bürger] hat in dieser Arbeit alle rohen Elemente seiner Dichternatur
gewissermassen concentrirt. Die Erhabenheit der Tragödie scheint ihm wenig Ehrfurcht einzuflössen; ohne Scheu dringt er mit seiner Individualität in das Reich der
Shakespearschen Poesie vor. Er hat nicht gelernt, sich dem Dichter mit Freiheit unterzuordnen; er meistert den Meister; die Scheckensschauer, die der britische Poet
hervorgerufen, sind ihm noch nicht wirksam genug; er sucht sie mit seinen eigenen
Mitteln zu überbieten. Hier wird, zwecklos und unvernünftig, die Reihenfolge der einzelnen
Scenen gestört; dort wird ohne Noth, dem Werk etwas genommen, und dort gar, gewiss ohne Noth, dem Werk etwas hinzugefügt. Bürgers Phantasie, die sich leider nur zu oft,
indem sie das Volksmässige zu ergreifen glaubte, am Gemeinen behagte, gibt sich in
diesem Behagen vielleicht nirgends rücksichtsloser hin, als in einigen Hexengesängen, die er selbständig erfunden und der Tragödie Shakespeares einverleibt hat.”
Hier Bernays Nachtrag zu Bürgers Shakespeare-Bearbeitungen
Seidemann, Johann Karl. Zu Bürgers Ballade “Der Kaiser und der Abt”. In: Archiv für Litteraturgeschichte
1880. (Sammlung Helmut Scherer)
Spanische Quellen mit ähnlichen Motiven
wie in Bürgers Der Kaiser und der Abt.
Hier Seidemanns spanische Quellen
Reinhard, Karl von. G. A. Bürger über Aesthetik. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. 1825.
(Sammlung Helmut Scherer)
“[S.429] Die eben erschienene “Aesthetik von Bürger” veranlaßt mich, aus der
A n r e d e an seine Zuhörer, womit der Verfasser die Vorlesungen, aus welchen dieses Lehrbuch entstanden ist, zum letzten Male eröffnete, folgende
Stelle hier mit zu theilen. Vielleicht dient sie dazu, die Aufmerksamkeit des Publikums auf ein so interessantes Werk lebhafter an zu regen.”
Hier Reinhards Werbeschrift
Fischer, Ottokar. Farbenstudien. In: Das literarische Echo. 1911. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S.699] Für Bürger hat die Natur als solche bloß geringen Wert, er benützt sie als
Folie seiner Gefühle, seiner Verliebtheit, als bequeme Ergänzung menschlicher Verhältnisse und als reichhaltige Fundstätte wohlfeiler Vergleiche. Doch ist diese
scheinbar indolente Stellung zur Außenwelt, zur Lichtwelt insbesondere, mitbedingt durch wesentliche Züge seiner Individualität.
Es ist ja verwunderlich, daß er bei seinen naturalistischen Grundsätzen nicht auch auf dem Gebiete der Gesichtswahrnehmungen große Anschaulichkeit erstrebt und erreicht
hat. Seine Poesie gilt als Muster von darstellender, anschaulicher Dichtung, aber das
Wort “anschaulich” sagt zu viel: denn es sind nicht in erster Reihe B i l d e r, die bei
ihm klar hervortreten, zu seinen Idealen scheint nicht die realistische Nachahmung von visuellen Naturphänomenen gehört zu haben. Dagegen weiß er vorzüglich und in
vorbildlicher Art, Naturlaute und andere Klänge wiederzugeben: “Und hurre, hurre, hop hop hop...” [...] Kein Wort von einem Eindruck auf den Gesichtssinn. Und doch erzielt
Bürgers Balladenpoesie, im Gegensatz zu seiner Lyrik, mächtige Wirkungen, die aufs
Auge berechnet sind. Allerdings, es handelt sich da nicht um einzelne Farben, sondern um die Kontrastwirkung von Farbenpaaren, nicht um die Pracht des Regenbogens,
sondern um Licht- und Schatteneffekte; nicht um sattes Kolorit, sondern um dämmernde Konturen; und, was das wesentlichste ist, nicht um eine ruhige Darstellung
von Zuständen, sondern um eine Silhouettenfolge, um ein wildbewegtes Linienspiel, um das Vorbeihuschen flüchtiger Bilder: Lenore, vom toten Bräutigam entführt; die wilde
Jagd durch Saaten und Wiesen dem Verderben entgegen; “die Entführung”; der brave Mann im Kampfe mit den schwellenden Fluten; Graf Walter reitend und hinterdrein das
verkleidete Mädchen - ein unaufhörliches Auf und Ab, ein atemloses Dahinrasen, eine wilde Jagd von Bildern, die kaum fähig sind, in voller Beleuchtung zu erscheinen.”
Hier Fischers Farbenstudien
Janke, Erich. Ein Brief Gottfried August Bürgers. In: Euphorion 1901. (Sammlung Helmut Scherer)
Ein im Strodtmann, 2. Bd. nur unvollständig
abgedruckter Brief Bürgers an Dieterich vom 23. Apr. 1778, u.a. zu “Frau Schnips”
Hier der vollständige Brief vom 23.4.1778
Uhde, Hermann. In Göttingen vor hundert Jahren. In: Im neuen Reich. 1875. (Sammlung Helmut Scherer)
“[S. 241] So mag denn auch die Hoffnung nicht eitel sein, daß eine Reihe von alten
Briefen, deren Einblick stufenweise das Werden und Wachsen eines liebenswürdigen,
begabten Jünglings zeigt, antheilsvolle Aufnahme finde; um so mehr, als der Schreiber
über merkwürdige Genossen seiner Zeit und seines Lebens oft genug berichtet und einen Namen führt, der sogleich freundliche Erinnerungen wecken muß.
Dieser Name heißt Boie, und die Briefe rühren her von dem Bruder dessen, der
denselben als jenen des Hainbundpräsidenten “Werdomar” weithin bekannt gemacht hat; von Christian Rudolf Boie, dem jüngsten Bruder Heinrich Christians.”
Hier der dreiteilige Bericht Uhdes
Fallersleben, Hoffmann von. Findlinge. In: Archiv für die Geschichte deutscher Sprache und Dichtung. 1874.
(Sammlung Helmut Scherer)
Zwei Briefe:
Bürger an Johann Martin Miller vom 10. April 1777 und Miller an Bürger vom 25. Januar 1778.
(Beide Briefe im 2. Band von Strodtmann)
Hier Fallerslebens Findlinge von 1874
Consentius, Ernst (Hg). Bürgers Gedichte in zwei Teilen. 1909. (Sammlung Klaus Damert)
Die erste von Consentius 1909 herausgegebene
Ausgabe von Bürgers Gedichten mit einem Lebensbild, der Gedichtausgabe von 1789,
Nachlese zu den Gedichten, Anmerkungen, Worterklärungen,
Namenregister und alphabetischem Verzeichnis der Gedichte
nach Anfängen und Überschriften.
Hier Bürgers Gedichte, von Consentius 1909 herausgegeb.
Nebe, August. Eine neue Bürgerausgabe. In: Preußische Jahrbücher 1909. (Sammlung Helmut Scherer)
Rezensiert werden Bürgers Gedichte, herausgegeben von Ernst Consentius 1909.
“[S. 514] Freilich, das feststehende Bild des seltsam verworrenen, widerspruchsvollen,
im steten Auf und Ab vom Sturm der Leidenschaft umhergeworfenen Dichters kann naturgemäß durch die zierlichen Tändeleien, die artigen Kleinigkeiten und auch die
gelegentlich recht frivolen Scherze, die wir nun seinen Gedichten eingereiht finden, nicht wesentlich verändert oder bereichert werden. [...]
Kann die große Tragödie des Dichterlebens Bürgers, die durch Zügellosigkeit und Haltlosigkeit selbstverschuldet war, nur gemischte Gefühle auslösen, so bietet auch
das Lebenswerk seiner Dichtung ein wenig harmonisches Bild. ein kühnes Wollen, aber ein schwerfälliges Schaffen, hochfliegende Pläne in überstürzter Hast, aber
rasches Ermatten und Sinken, ein lebendiger Drang, etwas Großes zu gestalten, aber ein verhängnisvoller Mangel frei schöpferischer Phantasie und ein mühseliges Ringen
mit dem Stoff. - Und derselbe Mann, der einst “mit Wort und Tat” zu zeigen strebte, “was wahre lebendige Volkspoesie sei”, und dessen Lenore den lange verschütteten
Weg zu jenem frischquellenden Jungbrunnen aller Dichtung glücklich wiederfand, der
als ein vielbewundertes Kraftgenie sich Herder und Goethe zur Seite gestellt hatte, derselbe Mann fügt sich später doch wieder den Künsten des Herkommens und
ergießt seine stürmenden Gefühle in zwangvoll gefeilte Sonette. So trägt seine Dichtung den Stempel des Fragmentarischen und Unsteten.”
Hier Nebes Rezension der Consentius-Ausgabe von 1909
Kleßmann, Eckart. Universitätsmamsellen. Fünf aufgeklärte Frauen zwischen Rokoko, Revolution und
Romantik. Eichborn Verlag Frankfurt am Main 2008 (Sammlung Klaus Damert)
Viele Meinungen zu Bürger bestehen vorrangig aus einer moralischen Verurteilung von
Bürger. Aus dieser Sicht werden dann auch Bürgers Werke gesehen. Will man nicht dem
von Friedrich Schiller geforderten idealistischen Menschenbild (das allerdings wenig
konkret ist) folgen, kann eine empirische Herangehensweise sinnvoll sein. Aus heutiger
Sicht sind viele der moralischen Vorwürfe ohnehin kaum nachvollziehbar, es ist deshalb
reizvoll, Bürgers Umfeld zu betrachtet, also sich unter Zeitgenossen umzusehen.
In diesem Zusammenhang sind Kleßmanns “Universitätsmamsellen” sehr
empfehlenswert, Bürgers Schicksal ist natürlich auch Thema. .
Zusammenstellung der angebotenen Dokumente
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Interne Dokumente, digitalisiert
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Briefe – geordnet nach Datum
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15. Oktober 1787
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Brief G.A. Bürgers an Johannes von Müller
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Dokumente – geordnet nach Verfasser
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Anonym
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Aesthetische Beurtheilung der Kupfer zu Bürgers Lenore von W.R. Spencer 1803 (Sammlung Helmut Scherer)
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Anonym
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Poetisch-prophetische Construction der Geschichte der Kantischen Philosophie...Eingesandt aus Jena 1804
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Anonym
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“M-h-s-nsche Geschichten” im Vade Mecum für lustige Leute 1781 und 1783 (Sammlung Helmut Scherer)
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Anonym
|
Vorwort zu: Die Wörde det Manns 1812 (Sammlung Helmut Scherer)
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Anonym
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Bürger und Müllner. Ein Briefwechsel. Nebst Beilagen. 1833 (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Anonym
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Anonym an Herausgeber Goeckingk (Nr.314 in Strodtmann, Briefe von
und an G.A. Bürger, Berlin 1874)
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|
Anonym
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Führer durch die Altertumssammlung des Städtischen Museums Göttingen. Göttingen 1919. (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Anonym
|
Bilder aus dem Leben deutscher Dichter. Nr.3. Der Hainbund. Gartenlaube 1860 (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Abendroth, Walter
|
Der Vergessene. Eine Ehrenrettung für Gottfried August Bürger. 1939. (Sammlung Helmut Scherer)
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Althof, Ludwig Christoph
|
Einige Nachrichten von den vornehmsten Lebensumständen Gottfried August Bürger´s... 1798 (Sammlung Helmut Scherer)
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Baggesen, Jens
|
Das Labyrinth oder Reise durch Deutschland in die Schweiz 1789. (Sammlung Helmut Scherer)
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Berg, Leo
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Bürger und Schiller, Essay in Zwischen zwei Jahrhunderten 1896 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bernays, Michael
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Ein kleiner Nachtrag zu Bürgers Werken. In: Archiv für Litteraturgeschichte 1870. (Sammlung Helmut Scherer)
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Beyer, Valentin
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Die Begründung der ernsten Ballade durch Bürger. 1905 (Sammlung Helmut Scherer)
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Biehler, Otto
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Bürgers Lyrik im Lichte der Schillerschen Kritik. 1925 (Sammlung Helmut Scherer)
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Blömker, Friedrich
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Das Verhältnis von Bürgers lyrischer und episch-lyrischer Dichtung zur englischen Literatur. Dissertation Universität
Münster (Westfalen) 1930. (Sammlung Helmut Scherer)
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Bobé, Louis.
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Findlinge aus dänischen Privatarchiven. In: Euphorion 1908. (Sammlung Helmut Scherer)
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Boie, Heinrich Christian (Hg)
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Musen Almanach A MDCCLXXI Göttingen bey J.C. Dieterich.
(Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
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Boie, Heinrich Christian (Hg)
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Musen Almanach MDCCLXXII Göttingen bey J.C. Dieterich. (Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
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Boie, Heinrich Christian (Hg)
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Musen Almanach A MDCCLXXIV Göttingen bey J.C. Dieterich. (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Ästhetische Schriften von Gottfried August Bürger 1832 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Neue weltliche hochteutsche Reime enthaltend die ebentheyerliche doch wahrhaftige Historiam von der wunderschönen Durchlauchtigen
Kaiserlichen Prinzessin Europa. 1777 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Akademie der schönen Redekünste 1790 / 1791 Heft1/1790 Heft2/1790 Heft3/1791
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Bürger, Gottfried August
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Über Anweisung zur deutschen Sprache und Schreibart auf Universitäten 1787 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Die Republik England 1793 Teil 1 und 2, Teil 3 Teil4 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Die Königinn von Golkonde. 1794 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte von Gottfried August Bürger. 1778
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte von Gottfried August Bürger. Erster Theil. Mit Kupfern. Göttingen 1789 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte von Gottfried August Bürger. Zweiter Theil. Mit Kupfern. Göttingen 1789 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Benjamin Franklin´s Jugendjahre. 1792 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Lehrbuch des Deutschen Styles 1826 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August.
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Actenstücke über einen poetischen Wettstreit geschlichtet auf dem deutschen Parnass. 1793 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August.
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Eine humoristische Sängerfehde entschieden durch Gottfried August Bürger. 1874. (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Letztes Manuscript, d.i. Brief vom 29.Nov. 1791 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Liebeslieder, Hg. Erich Ebstein, Inselverlag 1913 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Macbeth ein Schauspiel in fünf Aufzügen nach Shakespeare. Mit den zwölf Kupfern von Daniel Chodowiecki. 1923 (Sammlung Helmut Scherer)
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Bürger, Gottfried August
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Bürger´s sämmtliche Werke, Hg. Bohtz 1835 (Sammlung Helmut Scherer)
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Brun, Sophie Christiane Friederike geb. Münter.
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Tagebuch meiner ersten Reise. Anonym erschienen 1782. (Sammlung Helmut Scherer)
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Consentius, Ernst (Hg)
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Bürgers Gedichte in zwei Teilen. 1909. (Sammlung Klaus Damert)
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Daniel, Hermann Adalbert
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Bürger auf der Schule 1845 (Sammlung Helmut Scherer)
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Döring, Heinrich
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G.A. Bürger´s Leben 1826 (Sammlung Helmut Scherer)
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Döring, Heinrich.
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Gottfried August Bürger. In: Gallerie deutscher Dichter und Prosaisten. 1831. (Sammlung Helmut Scherer)
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Duboc, Julius
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Bürger´s Charakter in seinem Liebesleben. Eine psychologisch-ethische Studie. 1877 (Sammlung Helmut Scherer)
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Dühring, Karl Eugen
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Die unterschätzte Grösse Bürgers und dessen Annäherung an eine Wirklichkeitsdichtung. 1903 (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebeling, Friedrich W.
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Elise Bürger. Zur Geschichte der letzten Lebensjahre des Dichters Gottfried August Bürger. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Neue Kunde von und über Bürger. In: Süddeutsche Monatshefte 1907. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Gottfried August Bürger und der Harz. In: Der Ramberg 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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G.A.Bürger Nachwort zu seinen Balladen 1920 (Sammlung Klaus Damert)
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Ebstein, Erich
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Gottfried August Bürger und Philippine Gatterer. Ein Briefwechsel aus Göttingens empfindsamer Zeit 1921
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Ebstein, Erich.
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Gottfried August Bürger auf der Hochzeit in Sennickerode im Mai 1773. In. Aus dem achtzehnten Jahrhundert. 1922. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Emil August Bürger. Mollys Sohn. 1924 (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Nachwort und Anmerkungen zum Münchhausen 1925 (Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
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Ebstein, Erich.
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Das Auftreten der blinden Künstlerin Maria Theresia von Paradis. In: Die Spinnstube 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Worte, gesprochen an Bürgers Geburtshause in Molmerschwende am 29. Juli 1928 in: Der Ramberg,1,1929 (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Über die Konfiskation von Bürgers Ehestandsgeschichte. In: Zeitschrift für Bücherfreunde. 1930. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Schiller und Bürger in Zeitschrift für Bücherfreunde 1905/06 (Sammlung Helmut Scherer)
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Ebstein, Erich
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Gottfried August Bürger. In: Tuberkulose als Schicksal. 1932 (Sammlung Helmut Scherer)
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Erhard, Heinrich August
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Gottfried August Bürger, und mit ihm Berührung einiger seiner Zeitgenossen. In: Die Mitwelt 1820. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ehrmann, Theophil Friedrich.
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Briefe von Gottfried August Bürger an Marianne Ehrmann. 1802. (Sammlung Helmut Scherer)
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Ellisen, Adolf
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Einleitung zu dieser neuen Ausgabe. In: Des Freih. v. Münchhausen wunderbare [...] 1849 (Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
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Eulenberg, Herbert.
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Bürger. In: Neue Bilder. 1920. (Sammlung Helmut Scherer)
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Fallersleben, Hoffmann von
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Findlinge. In: Archiv für die Geschichte deutscher Sprache und Dichtung. 1874. (Sammlung Helmut Scherer)
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F., C.
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Gottfried August Bürger in Deutscher Ehren-Tempel. 1826 (Sammlung Helmut Scherer)
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Fischer, Ottokar
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Farbenstudien. In: Das literarische Echo. 1911. (Sammlung Helmut Scherer)
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Fluck, Hans
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Beiträge zu G.A. Bürgers Sprache und Stil 1914 (Sammlung Helmut Scherer)
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Fries, Albert.
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Zu Bürgers Stil. 1907. (Sammlung Helmut Scherer)
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Gesky, Theodor
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Ueber Bürgers Lenore 1877 (Sammlung Helmut Scherer)
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Goeckingk, Leopold Friedrich Günther (Hg)
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Musen Almanach A MDCCLXXVIII Göttingen bey J.C. Dieterich.
(Sammlung des Gottfried August Bürger Museums in Molmerswende)
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Grisebach, Eduard
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G.A. Bürger in: Die deutsche Literatur 1770-1879 Wien 1876 (Sammlung Klaus Damert)
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Grisebach, Eduard
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Einleitung. In: Wunderbare Reisen zu Wasser und Lande [...] Stuttgart [1880] (Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
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Gundolf, Friedrich
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Bürgers Lenore als Volkslied. 1930 (Sammlung Helmut Scherer)
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Gräf, Hans Gerhard.
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In Molmerschwende und Schielo. 1909 (Sammlung Helmut Scherer)
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Hachtmann, Otto
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Gottfried August Bürger in Mitteldeutsche Lebensbilder. 1929. (Sammlung Helmut Scherer)
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Hartung, Günter
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Reichardts Vertonung der Lenore
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Hirzel, Georg
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Autor und Verleger im vorigen Jahrhundert. In: Allerlei Leute 1899. (Sammlung Helmut Scherer)
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Hochgesang, Michael
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Wandlungen des Dichtstils. Macbeth-Übertragungen. 1926 (Sammlung Helmut Scherer)
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Hock, Stefan
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Zu Bürgers, Millers und Vossens Gedichten. . Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien. 1914 (Sammlung Helmut Scherer)
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Hoehle, Thomas
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Der Dichter Gottfried August Bürger und sein Museum in Molmerswende 1996
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Hoenig, Berthold
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Nachträge und Zusätze zu den bisherigen Erklärungen. 1894 (Sammlung Helmut Scherer)
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Hoenig, Berthold.
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G.A. Bürgers Nachtfeier der Venus und Schillers Triumph der Liebe in ihrem Verhältnisse zu dem lateinischen pervigilium veneris. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
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Hoffmann, Johann Leonhard
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Zu Bürgers Gedächtniß, in Album des literarischen Vereins in Nürnberg für 1849 (Essay über Leben und Werk) (Sammlung Helmut Scherer)
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Horstmeyer, Rudolf
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Deutsche Ossianübersetzungen des XVIII. Jahrhunderts. 1926. (Sammlung Helmut Scherer)
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Hottinger, Johann Jakob
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Versuch einer Vergleichung der deutschen Dichter mit den Griechen und Römern. 1789. (Sammlung Helmut Scherer)
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Horn, Franz
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Die schöne Litteratur Deutschlands, während des achtzehnten Jahrhunderts 1812 (Sammlung Helmut Scherer)
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Janke, Erich
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Ein Brief Gottfried August Bürgers. In: Euphorion 1901. (Sammlung Helmut Scherer)
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Jördens, Karl Heinrich.
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Gottfried August Bürger. In: Denkwürdigkeiten Charakterzüge und Anekdoten aus dem Leben der vorzüglichsten Dichter und
Prosaisten. 1812. (Sammlung Helmut Scherer)
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Jördens, Karl Heinrich.
|
Gottfried August Bürger. In: Lexikon deutscher Dichter und Prosaisten. 1806. (Sammlung Helmut Scherer)
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Kadner, Siegfried
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G.A. Bürgers Einfluß auf A.W. Schlegel. 1919. (Sammlung Helmut Scherer)
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Kaiser, Bruno
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Studien zu G.A. Bürger. 1901. (Sammlung Helmut Scherer)
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Kauenhowen, Kurt
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Gottfried August Bürgers Macbeth-Bearbeitung 1915 (Sammlung Helmut Scherer)
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Kiesel, Fritz
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Bürger als Balladendichter. 1907 (Sammlung Helmut Scherer)
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Kilian, Eugen.
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Bürgers Macbeth-Bearbeitung. In: Die Deutsche Bühne 1916. (Sammlung Helmut Scherer)
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Kircher, Erwin
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Volkslied und Volkspoesie in der Sturm- und Drangzeit. 1902 (Sammlung Helmut Scherer)
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Kluckhohn, August
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Bürgers und Höltys Aufnahme in die Deutsche Gesellschaft zu Göttingen. (Sammlung Helmut Scherer)
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Krembs, B.
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Ueber Gottfr. August Bürger´s Stellung zur Litteratur seiner Zeit. Dissertation 1875 (Sammlung Helmut Scherer)
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Krienitz, Ernst
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Gottfried August Bürgers Jugendlyrik 1767-1773. Dissertation von Ernst Krienitz 1929 (Sammlung Helmut Scherer)
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Leverkühn, August
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Der Dichter G.A. Bürger als Richter. In: Deutsche Revue 1884. (Sammlung Helmut Scherer)
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Lomberg, August
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Gottfried August Bürger - Das Lied vom braven Mann - Der wilde Jäger. In: Präparationen zu deutschen Gedichten 1904. (Sammlung Helmut Scherer)
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Lücke, Heinrich.
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Aus dem Leben des Dichters Gottfried August Bürger. In: An den Ufern der Garte. 1927. (Sammlung Helmut Scherer)
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[Mackensen, Wilhelm F.A.]
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Letztes Wort über Göttingen und seine Lehrer 1791 (Sammlung Helmut Scherer)
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Martens, Herbert
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Die Schöpfung der Kunstballade. In: Deutsche Rundschau 1918. (Sammlung Helmut Scherer)
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Mehring, Franz
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Gottfried August Bürger. In: Die Wage 1874 (Sammlung Helmut Scherer)
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Michels, Viktor
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Gottfried August Bürger. In: Protokolle über die Sitzungen des Vereins für die Geschichte Göttingens. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
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Minor, J.
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Zu Bürgers Macbeth-Übersetzung. In: Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.1900. (Sammlung Helmut Scherer)
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Minor, Jacob
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Zwei Recensionen Bürgerischer Dichtungen von A.W. Schlegel. In: Zeitschrift für die Österreichischen Gymnasien. 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
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Mühlenpfordt, Franz
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Einfluss der Minnesinger auf die Dichter des Göttinger Hains 1899. (Sammlung Helmut Scherer)
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Müller, von Hans
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Nachbericht zum Münchhausen. Insel-Verlag 1906 (Sammlung Bernhard Wiebel, Zürich)
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Nebe, August
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Eine neue Bürgerausgabe. In: Preußische Jahrbücher 1909. (Sammlung Helmut Scherer)
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Nebe, August
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Aus Bürgers Leben. Nach einem ungedruckten Briefwechsel. In: Tägliche Rundschau, Unterhaltungsbeilage, Nr. 27, Sonnabend, 1. Februar
1902 (Sammlung Helmut Scherer)
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Nutzhorn, Karl
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Aus Bürgers Amtmannsthätigkeit. 1903 (Sammlung Helmut Scherer)
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Paech, Johannes
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G.A. Bürger als Übersetzer Virgils. In:Bericht über das Schuljahr 1906/1907 Breslau 1907. (Sammlung Helmut Scherer)
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Peveling, Adolfine
|
Bürgers Beziehungen zu Herder. Dissertation 1917. (Sammlung Helmut Scherer)
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Pietsch, Otto
|
Schiller als Kritiker. Dissertation Universität Königsberg. 1898. (Sammlung Helmut Scherer)
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Porsch, R.
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Der altdeutsche Minnegesang und die Göttinger Dichter, insbesondere G.A. Bürger. 1901. (Sammlung Helmut Scherer)
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Pröhle, Heinrich
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Gottfried August Bürger und unsere Zeit 1851 In: Deutsches Museum 1851 (Sammlung Helmut Scherer)
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Pröhle, Heinrich
|
Gottfried August Bürger. Sein Leben und seine Dichtungen. 1856 (Sammlung Helmut Scherer)
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Pröhle, Heinrich
|
Zusätze und Berichtigungen zu meiner Schrift: “Gottfried August Bürger. Sein Leben und seine Dichtungen. (Sammlung Helmut Scherer)
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Pröhle, Heinrich
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Gottfried August Bürger. 1899 (Sammlung Helmut Scherer)
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Pröhle, Heinrich
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Gottfried August Bürger. Zu seinem hundertjährigen Todestage am 8. Juni 1894 in: Vom Fels zum Meer 2, S. 309-314
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Redlich, Carl Christian
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Versuch eines Chiffernlexikons zu den Göttinger, Voßischen, Schillerschen und Schlegel-Tieckschen Musenalmanache. 1875. (Sammlung Helmut Scherer)
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Reinhard, Karl von
|
G. A. Bürger über Aesthetik. In: Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. 1825. (Sammlung Helmut Scherer)
|
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Reinhard, Carl von (Hg)
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G.A. Bürger´s sämmtliche Werke. . Erster Band. 1823. (Sammlung
Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
|
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Reinhard, Carl von (Hg)
|
G.A. Bürger´s sämmtliche Werke. Zweiter Band. 1823. (Sammlung
Gottfried August Bürger Museum Molmerswende)
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Reining, Charles
|
G. A. Bürger als Bereicherer der deutschen Sprache 1912/1913 (Sammlung Helmut Scherer)
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Rese, Johann Karl August.
|
Bürger. In: Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. 1824. (Sammlung Helmut Scherer)
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Salzmann, Christian Gotthilf.
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Gottfried August Bürger. In: Denkwürdigkeiten aus dem Leben ausgezeichneter Teutschen des achtzehnten Jahrhunderts. 1802. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schaaffs, Georg.
|
Zwei unbekannte Briefe von Bürger. 1912. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schaaffs, Georg
|
Referat zu Paul Zaunert, Bürgers Verskunst. In: Deutsche Literaturzeitung 1912. (Sammlung Helmut Scherer)
|
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Scherer, Helmut
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Die soziale Herkunft des Dichters Gottfried August Bürger in: G.A. Bürger und J.W.L. Gleim / hrsg. von Hans-Joachim Kertscher. - Tübingen : Niemeyer 1996 (Hallesche Beiträge zur
europäischen Aufklärung ; 3)
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Scherer, Helmut
|
“Trauriges Beispiel: Bürger”. Eine Rezension zu: G. A. Bürger, Gedichte. Herausgegeben von Gunter E. Grimm
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Scherer, Helmut
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MÜNCHHAUSEN - Die Geschichte eines ungelogenen, unglaublichen Erfolgs
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Schlenther, Paul
|
Gottfried August Bürger. Beilage Vossische Zeitung 1894. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schmidt, Erich
|
Bürgers “Lenore”, in Charakteristiken von Erich Schmidt, 1886 (Sammlung Helmut Scherer)
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Schröder, Ernst
|
Die Pfarrerstochter von Taubenhain. 1933. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schüddekopf, Carl.
|
Von und über Bürger. 1765. 1778. 1794. 1895. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schulz, Joachim Christoph Friedrich
|
Almanach der Bellettristen und Bellettristinnen für´s Jahr 1782. (Sammlung Helmut Scherer)
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Schulz, Joachim Christoph Friedrich
|
Litterarische Reise durch Deutschland 1786 (Sammlung Helmut Scherer)
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[Schwarz, Sophie, geb. Becker]
|
Briefe einer Curländerinn auf einer Reise durch Deutschland. 1791. (Sammlung Helmut Scherer)
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Seidemann, Johann Karl
|
Zu Bürgers Ballade “Der Kaiser und der Abt”. In: Archiv für Litteraturgeschichte 1880. (Sammlung Helmut Scherer)
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Selle, von Götz
|
Bemerkungen zu Gottfried August Bürgers Bibliothek. 1928 (Sammlung Helmut Scherer)
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Stammler, Wolfgang
|
Bürgers Gedicht Die Nachtfeier der Venus. 1914
(Sammlung Helmut Scherer)
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Stammler, Wolfgang.
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Neue Kunde von Bürger. Ungedruckte Briefe und Handschriften aus der Autographensammlung des Kestner-Museums zu Hannover. 1919. (Sammlung Helmut Scherer)
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Strobelt, Else
|
Die Halberstädter Anakreontik, Goeckingk und Bürger. Dissertation 1929 (Sammlung Helmut Scherer)
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Strodtmann, Adolf
|
Aus dem Lebens- und Leidensbuche eines Dichters Gartenlaube 1873 / 1874
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Strodtmann, Adolf
|
Bürger´s politische Ansichten 1875 (Sammlung Helmut Scherer)
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Strodtmann, Adolf
|
Briefe von und an Gottfried August Bürger. Erster Band. Briefe von 1767 - 1776. (Sammlung Helmut Scherer)
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Strodtmann, Adolf
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Ungedruckte Gedichte G.A. Bürger´s. 1879 (Sammlung Helmut Scherer)
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Thimme, Friedrich.
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Rezension zu Der Dichter Gottfried August Bürger als Justizamtmann des von Uslarschen Patrimonialgerichts Altengleichen (1772-1784).
Nach den Quellen bearbeitet von Edmund Freiherr von Uslar-Gleichen. 1906. In: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen. 1907. (Sammlung Helmut Scherer)
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Uhde, Hermann
|
In Göttingen vor hundert Jahren. In: Im neuen Reich. 1875. (Sammlung Helmut Scherer)
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Uslar-Gleichen, Edmund Freiherr von
|
Der Dichter Gottfried August Bürger als Justizamtmann. 1906 (Sammlung Helmut Scherer)
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Uslar-Gleichen, Edmund Freiherr von.
|
Entgegnung auf den Aufsatz des Herrn Pastors K. Nutzhorn: “Aus Bürgers Amtmannsthätigkeit”. In: Hannoversche Geschichtsblätter. 1903. (Sammlung Helmut Scherer)
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Vetterlein, C.F.R.
|
Kurze Nachrichten von dem Leben und den Schriften deutscher Dichter, Bürger betreffend. 1800. (Sammlung Helmut Scherer)
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Wackernagel, Wilhelm
|
Zur Erklärung und Beurtheilung von Bürgers Lenore 1835 (Sammlung Helmut Scherer)
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Wackernell, Josef Eduard.
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Ein Lied Bürgers im Volksmunde. In: Festschrift zum VIII. Allgemeinen Deutschen Neuphilologentage in Wien Pfingsten 1898. (Sammlung Helmut Scherer)
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Wahle, Julius.
|
Bürger und Sprickmann. In. Forschungen zur neueren Litteraturgeschichte. 1898. (Sammlung Helmut Scherer)
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|
Walter, Erich.
|
Schiller über Bürgers Gedichte mit einem Nachwort des Herausgebers Erich Walter. 1905. (Sammlung Helmut Scherer)
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|
Wagener,Haucke Friedrich
|
Das Eindringen von Percys Reliques in Deutschland. Diss. 1897 (Sammlung Helmut Scherer)
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|
Wagenseil, Christian Jacob.
|
Gottfried August Bürger. In: Almanach für Dichter und schöne Geister. Auf das Jahr 1785. (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Wiebel, Bernhard Wiebel.
|
Das Vademecum für lustige Leute. Zürich 2008
|
|
Wurzbach, von Wolfgang
|
Gottfr. Aug. Bürger. Sein Leben und seine Werke. 1900
(Sammlung Helmut Scherer)
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|
Wurzbach, von Wolfgang
|
Bürger und Molly. 1921. (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Woltmann, Karl Ludwig.
|
Gottfried August Bürger. In: Zeitgenossen. Biographien und Charakteristiken. Von Friedrich August Koethe 1818 (Sammlung Helmut Scherer)
|
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Zaunert, Paul
|
Bürgers Verskunst. 1911. (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Zehnder, Hans
|
Die Anfänge von August Wilhelm Schlegels kritischer Tätigkeit. Dissertation 1930 (Sammlung Helmut Scherer)
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|
Ziesenitz, Kurt.
|
Nachtstück des Lebens. 1928. (Sammlung Helmut Scherer)
|
|
Ziesenitz, Kurt
|
G.A. Bürger, das tragische Beispiel eines Dichterloses und einer Dichterbeurteilung. 1930. (Sammlung Helmut Scherer)
|
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Zimmermann, Curt
|
F. L. W. Meyer, sein Leben und seine schriftstellerische Wirksamkeit. Dissertation Universität Halle-Wittenberg 1890. (Sammlung Helmut Scherer)
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Externe Dokumente/Links
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Anonym
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Miss Kitty, A Parody on Lenora, a Ballad. Edinburgh 1797
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Anonym
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Miscellanea Nova 1800, zu Balladen, insbes. Leonora S.166ff
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Anonym
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The Annual Necrology: Life of Godfred Augustus Bürger S. 118-127 London 1800
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Anonym
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Rezension in der Allg. Literaturzeitung von 1792 zur Akademie der schönen Redekünste
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Anonym
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Rezension in der Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste.1792 zur Akademie der schönen Redekünste
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Rezension der Politischen Annalen von Christoph Girtanner in der ALZ 1794
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Anonym
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Allgemeine Literatur-Zeitung vom Jahre 1835. Rezension der von C. Reinhard 1832 herausgegebenen Ästhetik von G.A. Bürger
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Anonym
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Gottfried August Bürger und unsere Zeit. In Deutsches Museum 1851 S. 607 - 612
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Anonym
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Rezension in Heidelberger Jahrbücher der Literatur 1859 S.754 -762 über Arbeiten von Pröhle
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Bachmann, Gottlob
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Lenardo und Blandine (Buchpate Helmut Scherer,Berlin)
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Belling, Carl Daniel
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Lenardo und Blandine (Buchpate Helmut Scherer,Berlin)
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Bouterwek, Friedrich
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Geschichte der Poesie und Beredsamkeit seit... von F. Bouterwek 1819, S.394-400
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Braungart, Wolfgang
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„Veredelte, lebendige, darstellende Volkspoesie“. Bürgers Ballade „Die Entführung, oder Ritter Karl von Eichenhorst und Fräulein
Gertrude von Hochburg“ und ihr Kontext
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Bürger, Elise
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Irrgaenge des weiblichen Herzens (Buchpate Helmut Scherer,Berlin)
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Bürger, Eric
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Bürger Goethe und die Frauen, Roman von Eric Bürger 2001 (in Teilen)
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Werkausgaben
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürgers vermischte Schriften. von Karl Reinhard, 3.u.4.Teil, Wien 1798
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Bürger, Gottfried August
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Bürger´s Sämmtliche Schriften. Herausgegeben von Karl Reinhard. Fünfter und Sechster Band. Wien 1798
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürgers´sämmtliche Werke, Hg. Karl von Reinhard Doll 1812
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürgers sämmtliche Werke, Hg. Reinhard 1823
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Bürger, Gottfried August
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Handbibliothek der deutschen Klassiker, Bürgers Gedichte 1828
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürgers sämmtliche Werke, zweiter Teil 1829
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Bürger, Gottfried August
|
Gottfried August Bürger´s vermischte Schriften, Göttingen 1833
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Bürger, Gottfried August
|
Bürgers sämmtliche Werke, Hg. A.W. Bohtz Göttingen 1835
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Gedichtausgaben
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte von Gottfried August Bürger, Frankfurt und Leipzig 1782
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürger´s Gedichte, Hg. Karl Reinhard Göttingen, 1796
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Bürgers Gedichte, I. und II. Teil Wien 1796
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürger´s Gedichte, Hg. Karl Reinhard Göttingen, 1803
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Bürger, Gottfried August
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Bürgers Gedichte nebst einem Bericht...von L.C. Althof 1815
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Bürger, Gottfried August
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Bürgers Gedichte , Köln 1815
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürger´s Gedichte. Köln 1851
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte von Gottfried August Bürger, Göttingen 1860
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Bürger, Gottfried August
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Gedichte, Berlin und Stuttgart W. Spemann 1884
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Sonstiges
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Bürger, Gottfried August
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Macbeth: Ein Schauspiel in fünf Aufzügen, übersetzt von Gottfried August Bürger, 1783
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Bürger, Gottfried August
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Lenore, mit Kupfer von Chodowiecki, London 1796
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Bürger, Gottfried August
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Lehrbuch der Ästethik, Hg. Karl v. Reinhard, Berlin 1825
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürger's Ehestands-Geschichte (Buchpate Helmut Scherer,Berlin)
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Bürger, Gottfried August
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Gottfried August Bürgers Ehestands-Geschichte 1812
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Döring, H.
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Bürger´s Leben von Dr. H. Döring, Göttingen 1847
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Döring, Heinrich
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Supplementband zu Bürgers Werk, Ein biographisches Denkmal von Dr.H. Döring 1847
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Drosihn
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Über Balladendichtung im Allgemeinen insbesondere die Lenore Bürgers 1862
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Eschenburg, Johann Joachim
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Lenore. Ballade von Bürger in drei englischen Übersetzungen , Göttingen 1797
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Fischer, Torben
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Populär gescheitert? Gottfried August Bürgers Konzept der Volkspoesie im Kontext des literaturästhetischen Diskurses Ende des 18.
Jahrhunderts von Torben Fischer 2008 (nur eingeschränkte Vorschau)
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Führich, Joseph
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Gottfried August Bürger: »Der wilde Jäger« mit 5 Bildtafeln
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Grimm, Gunter E.
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„Lieber ein unerträgliches Original als ein glücklicher Nachahmer“. Bürgers Volkspoesie-Konzept und seine Vorbilder.
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Gruber, Georg Wilhelm
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Des Herrn Gottfried August Bürgers Gedichte (Buchpate Helmut Scherer,Berlin)
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Herberger, Maximilian
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Unverständlichkeit des Rechts - Anmerkungen zur historischen Entwicklung des Problems und des Problembewußtseins 1983 [mit Auswertung von Bürgers “Lehrbuch des deutschen Styles”]
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Huyssen, Andreas
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Sturm und Drang. Von Andreas Huyssen in:
Geschichte der Deutschen Lyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart 2001, S. 178ff
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Jördens, Karl Heinrich
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Lexikon deutscher Dichter und Prosaisten, von Karl Heinrich Jördens 1810 Ergänzungen und Anmerkungen zu Bürger S.793-802
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Lauer, Gerhard
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Die Poesie beim Wort genommen. Das ganz unwunderbare Leben des Dichters Gottfried August Bürger
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Minckwitz, Johannes
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Der Neuhochdeutsche Parnass, 1740 bis 1860 Leipzig 1861 S.59 -70
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Mix, York-Gothart
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Literatur und Kultur des Rokoko, M. Luserke, R. Marx, R. Wild 2001 York-Gothart Mix: Das Ende des Rokoko und die Formierung eines autonomen Lyrikmarktes in Deutschland (J.G. Herder, J.W.L. Gleim,
G.A. Bürger) S.211-222 (einige Seiten gesperrt)
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Peters, Kirsten
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Der Kindsmord als schöne Kunst betrachtet. Von Kirsten Peters 2001: Der Kindsmord im historischen Kontext
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Pischon, Friedrich August
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Denkmäler der deutschen Sprache, von den frühesten Zeiten bis jetzt: Eine vollständige Beispielsammlung zu seinem Leitfaden der
Geschichte der deutschen Literatur Berlin 1847 S.128-143
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Ruhl, Johann Christian
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Gottfried August Bürgers "Lenore" in Bildern
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[Schiller, Friedrich]
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Allgemeine Literatur-Zeitung 1791, Erster Band, Numero 13, S.97-103 (Schillers anonyme Kritik an Bürgers Gedichtausgabe von 1789 - erster Teil)
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[Schiller, Friedrich]
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Allgemeine Literatur-Zeitung 1791, Erster Band, Numero 14, S.105-110 (Schillers anonyme Kritik an Bürgers Gedichtausgabe von 1789 -
zweiter Teil)
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Schlegel, August Wilhelm von
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Kritische Schriften von August Wilhelm von Schlegel Zweiter Theil, Berlin 1828 S. 1 - 981
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Schmidt, Fr. Wilh. Val.
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Balladen und Romanzen der deutschen Dichter Bürger, Stollberg und Schiller. Erläutert und auf ihre Quellen zurückgeführt von Fr. Wilh.
Val. Schmidt. Berlin 1827 (enthält außer einem Vorwort, insbesondere zum Begriff Volk und
Volksdichter, acht Gedichte Bürgers mit Kommentierung und Entstehungsgeschichte)
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Schrapel, Claudia
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Johann Dominicus Fiorillo. von Claudia Schrapel 2004 (in Teilen)
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Sulzer,J. G.
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Charaktere der vornehmsten Dichter aller Nationen. von J.G. Sulzer 1806
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Weis, Friedrich Wilhelm
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Lieder mit Melodien (Buchpate Klaus Damert,Molmerswende)
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Externe Dokumente
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Scherer, Helmut
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Gottfried August Bürger. Der Dichter des Münchhausen. Eine Biographie. Scherer Verlag Berlin 1995
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Kleßmann, Eckart
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Universitätsmamsellen. Eichborn Verlag 2008
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Ewert, Sabine
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Die Gebärde im Melodrama Lenardo und Blandine von Joseph Franz von Goetz. Dissertation 1978
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